PbP und PiP
PbP steht für „Picture by Picture“ und bezieht sich auf eine Funktion, die es ermöglicht, zwei Quellen gleichzeitig auf einem Monitor anzuzeigen. Bei der Verwendung von PbP teilt das Gerät den verfügbaren Bildschirmplatz in separate Abschnitte auf und zeigt den Inhalt verschiedener Eingangsquellen gleichzeitig nebeneinander an.
Dies kann nützlich sein, wenn Sie mehrere Geräte – etwa einen zweiten Computer oder einen Laptop – mit dem LG 39GX950B verbinden und den Inhalt jeder Quelle gleichzeitig im Blick behalten möchten. Genügend Anschlüsse dafür stellt der Proband schließlich bereit. Es können die beiden HDMI-Eingänge, USB-C und der DisplayPort genutzt und miteinander kombiniert werden. Jeder Abschnitt des Monitors zeigt dann den Inhalt einer Quelle an.
Der LG 39GX950B bietet lediglich die Option, die Bildschirmfläche 1:1 aufzuteilen. Damit steht jeder Quelle eine Auflösung von 2560 × 2160 zur Verfügung. Bei einem 21:9-Monitor ist genügend Platz vorhanden, und es ist problemlos möglich, damit zu arbeiten. Über das OSD kann das Seitenverhältnis angepasst werden. Es gibt die Optionen „Vollbild“ und „Original“, wobei „Original“ eine seitengerechte Darstellung ermöglicht. Im OSD kann unter „Eingangsliste“ die Signalquelle für „Haupt“ und „Zweit“ ausgewählt werden. Dabei können beide Signalquellen getauscht werden. Gleiches gilt für die Audio-Ausgabe.
PiP steht für „Picture in Picture“ und bezieht sich auf eine Funktion, die es ermöglicht, eine weitere Quelle gleichzeitig auf einem Monitor anzuzeigen. Bei der Verwendung von PiP wird ein Fenster in einer der vier Ecken des Bildschirms angezeigt.
Dies kann hilfreich sein, wenn man während der Arbeit ein Video ansehen möchte. Zum Arbeiten eignet sich der PiP-Modus nicht unbedingt, denn die Darstellungsgröße des Fensters ist dafür schlicht zu klein. Beim LG 39GX950B ist das allerdings anders. Das große Fenster ist selbst zum Arbeiten groß genug. Es gibt drei Größen für das Fenster (groß, mittel und klein), das in jeder Ecke angezeigt werden kann. Allerdings bezeichnet LG die Größen nicht als solche und zeigt stattdessen nur drei Grafiken an. Zudem kann das Fenster nach eigenen Wünschen verschoben werden. Die Größenbezeichnungen sind nicht typisch gewählt. Beim LG 39GX950B ist „groß“ sehr groß, „mittel“ klein und „klein“ sehr klein.
Die oben genannten Signaleingänge können auch im PiP-Modus als Signalquelle im OSD festgelegt werden. Das Fenster passt sich dem Seitenverhältnis des zugespielten Signals an. Diese Funktion ist vorbildlich und wird von vielen Herstellern nicht angeboten. Somit wird das Bild im eingeblendeten Fenster immer ohne schwarzen Rand angezeigt.
Hauptbild und eingeblendetes Fenster können im OSD getauscht werden. In diesem Fall wird die Audio-Quelle allerdings nicht automatisch mitgetauscht, sondern muss manuell ausgewählt werden.
Die Umsetzung ist insgesamt gelungen und praxistauglich.
Sound
Der LG 39GX950B verfügt über eingebaute Stereo-Lautsprecher mit einer Ausgangsleistung von jeweils 7 Watt. Sie befinden sich links und rechts im unteren Rahmen. Die Klangqualität ist für eine interne Lösung gut, jedoch nicht zu vergleichen mit den teilweise nur 2 Watt starken Exemplaren, die sonst in Monitoren eingesetzt werden.
Allerdings kommen sie nicht an die LG-Modelle heran, die mit Waves MaxxAudio ausgestattet sind. In dieser Kombination hat uns der Sound sehr begeistert.
Auch der LG 39GX950B verfügt über einen Audio-Optimierer. So steht unter „Audio“ die Option „Bass Boost“ und unter „AI-Boost“ die Option „AI-Ton“ zur Verfügung. Leider können die beiden Optimierer aus unserer Sicht weder einzeln noch zusammen für eine Verbesserung sorgen. „Bass Boost“ klingt unsauber und verstärkt Beats so deutlich, dass es sich unnatürlich anhört. „AI-Ton” optimiert den Sound moderater. Uns hat es ohne KI-Anpassungen dennoch besser gefallen. Zudem verändert „AI-Ton“ die Lautstärke eines Liedes – mal lauter, mal leiser.
Die Lautstärke ist in Ordnung. Selbst bei 100 % kommt es zu keinem Brummen oder Scheppern. Lediglich bei 100 % Lautstärke in Kombination mit einem Chromecast und ohne Zuspielung von Musik begannen die Klanggeber, zu summen. Das änderte sich ab einer Lautstärke von etwa 50 %. Unter Windows war dieses Verhalten nicht zu beobachten.
Das Gerät verarbeitet Audiosignale an allen Eingängen, an denen auch Videosignale anliegen. Die Ausgabe kann über die eingebauten Lautsprecher oder den Kopfhörerausgang erfolgen. Die Lautstärke lässt sich direkt über den Joystick regeln, ohne dass man das OSD öffnen muss.
Die Klangqualität ist zufriedenstellend, auch wenn die Bässe nicht optimal sind. Externe Soundsysteme bieten natürlich mehr. Doch für eine interne Lösung sind die Klanggeber praxistauglich.








