Test Monitor Dell U2515H
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Anschlüsse

Ganz außen links wurde der Stromanschluss platziert. Vorhanden sind außerdem zwei HDMI-Anschlüsse (MHL), ein DisplayPort, ein miniDisplayPort, ein DisplayPort-Ausgang, ein Audioausgang und vier USB-3.0-Anschlüsse. Der DisplayPort-Ausgang kann verwendet werden, um einen weiteren Monitor anzuschließen, ohne einen zusätzlichen Port der Grafikkarte belegen zu müssen. Die anderen Anschlüsse können nicht parallel verwendet werden, da das Gerät leider keinen PiP- oder PbP-Modus anbietet.

Ein weiterer USB-3.0-Anschluss liegt direkt neben den Anschlüssen und wird nicht von unten, sondern von hinten bedient. Dieser Anschluss verfügt zudem über eine Funktion, über die externe Geräte schneller geladen werden können. An einer gut zu erreichenden Stelle liegt der Port aber nicht, so dass er in der Praxis wohl keine große Rolle spielen dürfte. Anschlüsse im oder direkt hinter einem der beiden seitlichen Rahmen hätten wir sinnvoller gefunden.

Dell U2515h Monitor Anschluss1
Dell U2515h Monitor Anschluss2
Anschlüsse des Dell U2515H.

Bedienung

Unten rechts auf dem Frontrahmen befinden sich vier Touch-Tasten zur Steuerung des OSDs sowie der Power-Knopf, der ebenfalls auf die Touch-Technologie setzt. Die Punkte auf dem Rahmen, die die Touch-Taste markieren, wurden sehr dezent aufgebracht, so dass sie schon in leicht abgedunkelten Räumen nicht mehr zu erkennen sind. Beleuchtet sind die Tasten ebenfalls nicht; auch nicht, wenn mit der Hand vor die Tasten gegriffen wird, wie es bei einigen Konkurrenzprodukten der Fall ist.

Welche Funktionen die einzelnen Tasten ausüben, wird über die Software eingeblendet. Ein Druck auf die Touch-Fläche löst in der Regel auch eine Funktion aus, wirklich komfortabel finden wir die Steuerung aber trotzdem nicht. Anwender, die häufig die Einstellungen des Gerätes ändern möchten, sollten daher wenn möglich auf eine Software-Lösung zur Verstellung der Monitoreinstellungen umsteigen. Der Hersteller selber liefert dafür aber nur eine eingeschränkte Software mit.

Die Bedienung über die Touch-Tasten erfolgt grundsätzlich vollständig lautlos. Anwender, die auch eine akustische Rückmeldung erhalten möchten, können diese im OSD aktivieren. Nach jedem Druck auf eine Touch-Taste ertönt dann ein recht schräg klingender Piepton, den wir daher schnell wieder abgestellt haben.

Dell U2515h Monitor Bedienung
Touch-Tasten auf dem unteren Frontrahmen.

OSD

Beim ersten Druck auf eine der Touch-Tasten erscheint immer das gleiche kleine Menü mit drei Auswahlmöglichkeiten. Zwei davon lassen sich individuell belegen, und die dritte ruft das ausführliche Hauptmenü auf. Auf die ersten beiden Tasten können die Helligkeit-/Kontrast-Regelung, die Auswahl des Eingangssignals, die Bildmodi, die Einstellung der Drehung oder die Wahl des Seitenverhältnisses gelegt werden.

Dell U2515h Monitor Osd1
Übersicht der Schnellauswahlmöglichkeiten.

Das OSD besitzt relativ viele Unterpunkte, weshalb sich im ersten Punkt auch nur die Regelung der Helligkeit und des Kontrastes befindet. Im zweiten Reiter lässt sich das Eingangssignal wählen.

Dell U2515h Monitor Osd2
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Wahl des Eingangssignals, Kontrasts und der Helligkeit. (Quelle: Handbuch)

Im dritten Reiter kann zwischen RGB und YPbPr und beim Gammawert zwischen PC und Mac gewählt werden. Es kann außerdem ein Bildmodus gewählt oder die Farben individuell angepasst werden. Der nächste Abschnitt bietet die Wahl des Seitenverhältnisses, die Schärfeeinstellung, die Reaktionszeit und den DisplayPort-Modus an.

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Farb- und Display-Einstellungen. (Quelle: Handbuch)

Im fünften Abschnitt lassen sich die LED und die USB-Funktion aktivieren oder abschalten. Dies als „Energieeinstellungen“ zu bezeichnen, ist aber etwas hoch gegriffen. Es lassen sich in den weiteren Reitern noch die OSD-Eigenschaften verstellen, die beiden Schnelltasten belegen und einige allgemeine Einstellungen vornehmen.

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Allgemeine Einstellungen. (Quelle: Handbuch)

Zusatzfunktionen

Dell Display Manager

Die Software „Display Manager“ bietet einige Einstellungen des OSDs an, die bequem per Maus verstellt werden können. Verfügbar sind aber nur die Grundeinstellungen, also die Wahl des Bildmodus, der Helligkeit und des Kontrastes. Alle anderen Einstellungen müssen weiterhin über die Touch-Tasten ausgeführt werden.

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Grundeinstellungen im Display Manager.

Über einen Rechtsklick auf das Programm in der Startleiste kann außerdem bequem die Windows-Skalierung verstellt werden. Eine weitere nützliche Funktion ist der Abschnitt „Easy Arrange“, über den Programme einfach auf den Bildschirm aufgeteilt werden können.

Getestet haben wir dies mit einem Word-Dokument, einem PDF und dem Browser Firefox. Diese Programme konnten jeweils problemlos in die vordefinierten Bereiche geschoben werden und wurden in der genau angepassten Größe dargestellt.

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„Easy Arrange“ im Display Manager.

Drehung der Darstellung und des OSDs

Einen Lagesensor besitzt der Monitor nicht. Dafür gibt es aber eine Einstellung im OSD, die nicht nur das Menü selber, sondern auch die gesamte Bildschirmdarstellung dreht. Bei unserem System, welches mit Windows 7 läuft, funktionierte dies problemlos. Die Taste lässt sich zudem auf die Schnellwahlfunktion legen und so schnell und bequem auswählen.

Lesemodus

Einen Lesemodus implementieren in letzter Zeit immer mehr Hersteller, und auch das Gerät von Dell besitzt diese Option. Es werden dabei Blauanteile aus dem Bild entfernt, um längere Texte ohne eine frühzeitige Ermüdung der Augen lesen zu können. Ein weißer Hintergrundtext wird entsprechend eher gelblich angezeigt, und bei der Aktivierung wurde zudem die Helligkeit etwas reduziert.

Wir empfanden den Effekt bei diesem Gerät aber nicht so gut, wie wir es von Konkurrenzprodukten gewohnt sind. Dies dürfte wohl an der nur teilentspiegelten Bildschirmfläche liegen, die einem deutlicher bewusst macht, dass von einem Bildschirm und nicht von einem Blatt Papier abgelesen wird.

11 KOMMENTARE

  1. Ich habe den Monitor seit einigen Tagen und bin zufrieden. Gestern mit Spyder 5Pro kalibiert. SIst die Angabe, die von der Software über den Umfang des sRGB-Farbraums angegeben wird denn soweit richtig/glaubhaft?
    Bei mir sind es nach Angabe der Spyder Software nach Kalibrierung 100% sRGB und 82% adobeRGB.

    Mein altes Notebook kommt auf 70% sRGB 😉

  2. @Leckofunny

    Für meine Firma beschaffte ich mehrere dieser Monitore. Die lichttechnischen Eigenschaften liegen im Rahmen einer geringen Streuung bei den Prospektwerten, der Gebrauchswert ist sehr gut. Meine Sachbearbeiter sind allerdings nicht mit Spielen beschäftigt sondern mit Bürotätigkeiten.

    Die Unterstellung einer Vordelektion … reichlich gewagt.

    Und „In keinsterweise “ tut weh, grr. sowas kann man wirklich nicht ernst nehmen.
    Gruß Victor

  3. Bei diesem Test wurde offensichtlich wieder ein Sahnetestmuster vorselektiert. Ich habe gestern zwei Modelle für meinen Arbeitsplatz gekauft. Da ich mich schon bei dem russischen Roulette eines Gamingmonitors geärgert habe, wollte ich bei diesen Modellen auch mal gucken, wie extrem das Backlight Bleeding ist.

    Tja, es ist bei beiden Modellen enorm. In keinsterweise kann man die Ausleuchtung dieses Testberichtes nicht ernst nehmen. Wer meint ein solch makelloses Panel zu bekommen, wird sich schneiden.

  4. Touché, ihr habt als letzte Station meiner unregelmäßig stattfindenen Suche nach unbeantworteten Kommentaren als seriösester Rezipient wohl meinen Unmut abbekommen. Nächstes Mal gerne per E-Mail und danke für denn ansonsten durchaus ausführlichen Testbericht!

  5. Danke für den nochmaligen Hinweis. Dein Kommentar könnte aber ebenfalls ein Hauch von Freundlichkeit vertragen. Auch uns kann mal ein Kommentar entgehen. Der direkte Weg per Mail ist in diesem Fall immer der beste. Das Foto wurde ausgetauscht.

  6. Da ihr dann scheinbar doch nicht professionell genug seid, eurer obligatorischen Facebookseite auch nur einen Hauch von Aufmerksamkeit zu schenken, hier mein Kommentar von April, der sich auf ein falsch verlinktes Bild bezieht, was bis heute unbemerkt geblieben ist – trotz meines Hinweises!

    Ihr habt bei eurem Test vom Dell UltraSharp U2515H beim Testen der Interpolation ein falsches Testbild verlinkt. Auf folgender Seite sollen die native Auflösung, 1920×1080 und 1280×720 zu sehen sein. Die Bilder rechts und in der Mitte sind jedoch das identische gitter1080.jpg.

  7. Kann ich so nicht erkennen. Sollen massive Probleme auftauchen, müsste das anhand der Kundenbewertungen eigentlich nachvollziehbar sein.

  8. Gibt es mit dem Monitor Problem? Bei Amazon steht:
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