Test Monitor Dell U2515H
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Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim Dell U2515H messen wir mit nur 2,6 Millisekunden eine sehr kurze Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 4,8 Millisekunden im Modus „Schnell“ ebenfalls kurz. Insgesamt beträgt der Gesamtwert für die mittlere Gesamtlatenz damit ausgezeichnete 7,4 Millisekunden.

Backlight

Das Hintergrundlicht des Monitors wird nicht durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert, deshalb entstehen auch keine Unterbrechungen im Lichtstrom (Flackern). Somit ist der Monitor auch bei reduzierter Helligkeit für längere Sessions geeignet.

Dell U2515h Monitor Backlight
LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung.

Subjektive Beurteilung

Schlieren waren nur leicht wahrnehmbar, aber dies ist bei allen Monitoren der Fall, die nicht auf 120/144 Hz setzen. Ansonsten konnten keine negativen Eigenschaften beobachtet werden. Zusammen mit der guten Interpolationsleistung lassen sich daher auch mit älterer Hardware einige Games spielen.

Hardcore-Spieler fahren mit einem schnellen TN-Panel in der Regel immer noch besser, aber Gelegenheitsspieler dürften mit der gebotenen Leistung des Gerätes mehr als zufrieden sein.

Sound

Soundsignale können per HDMI und DisplayPort zugespielt und über den Audioausgang ausgegeben werden. Eine optionale Soundbar bietet der Hersteller ebenfalls an. In dem Monitor selber wurden dagegen keine Lautsprecher verbaut.

DVD und Video

Der Monitor besitzt zwei HDMI-Anschlüsse. Über einen der beiden haben wir den Blu-ray-Player für die meisten nachfolgenden Tests angeschlossen. Beide Anschlüsse unterstützen auch MHL, wodurch Inhalte vom Smartphone oder Tablet ebenfalls problemlos dargestellt werden können.

Das 16:9-Format des Monitors eignet sich gut für die Wiedergabe von Filmen, da diese häufig im gleichen Format vorliegen und so keine schwarzen Balken bei der Wiedergabe eingeblendet werden müssen. Die Größe von nur 25 Zoll dürfte bei den meisten Anwendern aber eine Nutzung als alleinigen TV-Ersatz ausscheiden lassen. Der Monitor besitzt zudem keinen Bild-in-Bild-Modus oder andere Eigenschaften, die in diesem Bereich zusätzliche Pluspunkte einbringen würden.

Eine Soundausgabe ist, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, nur über externe Geräte möglich; interne Lautsprecher besitzt das Gerät nicht. Vorhanden ist aber ein Filmmodus, der dem Bild einen etwas kräftigeren Kontrast verpasst, was bei der Filmbetrachtung häufig gewünscht ist. Da die Bildmodi zudem auf eine Schnelltaste gelegt werden können, fällt das Umschalten zwischen ihnen halbwegs komfortabel aus.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Wird ein Signal per HDMI-Eingang zugespielt, kann das Seitenverhältnis im OSD ebenfalls mit 16:9, 4:3 oder 5:4 angegeben werden. Diese Signale lassen sich bildschirmfüllend beziehungsweise vergrößert mit richtigem Seitenverhältnis anzeigen. Die beiden beliebten Auflösungen mit 1.920 x 1.080 und 1.280 x 720 Pixeln können entsprechend unverzerrt im Vollbild dargestellt werden.

Über den externen Player als auch unter Windows über den Grafikkartentreiber ließen sich sowohl 24 als auch 50 und 60 Hz problemlos einstellen und betreiben. Auch wenn der Judder-Test nur bei 60 Hz bestanden werden konnte, ist dies als positive Eigenschaft zu verbuchen.

Dell U2515h Monitor 24hz
Dell U2515h Monitor 50hz
24, 50 und 60 Hz sind einstellbar.

Overscan

Das Gerät besitzt keine Overscan-Einstellung.

Farbmodelle und Signallevel

Das Signallevel kann im OSD zwischen RGB und YCbCr gewechselt werden. Wird im Blu-ray-Player auf YCbCr umgestellt, wechselt der Monitor automatisch mit. Er lässt sich aber auch manuell auf RGB setzen und erzeugt dann entsprechend eine verfälschte Wiedergabe von Farben.

Der Videowertebereich kann nicht gewählt werden. Der Monitor wählte in unserem Test aber korrekt zwischen 16-235 und 0-255 aus.

11 KOMMENTARE

  1. Wir haben den Monitor ja schon vor über einem Jahr getestet. Ob Dell noch das identische Panel einsetzt, kann ich nicht sagen. Wir haben damals 98 % gemessen, Dell sagt 99 %. Dein Spider sagt nun 100% ist doch alles OK.

  2. Ich habe den Monitor seit einigen Tagen und bin zufrieden. Gestern mit Spyder 5Pro kalibiert. SIst die Angabe, die von der Software über den Umfang des sRGB-Farbraums angegeben wird denn soweit richtig/glaubhaft?
    Bei mir sind es nach Angabe der Spyder Software nach Kalibrierung 100% sRGB und 82% adobeRGB.

    Mein altes Notebook kommt auf 70% sRGB 😉

  3. @Leckofunny

    Für meine Firma beschaffte ich mehrere dieser Monitore. Die lichttechnischen Eigenschaften liegen im Rahmen einer geringen Streuung bei den Prospektwerten, der Gebrauchswert ist sehr gut. Meine Sachbearbeiter sind allerdings nicht mit Spielen beschäftigt sondern mit Bürotätigkeiten.

    Die Unterstellung einer Vordelektion … reichlich gewagt.

    Und „In keinsterweise “ tut weh, grr. sowas kann man wirklich nicht ernst nehmen.
    Gruß Victor

  4. Bei diesem Test wurde offensichtlich wieder ein Sahnetestmuster vorselektiert. Ich habe gestern zwei Modelle für meinen Arbeitsplatz gekauft. Da ich mich schon bei dem russischen Roulette eines Gamingmonitors geärgert habe, wollte ich bei diesen Modellen auch mal gucken, wie extrem das Backlight Bleeding ist.

    Tja, es ist bei beiden Modellen enorm. In keinsterweise kann man die Ausleuchtung dieses Testberichtes nicht ernst nehmen. Wer meint ein solch makelloses Panel zu bekommen, wird sich schneiden.

  5. Touché, ihr habt als letzte Station meiner unregelmäßig stattfindenen Suche nach unbeantworteten Kommentaren als seriösester Rezipient wohl meinen Unmut abbekommen. Nächstes Mal gerne per E-Mail und danke für denn ansonsten durchaus ausführlichen Testbericht!

  6. Danke für den nochmaligen Hinweis. Dein Kommentar könnte aber ebenfalls ein Hauch von Freundlichkeit vertragen. Auch uns kann mal ein Kommentar entgehen. Der direkte Weg per Mail ist in diesem Fall immer der beste. Das Foto wurde ausgetauscht.

  7. Da ihr dann scheinbar doch nicht professionell genug seid, eurer obligatorischen Facebookseite auch nur einen Hauch von Aufmerksamkeit zu schenken, hier mein Kommentar von April, der sich auf ein falsch verlinktes Bild bezieht, was bis heute unbemerkt geblieben ist – trotz meines Hinweises!

    Ihr habt bei eurem Test vom Dell UltraSharp U2515H beim Testen der Interpolation ein falsches Testbild verlinkt. Auf folgender Seite sollen die native Auflösung, 1920×1080 und 1280×720 zu sehen sein. Die Bilder rechts und in der Mitte sind jedoch das identische gitter1080.jpg.

  8. Kann ich so nicht erkennen. Sollen massive Probleme auftauchen, müsste das anhand der Kundenbewertungen eigentlich nachvollziehbar sein.

  9. Gibt es mit dem Monitor Problem? Bei Amazon steht:
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