Test Monitor Philips 249C4QHSB
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Backlight

Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist wie bei den allermeisten aktuellen Geräten PWM-gesteuert. Bei voller Helligkeit (Reglerstellung 100, rote Kurve im Chart) arbeitet das Backlight kontinuierlich. Abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) messen wir die Taktfrequenz mit 240 Hz, das Tastverhältnis liegt bei augenfreundlichen 65 Prozent. Beide Werte liegen schon recht hoch, daher dürfen wir annehmen, dass nur ganz besonders empfindliche Menschen ein Backlight-Flimmern wahrnehmen könnten.

Philips 249c4qhsb Monitor Back
LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

Subjektive Beurteilung

Ohne die Hilfe der Overdrive-Funktion SmartResponse zeigt sich bei bewegtem Bild eine sichtbare Bewegungsunschärfe. Horizontal bewegte Texte lassen sich so nur schwer lesen. Es fällt zudem eine rote Kontur bei bewegten Texten und Objekten auf, die dem Objekt nachhinkt.

Schaltet man die Funktion SmartResponse zu, verbessert sich die Bewegungsunschärfe schrittweise, verschwindet aber auch auf der höchsten Stufe nicht vollständig, sodass bewegte Texte nach wie vor nicht optimal zu lesen sind, wenn auch besser als ohne SmartResponse.

Durch die starke Beschleunigung stellt sich nun aber zusätzlich sichtbares Ghosting nach den bewegten Objekten bei entsprechendem Kontrast ein. Gelegenheitsspielern dürfte das jedoch kaum auffallen. Auch in Filmen stellten wir keine gravierende Beeinflussung fest.

Sound

Beim Thema Sound-Wiedergabe gibt sich der 249C4QHSB spartanisch. Zwar wird Audio via HDMI unterstützt, anders als bei einigen anderen Modellen von Philips verfügt dieses Modell über keine integrierten Lautsprecher zur direkten Wiedergabe von Klängen.

Jedoch verfügt das Gerät über eine 3,5 Millimeter Klinke-Buchse, über die ein Kopfhörer oder externe Lautsprecher angeschlossen werden können.

DVD und Video

Wie auch andere MVA-Panels vorher, beweist auch der 249C4QHSB gerade bei Filmen seine Qualitäten bezüglich Kontrastverhältnis und unglaublich tiefem Schwarzwert. Zwar ist das Display mit seinen 24 Zoll für einen ausgedehnten Videoabend etwas klein, das tut dem guten Ergebnis der Darstellung aber keinen Abbruch.

Zur Multimedia-Tauglichkeit des 249C4QHSB zählt an dieser Stelle auch das doppelte Vorhandensein einer HDMI-Schnittstelle. So ist es möglich, mehrere Multimedia-Quellen parallel anzuschließen, ohne ständig die Stecker wechseln zu müssen.

Philips 249c4qhsb Monitor Dvd
Film „Der Kaufhaus Cop“.

Aufgrund der fehlenden Einstellungen „Seitenverhältnis“ oder „1:1“ ist eine Skalierung von Bildinhalten in den meisten Fällen unumgänglich. Wie bereits erwähnt, zeigen sich auch kleine Auflösungen mit einem guten Ergebnis. Das dargestellte Bild wird natürlich etwas schöner, wenn die verwendete Auflösung zum Seitenverhältnis des Bildschirms passt. Andernfalls bleibt nur die Verwendung der Skalierungsfunktion „4:3“.

Neben der nativen Auflösung haben wir auch kleinere Auflösungen mit interpoliertem Signal getestet. Getestet wurden hierbei die Auflösungen 1080i, 576i und 480i in allen jeweils verfügbaren Wiederholfrequenzen. Es ist zwar möglich, alle genannten Auflösungen darzustellen, jedoch wird keine dieser Auflösungen einwandfrei angezeigt. Alle zeigen das gleiche Zittern und eine entsprechende Unschärfe.

Bei den niedrigeren Auflösungen 576i und 480i ist die angezeigte Unschärfe aber ungleich höher als man es von der erwarteten Darstellung durch die geringe Pixelzahl erwarten würde.

Overscan

Im OSD des 249C4QHSB ist eine Overscan-Einstellung verfügbar. Ist diese eingeschaltet, wird das Bild so weit vergrößert, dass je Seite wenigstens ca. 30 Pixel abgeschnitten werden. Zudem wird das Bild sichtbar pixelig.

Auch ohne Overscan-Einstellung konnten wir eine Beschneidung der nativen Auflösung feststellen. Zwar handelt es sich dabei nur um eine Pixelbreite am oberen Bildschirmrand, muss aber der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

Farbmodelle und Signallevel

Der Philips 249C4QHSB lässt sich aufgrund der gebotenen Anschlüsse bei digitaler Zuspielung nur über HDMI ansteuern. Wir haben zur Überprüfung des Signallevels den Monitor jeweils am PC und an einem externen Zuspieler getestet.

Eine Beschränkung des Signallevels findet weder am PC noch im Betrieb am externen Zuspieler statt. Weder im 2:2 Film-Modus noch im 3:2 NTSC-Modus bleiben Moiré-Effekte aus, allerdings treten diese weit weniger ausgeprägt als bei den meisten anderen Displays auf.

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