Test Monitor Samsung 2233RZ
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Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
50 W 44,0 W
k.A. 37,5 W
k.A. 25,0 W
< 1 W 0,5 W
< 1 W 0,4 W

Der Energieverbrauch liegt im grünen Bereich und ist mit einem Maximalwert von 44 Watt recht niedrig. Der Durchschnittsverbrauch bei einer Helligkeit von ca. 220 cd/m² liegt bei sparsamen 37,5 Watt. Regelt man die Helligkeitseinstellung auf 0 herunter, so benötigt der 22-Zöller noch 25 Watt. Im Standby-Modus (Betriebsleuchte blinkt) zieht der Monitor noch 0,5 Watt aus der Steckdose, schaltet man das Gerät am Power-Knopf aus, werden immer noch 0,4 Watt verbraucht. Damit liegt der SyncMaster 2233RZ deutlich unter den Energieangaben des Herstellers.

Die Verarbeitung des Samsung ist zwar ganz ordentlich, jedoch nicht auf höchstem Niveau. Das Kunststoffgehäuse knarzt und knackt gelegentlich und lässt sich leicht durchbiegen. Das Panel ist allerdings absolut perfekt in den Rahmen eingefügt. Das Standfußkonzept kann bezüglich Standfestigkeit nicht überzeugen und auch ergonomisch hat der Samsung bis auf die Verstellung des Neigungswinkels nichts zu bieten.

Anschlüsse

Bei den Abschlüssen wurde beim SyncMaster 2233RZ wirklich gegeizt. Der einzig vorhandene Videoeingang ist ein Dual-Link DVI-Anschluss auf der rechten Seite der Standsäule. Links befindet sich der Netzstecker. Damit lässt sich der 22-Zöller ausschließlich mit einem Gerät gleichzeitig verbinden und zwar ausschließlich digital. Eine analoge Verbindung des Monitors mit der Grafikkarte ist bei diesem Modell ausgeschlossen.

Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Links Thumbnail
Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Rechts Thumbnail
Links ist der Anschluss für den Netzstecker und rechts der DVI-D Eingang.

Eine Kabelführung am Display ist nicht vorhanden. Im Lieferumfang befindet sich nur eine orangefarbene Kabelführung im „Blütendesign“ passend zur Gehäuserückseite.

Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Kabelfuehrung Thumbnail
Eine Plastikklemme im Blütendesign fungiert als Kabelführung.

Bedienung

Bedient wird der 22-Zöller über sechs Tasten, die sich am rechten Gehäuserand befinden und aus normaler Arbeitsposition nicht sichtbar sind. Somit wird der edle Look des Monitors nicht beeinträchtigt. Dass die weiße Tastenbeschriftung ebenfalls aus frontaler Sicht nicht zu erkennen ist, macht nichts: Wird das OSD aufgerufen, erscheint auf dem Display in Höhe der Tasten die jeweilige Funktion – eine elegante Lösung.

Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Tasten Thumbnail
Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Beleuchtung Thumbnail
Bild links: Seitlich angebrachte Bedienelemente mit weißer Beschriftung. Bild rechts: Betriebsanzeige des Samsung 2233RZ.

Alle sechs Tasten sind ausreichend groß bemessen und ragen ein wenig aus dem Gehäuse, so dass sie problemlos erfühlbar sind. Der Druckpunkt ist kräftig und variiert nicht von Taste zu Taste. Desweiteren erschallt bei jeder Tastenbetätigung ein hörbares Klicken als Feedback. Lästige Antwortzeiten müssen nicht in Kauf genommen werden, das OSD reagiert zeitgleich mit jedem Tastenklick, so dass ein schnelles Navigieren möglich ist.

Die Betriebsanzeige des SyncMaster 2233RZ befindet sich zentriert unter dem Samsung-Logo innerhalb des geschwungenen Plexiglasstreifens. Im eingeschalteten Zustand leuchtet dort ein schmaler blauer Streifen. Schaltet sich das Gerät in den Standby-Modus, so blinkt die LED mit einer Frequenz von ca. 1 Sekunde.

OSD

Die beiden Pfeiltasten sind mit direkt anwählbaren Funktionen belegt. Dies geht auch durch die Beschriftung der Tasten hervor. Bei Betätigung der PFEIL OBEN/HELLIGKEIT-Taste öffnet sich die Helligkeitseinstellung, drückt man die PFEIL UNTEN/KONTRAST-Taste, so wird die Kontrasteinstellung geöffnet.

Besonders praktisch beim OSD des SyncMaster 2233RZ ist die am rechten Rand eingeblendete Tastenbeschriftung und -position auf dem Display. Somit findet man komfortabel die richtige Taste, ohne ständig den Kopf verrenken zu müssen.

Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Osd Magicbright Thumbnail
 

Die zweite Taste von unten öffnet in der Standardeinstellung die MagicBright-Funktion. Hier lässt sich zwischen sechs voreingestellten (Text, Internet, Game, Sport, Film, Optimalkontrast) und einem benutzerdefinierten Bildmodus wählen. Die Taste kann durch den User selbst wahlweise mit der Funktion Bildgröße oder MagicBright belegt werden.

Im Übrigen sind sowohl im benutzerdefinierten Bildmodus, als auch in den voreingestellten Bildmodi alle Funktionen des OSD freigeschaltet. Werden die Einstellungen eines voreingestellten Bildmodus jedoch verändert, so springt der Monitor automatisch zum benutzerdefinierten Bildmodus.

Die restlichen Tasten dienen der Navigation im Menü bzw. dem Bestätigen von Einstellungen. Alle auf den folgenden Bildern zu erkennenden Einstellungswerte entsprechen der Werkseinstellung des Samsung 2233RZ.

Bild

Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Osd Bild Thumbnail
 

Die Helligkeit ist mit einer Voreinstellung von 100 recht hoch und sollte für längeres Arbeiten bei normalen Lichtverhältnissen etwas reduziert werden. Der Kontrast ist mit einem Wert von 75 sehr ausgewogen und kräftig. Helligkeit und Kontrast lassen sich aber, wie oben beschrieben, auf schnellerem Wege über die Direktwahltasten regeln.

Die Magic Bright Funktion kann ebenfalls direkt per Taste aufgerufen werden. Zur Auswahl stehen hier sieben Bildmodi.

Farbe

Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Osd Farbe Thumbnail
Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Osd Farbe2 Thumbnail
 

Im Menüpunkt Farbe lassen sich Farbtemperatur, RGB-Kanäle und Gammawert korrigieren. Unter „ Farbtemperatur“ stehen vier Modi zur Auswahl: Kalt, Normal, Warm und Benutzerdefiniert. Hier verhält es sich wie mit den MagicBright-Bildmodi: Wird eine voreingestellte Bildtemperatur manuell angepasst, wird die Einstellung automatisch als „Benutzerdefiniert“ gespeichert, die Voreinstellungen selbst lassen sich nicht anpassen.

Die RGB-Kanäle (Farbanpassung) stehen standardmäßig bei einem Wert von 50, eine Erhöhung der Werte führt zu einer Übersättigung des Bildest. Somit ist nur eine Anpassung in 50 Schritten nach unten möglich, wie auch von anderen Samsung-Displays bereits gewohnt.

Die Gammaeinstellung bietet keine „echte“ Gammakorrektur, sondern drei verschiedene Modi. In der Werkseinstellung ist „Modus 1“ aktiviert.

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