Test Monitor Samsung 2233RZ
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Bei den Graustufen ist es ähnlich, hier werden die dunkelsten 7 und hellsten 2 Graustufen nicht mehr differenziert voneinander dargestellt. Ab einem Kontrast-Wert von 76 (werksseitige Voreinstellung 75) werden die hellsten Graustufen geschluckt.

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Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Blickwinkel Blau Thumbnail
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Bei einem steilen Betrachtungswinkel von oben „kippen“ beim Syncmaster 2233RZ insbesondere die hellen Töne ins Negative (jeweils unten im Bild zu sehen). Lösung: Die RGB-Werte und den Kontrast leicht senken.

Im Übrigen weist der Syncmaster 2233RZ ein bei TN-Panels schon öfter beobachtetes  Phänomen auf: Jeweils die hellsten Farbtöne, egal ob es sich um Blau, Rot, Grün oder Weiß handelt, kippen bei einem steilen Betrachtungswinkel ins Negative. Wer dies verhindern möchte, muss die RGB-Kanäle auf etwa 42, den Kontrast auf ca. 70 senken. Dann bleibt der Negativeffekt bei Betrachtung von oben aus.

Blickwinkel

Obwohl der SyncMaster 2233RZ mit einem TN-Panel ausgestattet ist, bietet der 22-Zöller überdurchschnittlich gute Blickwinkel. An die ambitionierten Herstellerangaben von 170° in horizontaler und 160° in vertikaler Richtung kommt der Monitor aber bei weitem nicht heran. Aus einem großen seitlichen Blickwinkel verliert das Display an Helligkeit und einige Farben erhalten einen rötlichen Stich. Betrachtet man den Monitor von oben, so kippen weiße Farbtöne ins Türkisblaue.

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Betrachtungswinkel aus allen Blickrichtungen.

Von Unten ist der typische Negativ-Effekt zu erkennen. Sämtliche Farben kippen in einen anderen Ton. Aus normaler Sitzposition sind bereits leichte Unterschiede in der Helligkeit zu erkennen, wenn man den Kopf nur ein wenig hin und her bewegt. Im Vergleich zu anderen Monitoren mit TN-Panel macht der Samsung hier aber eine gute Figur.

Helligkeitsverteilung

Die gemessene Ausleuchtung des Syncmaster 2233RZ ist in Ordnung: Bei einem eingestellten Wert von 140 cd/m² in der Mitte des Displays beträgt die durchschnittliche Helligkeit 131 cd/m². Das ist eine Abweichung von rund 6,5 Prozent vom Richtwert. Im linken unteren Bereich befinden sich die stärksten Abweichungen von bis zu 15 Prozent.

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Gemessene Ausleuchtung bei einer Helligkeitseinstellung von 140 cd/m² in der Mitte.

Subjektiv ist die Helligkeitsverteilung höchstens mittelmäßig. Bei abgedunkelter Umgebung und schwarzem Bildschirm erkennt man am gesamten unteren Rand einen großen, helleren Streifen. Ebenso ist die linke obere Ecke heller als der Rest des Monitors ausgeleuchtet. Überhaupt wirkt ein komplett schwarzer Hintergrund nicht besonders dunkel, sondern bläulich schimmernd. Bei großen seitlichen Blickwinkeln tritt die TN-typische rot-bräunliche Verfärbung auf.

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Ausleuchtung bei abgedunkelter Umgebung und schwarzem Bildschirm.

Die Farbhomogenität ist für ein Gerät mit TN-Panel in Ordnung. Häufig sind die Ecken aus frontaler Position dunkler als der Rest des Bildes. Hier ist es jedoch so, dass die linke obere Ecke sogar bei hellem Bildinhalt mit bloßem Auge erkennbar etwas heller ist. Trotz der Blickwinkelabhängigkeit werden einfarbige Farbflächen aber insgesamt sehr gleichmäßig dargestellt.

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Homogene Farbflächen sind ungeachtet der Blickwinkelabhängigkeit gleichmäßig hell.

Seine maximale Helligkeit erzielt der 22-Zöller in der Werkseinstellung. Bei einer Helligkeitseinstellung von 100 erreicht der Monitor so 303 cd/m², was für die meisten Aufstellungsorte locker ausreicht.

Für den normalen Gebrauch empfehlen wir die Helligkeit auf etwa 220 cd/m² (ca. Stufe 70) zu dimmen. Die niedrigste Helligkeit liegt bei 64 cd/m², was deutlich unter den Mindestwerten für die Kalibration der gebräuchlichen Farbräume liegt. Dem Benutzer bietet sich somit ein beachtlicher Spielraum von 239 cd/m².

Im normalen Betrieb empfiehlt sich eine auf etwa 65 reduzierte Helligkeit mit leicht verringerten Grün- und Rotwerten. Man erhält somit einen satten statischen Kontrast von ca. 900:1.

Ausmessung und Kalibration

Der Samsung Syncmaster 2233RZ ist nicht mit einem erweiterten Farbraum (Wide Color Gamut, kurz: WCG) ausgestattet. Damit eignet er sich nicht für die Arbeit innerhalb bestimmter Grafikerfarbräume wie beispielsweise AdobeRGB oder ECI2.0. Das Panel des 22-Zöllers hat aber auch seinen Vorteil: Den am häufigsten genutzten sRGB-Standard stellt es besser dar als vergleichbare WCG-Geräte. Für den „Normalbenutzer“ kann dies also ein Vorteil sein.

Für Grafiker empfiehlt sich der Samsung ohnehin nicht, da er mit seinen eingeschränkten Blickwinkeln und der mittelmäßigen Ausleuchtung in Designer-Studios fehl am Platz wäre. Im Folgenden haben wir die Eigenschaften des Monitors bei der Abdeckung des sRGB-Standards ermittelt. Dieser kommt im Internet und bei den meisten Digitalkameras und Druckern zum Einsatz.

3D-Farbraumvergleich

Erläuterung: In den 3D-Ansichten stellt das schwarze Netz den jeweiligen Standard-Farbraum dar, das weiße Netz den Monitor-Farbraum. Die tatsächliche Schnittmenge beider Farbräume macht der bunte Würfel kenntlich. Dort, wo das schwarze Netz aus dem bunten Würfel herausragt, ist der jeweilige Standardfarbraum größer, als das, was der TFT tatsächlich darstellen kann. Ragt umgekehrt das weiße Netz aus dem Würfel heraus, so ist an dieser Stelle der Monitorfarbraum größer als der jeweilige Standard-Farbraum.

Isocoated: 92 % Abdeckung

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Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Isocoated 3d2 Thumbnail
 

sRGB-Farbraum: 97 % Abdeckung

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Samsung 2233rz Monitor Samsung 2233rz Srgb 3d2 Thumbnail
 

Die Abdeckung des Isocoated-Farbraums ist mit 92 Prozent recht gut für ein Gerät ohne erweiterten Farbraum. Der sRGB-Farbraum wird mit  97 Prozent fast vollständig abgedeckt.

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