Test Monitor Samsung 2233RZ
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OSD – Teil 2

Bild (Schärfe)

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Der dritte Menüpunkt heißt ebenfalls „Bild“ und bietet nur eine einzige Einstellungsmöglichkeit: Die Bildschärfe kann hier auf einer Skala von 0 – 100 angepasst werden. Hierbei entspricht jeder Tastenklick zwei Schritten auf dem Einstellungsbalken. Diese Funktion spielt nur bei interpolierten Auflösungen eine Rolle und sollte bei Nutzung der nativen Auflösung von 1.680 x 1.050 nicht verändert werden.

OSD

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Hier lassen sich Konfigurationen vornehmen, die das OSD selbst betreffen. Zur Auswahl stehen neun Sprachen. Bei Bedarf kann das OSD auch halbtransparent dargestellt werden, was die Navigation allerdings erschwert. Praktisch ist auch die zwischen 5 und 200 Sekunden anpassbare Einblenddauer des OSDs.

Was uns allerdings fehlt, ist eine Funktion, die es erlaubt, das OSD an einer beliebigen Stelle des Bildschirms zu platzieren. So ist das Samsung-Menü immer in der rechten unteren Ecke fixiert. Auch wenn die eingeblendete Tastenbeschriftung und –position (blauer Streifen am rechten Rand) logischerweise unbeweglich ist, so hätte zumindest die Position des Hauptfensters angepasst werden können.

Einstellungen

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Unter dem Punkt Einstellungen kann der Monitor mit Hilfe der RESET-Funktion wieder auf die Werkseinstellung gesetzt werden. Bei Betätigung werden nicht sofort alle Werte zurückgesetzt, es muss zuerst eine Sicherheitsabfrage bestätigt werden, um die vorgenommenen Einstellungen nicht versehentlich zu löschen. Desweiteren lässt sich hier die Funktion der benutzerdefinierbaren Taste bestimmen. Viel Auswahl gibt es nicht, wie auf dem Bild zu sehen ist. Der Benutzer kann zwischen „MagicBright“ und „Bildgröße“ wählen.

Die Funktion „Autom. Aus“ erlaubt eine Abschaltung des Monitors zu einer festgelegten Zeit. Diese lässt sich in Ein-Stunden-Schritten von 1 bis 23 festlegen. Wählt man beispielsweise 10, so schaltet sich der Monitor in zehn Stunden aus.

Die Einstellung Bildgröße ist für die Darstellung interpolierter Auflösungen gedacht und bietet zwei Möglichkeiten der Bilddarstellung:

AUTO – Das Bild wird entsprechend dem Seitenverhältnis angepasst, in dem es ausgesendet wird.

BREIT – Das Bild wird unabhängig vom Ausgangssignal auf die gesamte Bildfläche gezerrt.

Information

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Der letzte Menüpunkt Information zeigt dem Anwender die aktuelle Zeilenfrequenz (hier 64,6 kHz), die Bildfrequenz (60 Hz) und die Auflösung des eingehenden digitalen Signals an.

Software Natural Color Pro

Die auf der CD enthaltene Software Natural Color Pro ermöglicht dem Benutzer zwei weitere Konfigurationsmöglichkeiten. Zum einen kann der Monitor in vier bis sechs Schritten „kalibriert“ werden. Eine präzise, professionelle Farbraumkalibration ersetzt dies natürlich nicht.

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Wer eine präzise Kalibration durchführen möchte, sollte nicht auf Natural Color Pro zurückgreifen.

Zum anderen ist noch eine softwarebasierte RGB-Anpassung möglich (Rechtes Bild). Die dabei vorgenommenen RGB-Einstellungen gelten aber für die Grafikkarte und sind normalerweise auch direkt im Grafikkarten-Treiber zugänglich.

Das Samsung-Menü ist nicht nur optisch ansprechend gestaltet, sondern erweist sich auch als übersichtlich und benutzerfreundlich. Es sind nur wenige Klicks erforderlich, um die jeweils gewünschte Funktion zu erreichen. Außerdem sind nur vier Tasten notwendig, um durchs OSD zu navigieren. Die Bedienung erfolgt daher intuitiv. Dass die Tasten aus frontaler Sicht nicht zu sehen sind, wird durch die auch im Dunkeln sichtbare Anzeige der Tastenbeschriftung auf dem Bildschirm elegant gelöst.

Der Funktionsumfang ist gut für einen TFT-Monitor, der nicht für Grafikarbeiten vorgesehen ist. Alle wichtigen Einstellungsmöglichkeiten sind vorhanden mit Ausnahme der Möglichkeit, dass OSD auf dem Bildschirm frei zu platzieren. Mit Blick auf die Zielgruppe Spieler wäre ein ein- und ausschaltbares Overdrive noch wünschenswert.

Bildqualität

Der Samsung Syncmaster 2233RZ ist mit einem reaktionsschnellen TN-Panel ausgestattet, das über keinen erweiterten Farbraum (Wide Color Gamut, kurz: WCG) verfügt. Das ist nicht zwangsläufig ein Nachteil, denn häufig stellen Monitore ohne dieses Feature den verbreiteten sRGB-Farbraum besser dar, als es WCG-Displays schaffen.

Neben der 120Hz-Technologie wird der SyncMaster 2233RZ auch mit einem dynamischen Kontrast von 20.000:1 beworben. In der Praxis spürt man davon jedoch nicht viel. Unter dynamischem Kontrast versteht man eine aktive Regelung von Backlight und teilweise auch Farbsteuerung in Abhängigkeit vom Bildinhalt. Statisch bietet der 22-Zöller immerhin einen Kontrast von fast 1.000:1, was ein hervorragender Wert ist.

Der erste Bildeindruck nach dem Einschalten ist gut. Mit einer Helligkeit von 303 cd/m² ist das Bild für den dauerhaften Gebrauch in normal beleuchteter Umgebung zwar viel zu hell, es wirkt so aber sehr farbenfroh und kontrastreich. Mit einer Farbtemperatur von ca. 5800 Kelvin ist der Monitor sehr warm voreingestellt. Einen Farbstich oder auffallend verfälschte Farbtöne hat das 22-Zoll-Gerät nicht.

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Dithering-Test: Farbverläufe

Farbverläufe stellt der SyncMaster 2233RZ sehr sauber dar. Es sind keinerlei Farbabstufungen zu erkennen, lediglich bei genauem Hingucken ist leichtes Dithering bei den dunkleren Farbtönen feststellbar. Die Stufenbilder der Primärfarben Rot und Grün weisen genau die gleichen Eigenschaften auf: Im dunklen Bereich werden die dunkelsten 6 Stufen verschluckt.

Bei den hellen Tönen sind die beiden hellsten nicht mehr voneinander differenzierbar. Bei den Blaustufen sind es sogar die hellsten 19 Stufen. Ein Absenken der RGB-Kanäle führt hier zu keiner Besserung. Generell gilt: RGB-Werte von über 50 im OSD werden mit Banding bestraft, so dass bereits ab Stufe 51 die hellsten Farbtöne miteinander verschmelzen. Insofern sollten die RGB-Balken nicht nach oben korrigiert werden.

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