Test Monitor Samsung FX2490HD
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Die TV Qualität des Samsung FX2490HD kann hingegen überzeugen, besonders HD Inhalte sehen sehr gut aus, eine kleinere Bildschirmdiagonale im Vergleich zu ausgewachsenen TV Geräten trägt auf Grund der kleineren Pixel aber auch noch ihren Teil dazu bei. Für HD Sender empfiehlt sich als ideales Bildformat „Bildschirmanpassung“.

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CSI Miami in HD.

Auch SD Qualität schaut mit dem Samsung FX2490HD noch ganz passabel aus. Bei näherer Betrachtung ist die schlechtere Signalqualität jedoch nicht zu übersehen. Der Samsung FX2490HD macht trotzdem das Beste daraus.

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TV Talk in SD Qualität.

Im TV-Betrieb stehen nur drei Bildmodi „Standard“, „Film“ und „Dynamisch“ zur Auswahl. Standard und Film bieten den vollen Umfang der Einstellungsfunktionen des Samsung FX2490HD.

PIP (Picture in Picture)

Der Samsung FX2490HD bietet eine Bild-in-Bild Funktion, d.h. im PC-Betrieb aber auch während der externen Zuspielung solange diese über HDMI oder Komponente erfolgt (über Scart konnten wir mangels Endgerät nicht testen) ist fernsehen möglich. Alle empfangbaren Sender stehen zur Auswahl und das eingeblendete Fenster kann in zwei Größen und vier Positionen (jeweils in einer der vier Displayecken) angezeigt werden. Die maximale Fenstergröße beträgt etwa 13,5 x 7,5 Zentimeter.

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PIP-Funktion: Nettes Feature des Samsung FX2490HD.

Media-Player

Wie ausgewachsene TV-Geräte besitzt auch der Samsung FX2490HD einen integrierten Media-Player. Mit diesem lassen sich Filme und Musik wiedergeben sowie Fotos anzeigen ohne das Zutun eines externen Players. Über den USB Anschluss kann ein externes Speichermedium mit dem Samsung FX2490HD verbunden werden. Die Stromversorgung ist ausreichend hoch, sodass auch 2,5 Zoll Festplatten ohne Netzteil betrieben werden können.

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Media-Player Startscreen des Samsung FX2490HD.

Optisch ist der Media-Player ganz nett aufbereitet. Eine von vielen Betriebssystemen bekannte Ordnerstruktur macht die Bedienung intuitiv, Dateien werden als kleines Vorschaubild dargestellt. Wichtig ist nun aber welche Formate der Media-Player kennt denn nur dann kann er auch eine echte Alternative zu externen Lösungen sein. Bei Filmdateien zeigt sich der Samsung FX2490HD gutmütig und kennt bis auf MOV Dateien alle gängigen Formate, sogar 3GP. Nicht mehr so flexibel zeigt sich der FX2490HD bei der Musikwiedergabe. Hier wird nur MP3 erkannt. Bilder müssen im JPG oder JPEG Dateiformat vorliegen, ansonsten kann der Samsung FX2490HD nichts damit anfangen. Für integrierte Media-Player nicht unüblich, ist die fehlende Unterstützung von DTS da hierfür eine Lizenz notwendig ist und so unterstützt auch der Samsung FX2490HD dieses Audioformat nicht.

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Optisch ansprechend: Ordnerstruktur und Vorschaubilder.

Auch im Media-Player stehen wie im TV-Betrieb die drei Bildmodi zur Auswahl nur die Einstellungsmöglichkeiten sind begrenzter und um das OSD anzuzeigen muss die Tools Taste auf der Fernbedienung und nicht die Menü Taste gedrückt werden. Mit der Menü Taste wechselt der Samsung FX2490HD unverständlicherweise in den PC-Betrieb zurück und zeigt dann dieses OSD an. Die im Media-Player zur Verfügung stehenden Einstellungen sind aber noch recht ordentlich und durchaus brauchbar.

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Bildeinstellungen des Media-Player.

Videosignalverarbeitung

Filterlösungen des Gerätes (insbesondere Schärfe- und Rauschfilter) werden dabei ebenfalls ausgewertet. Großen Einfluss auf die Qualität der Darstellung hat auch das Deinterlacing halbbildbasierender Signale. Zur Überprüfung kommen synthetische Tests und Realweltmaterial zum Einsatz. Anschließend testen wir die ruckelfreie (in den Grenzen der zeitlichen Auflösung des Materials) Wiedergabe von Signalen zwischen 24 Hz und 60 Hz. Damit decken wir die heute üblichen Zuspielungen ab. Schaltungen zur Zwischenbildberechnung werden ebenfalls überprüft, genau wie die Verarbeitung von RGB- und YCbCr-Signalen.

Skalierung

Im Videobereich liegt nur bei HD-Material ein quadratisches Pixelseitenverhältnis vor. Verfügt der Bildschirm im OSD über eine explizite „4:3“ und „16:9“ Option in den Skalierungseinstellungen, stehen die Chancen gut, entsprechendes Material korrekt anzeigen zu können.

Unsere Testbildreihe basiert auf einem anamorphen Video mit Kreisen, die bei korrekter Beachtung des Seitenverhältnisses absolut rund sein müssen (zugespielt über HDMI). Mit entsprechenden Einstellungen am Blu-ray Player können wir alle möglichen Zuspielungen simulieren.

Der Samsung FX2490HD bietet verschiedene Bildformate an, interessant für diesen Test sind die Formate „16:9“, „4:3“ und „Bildschirmanpassung“. Im PC-Betrieb stehen nur die Bildformate „16:9“ und „4:3“ zur Verfügung während im TV-Betrieb noch weitere Formate „Automatisch Breit“, „Breitenzoom“ und „Zoom“ verfügbar sind. „Bildschirmanpassung“ erlaubt der Samsung FX2490HD erst ab einer Auflösung von 720p (HD).

Signal Unverzerrte Wiedergabe
Ja (mit Overscan)
Ja (mit Overscan)
Ja (auch pixelgenau)
Ja (auch pixelgenau)

Es ist somit empfehlenswert dem Samsung FX2490HD Filmmaterial möglichst in 720p oder 1080p zuzuspielen und die Skalierung dem Player zu überlassen denn nur dann kann das Bildformat „Bildschirmanpassung“ ausgewählt und Overscan vermieden werden.

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Überprüfung der Skalierung am Samsung FX2490HD: Erst ab 720p lässt sich Overscan vermeiden.

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