Test Monitor Samsung FX2490HD
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OSD

Das OSD des Samsung FX2490HD ist dem des Samsung PS50B850 sehr ähnlich. Es besteht ebenfalls aus sieben Hauptkategorien, ist mit animierten Grafiken optisch hübsch aufbereitet und unterscheidet sich lediglich in manchen Untermenüpunkten. Wir werden deshalb nur auf die Unterschiede genauer eingehen.

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OSD des Samsung FX2490HD.

Bild

Mit „MagicBright“ sind die Bildmodi des Samsung FX2490HD gemeint. Im PC-Betrieb stehen vier vordefinierte Bildmodi und ein vom Benutzer anpassbarer Bildmodus zur Auswahl. Bei externer Zuspielung bietet der Samsung FX2490HD nur drei Bildmodi an, davon sind zwei individuell anpassbar. Neu ist die Funktion „MagicAngle“. Damit kann je nach Blickwinkel des Betrachters die passende Option gewählt und dadurch die Bildqualität verbessert werden. Zur Auswahl stehen vier Optionen Zurücklehnmodus 1, Zurücklehnmodus 2, Stehmodus und Seitenmodus. Auch die weiteren verfügbaren Optionen sind von der Zuspielung abhängig.

Ton

Hier kann der Anwender Einfluss auf die Audioausgabe nehmen. Es stehen fünf vordefinierte Tonmodi zur Auswahl, zusätzlich steht noch ein Equalizer zur Verfügung.

Sender

Im Sender Menü kann der TV-Empfang konfiguriert und die Senderliste sowie Favoriten verwaltet werden. Die genaue Vorgehensweise erklären wir im Kapitel „TV-Betrieb“.

Einstellungen

In diesem Menü sind Optionen wie Zeit, Sprache oder Bild-in-Bild zu finden. Letzteres bietet eine Sender- sowie Tonwahl, Größe des Fensters sowie dessen Position.

Eingang

Alle mit dem Samsung FX2490HD verbundenen Geräte sind in diesem Menü unter Quellen aufgelistet. Jeder Quelle kann ein vordefinierter Name zugeteilt werden. Insgesamt stehen 16 Namen zur Auswahl.

Anwendung

Die Auswahl der Anwendungen des Samsung FX2490HD beschränkt sich auf den internen Media-Player und Anynet. Letzteres ist eine durchaus komfortable Funktion denn wird ein Anynet unterstützendes Zuspielgerät eingeschalten, wechselt der FX2490HD automatisch auf den jeweiligen Eingang ohne dass der Anwender die Signalquelle von Hand auswählen muss.

Unterstützung

Im letzten Menüpunkt bietet der Samsung FX2490HD noch ein paar Serviceoptionen wie Eigendiagnose oder Software-Update.

Bildqualität

Im Samsung FX2490HD zeigt sich ein 24 Zoll großes TN Panel für die Bildqualität verantwortlich. Seine Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel mit einem 16:9 Seitenverhältnis – für ein Hybridgerät wie den Samsung FX2490HD eine ideale Kombination. Das Display wird durch LEDs indirekt beleuchtet. Die Bildqualität ist ordentlich und bewegt sich im üblichen Bereich des Möglichen für ein TN Panel mit 6-Bit je Farbkanal. In Farbverläufen beobachten wir eine feine Streifenbildung (Banding), in dunklen Farbübergängen ist ein leichtes Farbrauschen (Dithering) festzustellen. Die Farbwiedergabe wirkt, Panel typisch, etwas ausgewaschen. Mit der Auflösung von Graustufen hat der Samsung FX2490HD kaum Probleme, schwerer tut er sich bei Tonwerten im unteren Bereich von Rot und Blau.

Samsung Fx2490hd Monitor FX2490HD Farbverlauf
Samsung Fx2490hd Monitor FX2490HD Farbstufen
Farbverläufe mit leichtem Banding, gute Farbstufendarstellung.

Negativ fällt aber schon von Anfang an ein ungewöhnlich schlechter Schwarzpunkt auf. Bildbereiche die eigentlich schwarz sein müssten, sind dunkelgrau. Ein massiver Kontrastverlust ist die Folge. Der Samsung FX2490HD erlaubt die Möglichkeit den HDMI-Schwarzpunkt zu verändern. Im PC-Betrieb ist „Normal“ die eigentlich richtige Einstellung. Im Falle des FX2490HD trifft dies aber offensichtlich nicht zu.

Die einzig brauchbare Zuspielvariante, für Inhalte vom Rechner, scheint die semantisch falsche Kombination aus PC-Leveln in der Zuspielung (0-255) und Videoleveln beim FX2490HD (16-235, HDMI-Schwarzpunkt „Gering“) zu sein. Dass dabei ein paar Schwarzstufen absaufen, muss man so hinnehmen, alles andere macht in Bezug auf einen sonst total verzogenen Schwarzpegel keinen Sinn.

Mit HDMI-Schwarzpunkt „Gering“ können Schwarzstufen auf unserem Testbild erst ab 4 (mit „Normal“ ab 2) vom Hintergrund differenziert werden, dafür sind nun schwarze Bildinhalte auch tatsächlich schwarz und die Darstellung hat nun auch stark an Kontrast gewonnen. Auf die Weißstufen hat der HDMI-Schwarzpunkt jedoch keinen Einfluss. Diese sind bis 252 sichtbar.

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Samsung Fx2490hd Monitor FX2490HD Weissst
Überprüfung der Weiß- und Schwarzstufen Darstellung des Samsung FX2490HD.

Subjektiv als recht brauchbar stellen sich die vordefinierten Bildmodi heraus, nur der Bildmodus „Optimalkontrast“ hat einen hohen Verlust von Farbstufen im unteren und oberen Wertebereich zur Folge.

Nach Kalibrierung und anschließender Profilierung des Samsung FX2490HD verschlechtert sich die Bildqualität massiv. Schlechte Grundvoraussetzungen von Gradation und Grauachse sowie nur mangelnde Abdeckung des sRGB Farbraums, lassen die Elektronik des Samsung FX2490HD an ihre Grenzen stoßen und in Farbverläufen sind teilweise starke Farbabrisse zu beobachten, insbesondere Rottöne im oberen Wertebereich saufen ab.

Ausleuchtung

Sehr gleichmäßig wird das Display des Samsung FX2490HD durch die LED Hintergrundbeleuchtung ausgeleuchtet. Selbst bei maximaler Helligkeit sind weder Wolkenbildung noch Aufhellungen an den Rändern zu beobachten. Ein tadelloses Resultat das uns hier der Samsung FX2490HD zeigt. Alle nachfolgenden Bilder wurden mit einer Belichtungszeit von 0,5 Sekunden aufgenommen.

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Ausleuchtung des Samsung FX2490HD mit HDMI-Schwarzpunkt „Gering“. Links: 0 Prozent Helligkeit. Rechts: 100 Prozent Helligkeit.

Mit dem werkseitig eingestellten HDMI-Schwarzpunkt „Normal“ messen wir einen Schwarzpunkt von 0,62 cd/m². Ein viel zu hoher Wert, der dunkle Tonwerte stark aufhellt. Ändern wir den HDMI-Schwarzpunkt auf „Gering“ sinkt der Schwarzpunkt bei maximaler Helligkeit auf 0,25 cd/m². Nach Reduzierung der Helligkeit auf 0 Prozent messen wir noch 0,08 cd/m².

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Ausleuchtung des Samsung FX2490HD mit HDMI-Schwarzpunkt „Normal“ bei maximaler Hintergrundbeleuchtung.

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