Test Monitor Samsung U32D970Q
8/8

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Overscan

Das Gerät besitzt keine Overscan-Einstellung, wobei der 16:9-Modus wie oben beschrieben eigentlich als ein Overscan-Modus bezeichnet werden kann, der aber nicht weiter anpassbar ist.

Farbmodelle und Signallevel

Signallevel können im OSD nicht gewählt werden, es ließen sich über den HDMI-Anschluss aber sowohl RGB als auch YCbCr korrekt anzeigen. Die Wahl des AV-Modus hat dagegen Auswirkungen auf die Farbdarstellungen, in diesem Modus werden nur Zuspielungen aus dem Video-Wertebereich erwartet (16-235). Der volle Wertebereich (0-255) wird entsprechend im PC-Modus erwartet.

Bewertung




Kein Preis verfügbar
4.2

SEHR GUT

Fazit

Der Samsung U32D970Q punktet mit einem perfekt voreingestellten Bild, welches selbst durch eine Kalibrierung kaum verbessert werden konnte. Fast ideal sind auch die Helligkeitsverteilung und die Farbreinheit, wodurch eine gleichmäßige Darstellung auf dem gesamten Monitor ermöglicht wird. Die wichtigen Farbräume sRGB und AdobeRGB werden zudem zu 100 beziehungsweise 99 Prozent abgedeckt, und auch die Ausleuchtung lag auf einem guten Niveau.

Weiter optimiert werden können die Einstellungen durch die mitgelieferte Software, über die das Gerät auch hardwarekalibriert werden kann. Nützlich ist dies vor allem für die Kalibrierung nach einigen Wochen des Einsatzes, weil dann die sehr guten Voreinstellungen durch den Alterungsprozess des Gerätes angepasst werden müssen.

Alle Standardeinstellungen lassen sich über die Software definieren, und auch die Farbraumsimulation der vorgegebenen Profile erzeugte sehr gute Ergebnisse. Die Software spricht aber grundsätzlich eher den Durchschnittsanwender an, denn eigene Vorgaben oder Importmöglichkeiten werden nur begrenzt angeboten.

Zu den weiteren positiven Eigenschaften des Monitors zählen das Design, der flexible Standfuß, die Anschlussmöglichkeiten inklusive USB-3.0-Anschlüssen, die gute Interpolation und der PiP-/PbP-Modus. Eindeutig negativ ist dagegen der hohe Stromverbrauch, der bei Profimonitoren aber nicht ungewöhnlich ist. Die recht hohe Latenzzeit ist hier ebenfalls zu erwähnen, die das Gerät nur für nicht ganz so anspruchsvolle Gelegenheitsspieler interessant macht.

Empfohlen werden kann das Gerät daher Anwendern von farbkritischen Arbeiten, die ein Modell suchen, welches perfekt voreingestellt ist und durch die intuitiv bedienbare Software auch zukünftig auf diesem Niveau betreibbar sein sollte. Einige professionelle Anwender dürften aber Importfunktionen in der Software vermissen, und auch eine Lichtschutzblende ist für das Gerät aktuell nicht verfügbar.

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... ist seit 2010 im Team und verfasst Testberichte für Monitore. Neben seinen Vorlieben für die Fotografie und der koreanischen Küche hatte er schon immer eine Leidenschaft für Computerspiele. Früher als reiner PC-Spieler und heute als Gamerscore-Jäger auf der Xbox.

1 KOMMENTAR

  1. Ich sitze mal wieder vor diesem Monitor und bin entsetzt über die mangelhafte Schärfe. Das Bild ist einfach super-unscharf für die angebliche Pixeldichte. Wenn man die Schärfe auf 0 herunter regelt, sieht das Bild extrem verwaschen aus. Ich habe mir den Spass erlaubt und die Pixel mit einem anderen Monitor gleicher Größe und Auflösung anhand von Fotos verglichen und erhalte ein seltsames Ergebnis. Was an Monitor 1 mit 19 Pixeln dargestellt wird, ist auf dem Samsung mit 12 Pixeln zu sehen. Allerdings wechselt die Pixelgröße am Samsung reihenweise: Kleiner, deutlich größer aber mit einem verwaschenen Strich in der Mitte. Samsung verkauft hier eine Mogelpackung und ich kann nicht fassen, dass das niemandem auffällt. Gilt übrigens auch für Farbunreinheiten an den Rändern, die ganz offensichtlich sind.

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