Test Monitor Samsung U32D970Q
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Zusatzfunktionen

MagicRotation Auto

Das Programm „MagicRotation Auto“ wird auf der CD mitgeliefert und erfüllt eigentlich nur einen Zweck, und zwar die automatische Drehung des Windows-Desktops, wenn der Monitor in die Pivotposition gedreht wird. Beachtet werden muss, dass das Programm nur mit Windows 7 oder 8 funktioniert, dort aber wie versprochen seinen Dienst verrichtet. Der Monitor besitzt einen Rotationssensor, der auch die Anzeige des OSDs mitdreht, so dass dieses im Pivotmodus ebenfalls problemlos bedienbar ist.

Samsung U32d970q Monitor Rotation
Das OSD dreht sich beim Drehen des Bildschirms automatisch mit (Quelle: Handbuch)

Easy Setting Box

Das Programm „Easy Setting Box“ wird ebenfalls auf der CD mitgeliefert. Dieses war auch schon bei einigen früheren Modellen von Samsung mit im Lieferumfang, so dass wir es an dieser Stelle nur kurz beschreiben. Es handelt sich um ein Programm, welches sich in das Windows-System einbettet und dann über einen Rechtsklick auf das jeweilige Programm aktiviert werden kann.

Einstellbar ist dort die Position des Programms auf dem Monitor oder in welcher Transparenzstärke es angezeigt werden soll. Es kann außerdem definiert werden, an welcher Stelle des Monitors sich bestimmte Programme öffnen sollen, so dass sich zum Beispiel die drei am häufigsten benutzten Programme eines Anwenders immer genau ausgerichtet nebeneinander öffnen lassen.

Dualer Farbmodus

Der duale Farbmodus teilt das Bild in der Mitte und zeigt zwei Farbmodi parallel zueinander an. Dies ist praktisch, um zwei Farbmodi miteinander zu vergleichen oder um zum Beispiel Bilder in unterschiedlichen Umgebungen betrachten zu können.

Samsung U32d970q Monitor Dual
Zwei Farbmodi in der Gegenüberstellung.

Picture-in-Picture-(PiP)-Modus

Im PiP-Modus werden zwei Quellen gleichzeitig angezeigt. Eine bildet dabei die Hauptquelle und wird bildschirmfüllend auf der gesamten Fläche und die andere verkleinert in einer Ecke dargestellt. Wählbar ist eine der vier Ecken, und auch die Größe kann variiert werden. Einstellbar sind 720 x 480, 1.280 x 720 oder 1.920 x 1.080 Pixel. Wählbar sind zudem die Tonquelle, die Bilddarstellung und die Farbwerte der Quellen.

Samsung U32d970q Monitor Pip
Computer und Full-HD-Video vom BD-Player im PiP-Modus.

Picture-by-Picture-(PbP)-Modus

Im PbP-Modus können zwei Quellen parallel zueinander oder vier Quellen mit jeweils 1.920 x 1.080 Pixeln gleichzeitig angezeigt werden. Eine Darstellung mit drei Quellen ist nicht möglich, gewählt werden muss in diesem Fall die Darstellung mit vier möglichen Quellen, wobei eine Ecke dann schwarz dargestellt wird.

Bei zwei Quellen sollte wenn möglich eine Auflösung von 1.920 x 2.160 Pixeln eingestellt werden. Diese wurde bei unserem System unter Windows 7 automatisch angepasst, nachdem der PbP-Modus gestartet wurde. Bei einem BD-Player ist die Einstellung der Auflösung in der Regel nicht möglich und würde auch keinen Vorteil bringen, da das Video nur in der Höhe gestreckt und damit verzerrt dargestellt würde.

Samsung U32d970q Monitor Pbp1
Computer und Full-HD-Video vom BD-Player im PbP-Modus.

Werden vier Quellen gleichzeitig dargestellt, stehen jeder Quelle 1.920 x 1.080 Pixel zur Verfügung, was vielen externen Geräten entgegenkommt. Da der Monitor aber nur genau vier Eingänge besitzt, müssen diese auch bei den Geräten zur Verfügung stehen oder Adapter eingesetzt werden. Ein oder zwei zusätzliche HDMI-Anschlüsse hätten wir für diesen Betrieb daher sinnvoll gefunden.

Angeschlossen haben wir einen Computer und einen Laptop per DisplayPort, ein Tablet über den HDMI-Anschluss und einen Blu-ray-Player per HDMI-Kabel und Adapter an den DVI-Anschluss.

Samsung U32d970q Monitor Pbp2
Computer, Tablet, Blu-ray-Player und Laptop im PbP-Modus.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 75, Schärfe 60 und den Farbmodus Benutzer. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Die Helligkeit wurde wie üblich zu hoch voreingestellt, was bei den anderen vorhandenen Farbmodi aber glücklicherweise nicht der Fall war. Ansonsten war die Bilddarstellung sehr gut. Es war kein Banding zu beobachten, die Darstellung war scharf, der Kontrast ausreichend, und bei keinem Testbild konnten negative Effekte beobachtet werden. Der früher häufig vorhandene IPS-Glitzereffekt war ebenfalls, wenn überhaupt, nur schwach auszumachen.

Samsung U32d970q Monitor Grau
Graustufen und -verlauf.

Bei den Graustufen konnte im hellen und im dunklen Bereich jeweils der letzte Balken nicht mehr vom Hintergrund unterschieden werden.

UHD-Auflösung

Wir testen nicht das erste Gerät mit so einer hohen Auflösung und wollen daher an dieser Stelle nur eine kurze Anmerkung zum allgemeinen Betrieb machen.

Die Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln führt bei der Bildschirmdiagonalen von 32 Zoll zu einer Pixelgröße von knapp über 0,18 Millimetern, ein 27-Zoll-Gerät mit 2.560 x 1.440 Pixeln besitzt dagegen schon 0,23 und ein 27-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung sogar 0,30 Millimeter.

In den Lesertests zum Samsung U32D970Q wurde das Gerät daher auch mit einer Skalierung von bis zu 200 Prozent betrieben. Dies führt zu den bekannten Problemen unter Windows, da nicht alle Programme vollständig oder überhaupt skaliert angezeigt werden können und so grundsätzlich auch mit deutlich kleineren als den gewünschten Menügrößen gelebt werden muss.

Anwender, die kleine Auflösungen gewohnt sind, können nach unserer Einschätzung das Gerät aber auch ohne Skalierung betreiben. Ein 27-Zoll-Gerät mit 2.560 x 1.440 Pixeln betreibt der Autor dieser Zeilen normalerweise unskaliert als Hauptmonitor. Schon nach wenigen Tagen wurde die größere Auflösung des Testgerätes als positiv angenommen und problemlos in verschiedenen Alltagssituationen mit dieser gearbeitet.

Der Umstieg zurück auf die größere Pixelstruktur war da fast schon schwieriger, da man sich schnell an das zusätzliche Platzangebot gewöhnt hatte. Der Abstand vom Anwender zum Monitor darf dafür natürlich nicht zu weit entfernt sein und betrug in unserem Fall maximal 60 Zentimeter.

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... ist seit 2010 im Team und verfasst Testberichte für Monitore. Neben seinen Vorlieben für die Fotografie und der koreanischen Küche hatte er schon immer eine Leidenschaft für Computerspiele. Früher als reiner PC-Spieler und heute als Gamerscore-Jäger auf der Xbox.

1 KOMMENTAR

  1. Ich sitze mal wieder vor diesem Monitor und bin entsetzt über die mangelhafte Schärfe. Das Bild ist einfach super-unscharf für die angebliche Pixeldichte. Wenn man die Schärfe auf 0 herunter regelt, sieht das Bild extrem verwaschen aus. Ich habe mir den Spass erlaubt und die Pixel mit einem anderen Monitor gleicher Größe und Auflösung anhand von Fotos verglichen und erhalte ein seltsames Ergebnis. Was an Monitor 1 mit 19 Pixeln dargestellt wird, ist auf dem Samsung mit 12 Pixeln zu sehen. Allerdings wechselt die Pixelgröße am Samsung reihenweise: Kleiner, deutlich größer aber mit einem verwaschenen Strich in der Mitte. Samsung verkauft hier eine Mogelpackung und ich kann nicht fassen, dass das niemandem auffällt. Gilt übrigens auch für Farbunreinheiten an den Rändern, die ganz offensichtlich sind.

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