Test TV Philips 55PUS9109/12

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Einleitung

Der 55PUS9109/12 markiert mit 139 Zentimetern Bilddiagonale und einem unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 2.499 Euro den Einstieg in Philips‘ Spitzenklasse. Im Vergleich zur Konkurrenz besticht er vor allem durch sein Ambilight, das im dunklen Wohnzimmer nicht nur für ein tolles Ambiente sorgt, sondern auch die Augen schont.

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Philips 55PUS9109/12 im Test: Hervorragend ausgestatteter und stylisher Ultra-HD-Fernseher der Oberklasse.

Technisch hat der 55-Zöller ebenfalls einiges zu bieten, wobei die Unterschiede zum Flaggschiff 65PUS9809/12, den wir demnächst unter die Lupe nehmen, nicht sonderlich groß sind.

Mit einer Ersparnis von 1.600 Euro gegenüber dem großen Bruder bietet der 55PUS9109 auf den ersten Blick ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis, zumal er das langjährige Know-how der Holländer beherbergt und darüber hinaus mit futuristischen Funktionen experimentiert, die unser nachfolgender Test durchleuchtet.

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Alleinstellungsmerkmal: Das vierseitige Ambilight des Philips 55PUS9109 kommt bei Wandmontage besonders gut zur Geltung und leuchtet entweder statisch oder im Rhythmus zum Bildinhalt.

Ausstattung

Philips setzt bei der 9109er-Serie auf das „Razor Slim“-Design. So misst das Display lediglich anderthalb Zentimeter in der Tiefe, wobei LG diesen Wert mit seinem neuen 55UF9509 locker unterbietet. Ohnehin handelt es sich nur um Marketing, bringt es das gesamte Gehäuse doch auf immerhin 4,6 Zentimeter – ohne Standfuß wohlgemerkt.

Dafür macht der Fernseher auch auf dem TV-Tisch eine gute Figur, verleiht ihm der aus mehreren Teilen bestehende und filigran geformte Sockel doch ein modernes, schon fast futuristisches Erscheinungsbild. Besonders pfiffig ist dabei die balkonartige Empore mit dem Markennamen am unteren Rahmen: Darin verbirgt sich eine Kamera, welche beim Öffnen der Skype-App oder der „Distance Adaptive Sharpness“-Schärfeanpassung (siehe „Bildqualität“) elektrisch herausfährt und bei Nichtgebrauch wieder im Gerät verschwindet.

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n Versteckte Kamera: Der Philips 55PUS9109 verfügt über eine elektrisch herausfahrende Webcam für Skype-Videotelefonate sowie die „Distance Adaptive Sharpness“-Funktion. Im eingefahrenen Zustand nimmt man sie kaum wahr.

Die Technik steckt auf der Rückseite hinter einer farblich abgesetzten, dunkelgrauen Haube. Dort finden sich auch die Anschlüsse, darunter vier HDMI-2.0-Eingänge, drei USB-Ports sowie der Twin-Tuner inklusive zweier CI+ Slots.

Die Signalverarbeitung übernimmt die „Perfect Pixel Ultra HD“-Engine, während die „Perfect Motion Rate“-Technologie eine Bildwiederholfrequenz von 1.000 Hertz gewährleistet. Das nötige Licht liefert eine herkömmliche Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung.

Ferner spendiert Philips ein vierseitiges Ambilight, welches den Fernseher regelrecht in einer Wolke aus Licht einhüllt. Die rückseitig eingelassenen Dioden leuchten wahlweise statisch oder im Rhythmus zum Bild, was speziell in dunkler Umgebung für ein entspanntes Seherlebnis sorgt.

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Helles und dunkles Grau: Die Rückseite des 55PUS9109 präsentiert sich zweifarbig. Das Anschlussfeld ist gut zugänglich und beherbergt neben den obligatorischen AV-Eingängen auch einen Twin-Tuner inklusive zwei CI+ Slots.

Bedienung

Die Kombination aus schnellem Hex-Core-Prozessor und stabil laufendem Android-Betriebssystem (Version 4.2.2 „Jelly Bean“) macht die Bedienung des Philips 55PUS9109 zu einem echten Vergnügen – zumindest, was die Reaktionszeiten anbelangt.

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Die Taskleiste am unteren Bildrand des Philips-Fernsehers erleichtert die Bedienung beziehungsweise den Zugriff auf häufig genutzte Anwendungen.

An der Übersichtlichkeit hapert es aufgrund der verschachtelten Gerätemenüs nach wie vor. So verstecken sich einige Bildregler hinter missverständlichen Bezeichnungen, wie sie kein anderer Hersteller verwendet. Die Navigation erfordert also eine intensive Eingewöhnungsphase.

Außerdem hätten die Entwickler bei der Benutzeroberfläche mehr Mut zur Neuerung zeigen können, präsentiert sie sich doch recht trist. Schade auch, dass der USB-Recorder nur eine Woche im Voraus programmierbar ist.

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Multitalent: Text- und Adresseingaben im Web-Browser gelangen dank der Tastatur auf der s-Rückseite spielend einfach. Zudem besitzt der Signalgeber einen Bewegungssensor sowie ein Mikrofon für Sprachkommandos.

Die mitgelieferte Fernbedienung besticht durch Allround-Fähigkeiten: Neben einem klassischen Ziffernfeld verfügt sie auf der Rückseite über eine vollwertige QWERTY-Tastatur, dank der selbst längere Texteingaben relativ komfortabel gelingen. Ebenso sind ein Bewegungs- beziehungsweise Beschleunigungssensor sowie ein Mikrofon für Sprachbefehle an Bord.

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Ins rechte Licht gerückt: Das Ambilight lässt sich im Konfigurationsmenü an die Wandfarbe hinter dem Fernseher anpassen, auf eine bestimmte Farbe festlegen oder ganz ausschalten.

Multimedia

Smart-TV-Freunde kommen dank des Google Play Store voll auf ihre Kosten. Zwar ist das App-Angebot im Vergleich zu mobilen Android-Geräten eingeschränkt, doch stehen hier trotzdem mehr als genug Internet-Dienste zur Auswahl. So sind neben YouTube, Facebook sowie diversen Musik- und Nachrichtenportalen auch fast alle Online-Videotheken abrufbar.

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Android-Vorteil: Der mit dem Betriebssystem verknüpfte „Google Play Store“ eröffnet dem Philips 55PUS9109 Zugang zu schier unzähligen Internet-Diensten. Wird der Speicher knapp, lassen sich die Apps auch auf einer USB-Festplatte installieren.

Hinzu kommen aber auch sinnlose beziehungsweise wenig hilfreiche Anwendungen wie ein Barcode-Scanner oder die Taschenlampen-App, weshalb eine Filterfunktion wünschenswert wäre. Eigene Multimedia-Dateien können über USB oder DLNA-Netzwerk-Stream zugespielt werden.

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Weder Full- noch Ultra-HD: Die vorinstallierte YouTube-App zeigt Videos bestenfalls in 720p-Qualität, was nicht mehr zeitgemäß ist. Auch der Mediaplayer hat mit der 4K-Wiedergabe seine Probleme.

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