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TESTBERICHT: Dell 3008WFP Teil 4


Fußunterseite: Gut erkennbar sind die Verschraubung des Monitorarms mit dem Fuß und die sechs Gummi-Pads, die ein Verrutschen des Bildschirm verhindern sollen.

Der große Fuß gibt dem riesigen 30-Zoll-Monitor dank eines stattlichen Gewichts von 4,9 Kilogramm eine ausgezeichnete Standsicherheit; ein Umkippen ist ausgeschlossen. Monitor und Fuß bringen zusammen 15,6 Kilogramm auf die Waage. Sechs Gummi-Pads an der Unterseite bieten eine nahezu perfekte Rutschsicherheit auf dem Tisch.

Unser Testgerät arbeitet im Betrieb grundsätzlich lautlos. Lediglich an der Gehäuserückseite ist ein ganz leises Brummen hörbar, wenn man bewusst an dieser Stelle horcht. Es handelt sich um ein normales Betriebsgeräusch eines elektrischen Gerätes. Im Stand-by-Modus erzeugt der Dell 3008WFP im Intervall von einigen Sekunden ein leises zirpendes Geräusch, das bei 40 bis 50 cm Abstand hörbar ist. Wir halten dies für nicht sonderlich dramatisch, denn wer sitzt schon vor einem Monitor im Stand-by-Betrieb? Im ausgeschalten Zustand gibt der TFT-Monitor keine Geräusche von sich.

Das Thema Geräuschentwicklung ist heikel und wird schon fast übertrieben argwöhnisch bei einem Gerät begutachtet. Zudem ist auch dieser Punkt, ebenso wie die Ausleuchtung eines Gerätes, durchaus einer gewissen Serienstreuung unterlegen. Zudem reagieren Menschen unterschiedlich auf hohe und tiefe Töne. Auch die reine Lautstärkemessung in Dezibil führt zu keiner endgültigen Klärung.

Aus der langjährigen Erfahrung unseres Testredakteurs, auch im Vergleich zu vielen anderen Monitoren, ist das Geräusch des Dell 3008WFP im Betriebsmodus absolut nicht störend.

Das integrierte Netzteil hat keinen Ein-/Ausschalter, um den Bildschirm komplett vom Stromnetz zu trennen. Hierfür wird gegebenenfalls eine Steckdosenleiste mit Schalter benötigt.

Die Leistungsaufnahme des 3008WFP liegt laut Dell im Betrieb bei maximal 250 Watt; allerdings ist dabei der Verbrauch der optional erhältlichen Soundbar und die Nutzung aller USB-Ports mit eingerechnet. Der Normalverbraucht liegt laut Dell bei 163 Watt, im Stand-by-Modus bei unter 2 Watt und ausgeschalt bei unter 1 Watt.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
163 W 159,9 W
- 126,9 W
- 103,4 W
- 83,2 W
< 2 W 1,3-6,6 W
< 1 W 0,5 W

Der von uns gemessene maximale Stromverbrauch liegt mit 159,9 Watt auf dem Niveau der Herstellerangabe von 163 Watt. Mit 0,5 Watt im ausgeschalteten Zustand verbraucht der 30 Zöller erfreulich wenig Strom.

Dass der Wert im Stand-by-Modus zwischen 1,3 und 6,6 Watt schwankt, ist hingegen weniger erfreulich. Es spielt dabei keine Rolle, ob der USB-Hub aktiv ist oder nicht; selbst mit abgezogenem Uplink-Kabel ändert sich das Verbrauchsverhalten nicht.

Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität des Dell 3008WFP sehr gut; alle Gehäuseteile sind passgenau gearbeitet und von hoher Qualität. Die Mechanik steht dem nicht nach und funktioniert einwandfrei. Das Verbrauchsverhalten im Stand-by-Modus ist zwar unerfreulich, kann aber als einziger Kritikpunkt das sehr positive Gesamtbild nicht beeinflussen.

Anschlüsse

In einer Aussparung an der Gehäuserückseite des Dell 3008WFP sind die zahlreichen Anschlüsse des 30-Zoll-Monitors gut erreichbar angeordnet. Neben den üblichen PC-Eingängen DVI-D (2x Dual-Link) und D-Sub sind zusätzlich der zukunftsweisende DisplayPort, ein HDMI-Anschluss und folgende Videoeingänge an Bord: Component-Video (Y/Pb/Pr), Composite-Video und S-Video.

Außerdem gehören Audioeingänge für die optionale Soundbar und vier USB-Ports zur Ausstattung. Zwei USB-Eingänge sind an der Rückseite und zwei links am Gehäuse untergebracht. Neben dem DisplayPort und HDMI-Eingang unterstützen auch die beiden Dual-Link-DVI-D-Eingänge im Single-Link-Betrieb den HDCP-Kopierschutz.

anschluesse

Da ist für jeden was dabei: Gleich vier digitale und vier analoge Eingänge hat Dell seinem neuen Flaggschiff spendiert. Bild zum Vergrößern bitte anklicken.

Der DisplayPort stellt den neuen digitalen Anschlussstandard für TFT-Monitore und TV-Geräte dar und soll zukünftig den DVI- und HDMI-Eingang als "Kombieingang" ablösen. Mit entsprechenden Adaptern bzw. Kabeln ist der DisplayPort abwärtskompatibel zu VGA, DVI und HDMI. Über diesen Anschluss können wie über HDMI sowohl Bild- als auch Tonsignale übertragen werden. Der DisplayPort unterstützt ebenfalls den HDCP-Kopierschutz.

Schematische Darstellung des DisplayPorts.

Zusätzlich zu den oben genannten Anschlüsse besitzt der Dell 3008WFP einen 9-in-2-Speicherkartenleser, der folgende Speichermedien unterstützt: Compact Flash-Typ I/II-Karte (CF I/II), CF-Formfaktor ATA-Festplatte-zu-USB-2.0-Bus, Smart Media Card (SMC), Memory Stick (MS), High Speed Memory Stick (HSMS), Memory Stick Pro (MS PRO), Memory Stick Duo (mit Adapter), Secure Digital-Karte (SD), Mini Secure Digital (mit Adapter), TransFlash-Karte (mit Adapter), Multi Media Card (MMC), in der Größe reduzierte MultiMedia-Karten (mit Adapter).

Zwei USB-Anschlüsse und der 9-in-2-Speicherkartenleser befinden sich an der linken Gehäuseseite.

Bei der Funktionsüberprüfung der USB-Anschlüsse und des Kartenlesers konnten wir keine Auffälligkeiten entdecken; die von uns angeschlossenen USB-Geräte und SD-Karten funktionierten einwandfrei.

Die Anschlussvielfalt des Dell 3008WFP ist beeindruckend und der Bildschirm macht deutlich, was der Begriff Multimedia bedeutet. Es gibt aktuell keinen anderen TFT-Monitor, der mit einer vergleichbaren Ausstattung aufwarten kann.

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