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TESTBERICHT: Dell 3008WFP Teil 7


Weitere Einstellungen (Other Settings)

Hier sind verschiedene Einstellungen zusammengefasst (siehe folgendes Bild). Eine besondere Funktion ist die LCD-Konditionierung, durch die sogenannte Geisterbilder, auch als "Memory-Effekt" bezeichnet, beseitigt werden können.

PBP-Einstellungen (PBP Settings)

In diesem Menü kann der Splitscreen-Modus (PBP) ein- und ausgeschaltet werden. Hauptsignalquelle (linke Bildhälfte) ist hierbei entweder der D-Sub-Eingang (VGA), DisplayPort oder der Component-Video-Eingang (Y/Pb/Pr). Als Nebensignalquelle (rechte Bildhälfte) stehen der DVI-D-1-, DVI-D-2- HDMI-, Composite-Video- oder S-Video-Eingang zur Verfügung.

Hier lassen sich der Splitscreen-Modus ein- und ausschalten sowie die Nebensignalquelle wählen.

Das Menü des Dell 3008WFP ist sehr übersichtlich aufgebaut und ansprechend gestaltet. Außerdem bietet das Bildschirmmenü eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten. Leider ist die Bedienung mit viel "Tastendrücken" und zum Teil umständlicher Navigation durch die Menüs verbunden.

Die Bedientasten selbst haben einen spürbaren Druckpunkt. Durch die hellen Symbole über den schwarzen Tasten sind die Funktionen auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen noch recht gut erkennbar. Aufgrund der umständlichen Navigation verpasst der Dell 3008WFP eine sehr gute Bewertung für die Bedienung.

Bildqualität

Der Dell 3008WFP ist mit einem S-IPS-Panel der neusten Generation (G5) von LG.Philips LCD ausgestattet und bietet einen erweiterten Farbraum, der von Dell als "TrueColor Technology" bezeichnet wird. Laut Werbeaussage deckt der 30 Zöller den AdobeRGB-Farbraum ab.

Der Monitor kann 8 Bit pro RGB-Farbe auflösen, was rechnerisch 16,7 Millionen darstellbaren Farben entspricht. Über eine LUT (Look-Up-Table) verfügt der Bildschirm nicht. Damit wirken sich Einstellungen, die nicht der Standardeinstellung entsprechen, negativ auf den darstellbaren Farbraum aus, weil Farben gegebenenfalls wegfallen.

In der Praxis zeigt der Dell 3008WFP in linearen und radialen Farbverläufen keinerlei Streifen. Das Gleiche gilt für feine lineare und radiale Graustufen. Der subjektive Bildeindruck ist sehr gut.

Laut Datenblatt liegt die maximale Helligkeit des Bildschirms bei 370 cd/m². Bei unseren Messungen erreichte der Dell 3008WFP mit ausgeschaltetem dynamischem Kontrast bei einer Helligkeitseinstellung von 100 Prozent eine maximale Helligkeit von 304 cd/m². Mit dynamischem Kontrast – hierbei ist die Helligkeit manuell nicht mehr regelbar – erreicht der Bildschirm eine maximale Helligkeit von 386 cd/m² und erfüllt somit die Spezifikation.

Dell gibt für den 3008WFP einen maximale Kontrast von 1.000:1 und einen maximalen dynamischen Kontrast von 3000:1 an. Der dynamische Kontrastwert wird allerdings nur bei einem Bildwechsel, z.B. von einem weißen auf ein schwarzes Bild, erreicht. Der beste von uns ermittelte statische Kontrastwert liegt bei 846:1 und der höchste dynamische Kontrastwert bei 1650:1. Letzterer kann theoretisch durchaus höher liegen, wenn ideale Bedingungen vorliegen und z.B. tatsächlich ein Schwarz-Weiß-Bildwechsel stattfindet.

Der tatsächliche Kontrast ist generell von den Einstellungen eines TFT-Monitors abhängig. Die Herstellerangaben sind nur das absolute Maximum unter optimaler Konfiguration und Testbedingungen, die in der Praxis meist nicht anzutreffen sind.

Ausleuchtung unseres Testgeräts bei komplett weißer Anzeige im abgedunkelten Raum: Helligkeit 75 % und Kontrast 50 % (Werkseinstellung).

Bei der Ausleuchtung zeigt unser Testgerät in den Ecken eine ganz leichte Aufhellung, die aber in der Praxis erst sichtbar wird, wenn der Raum abgedunkelt und ein komplett schwarzes Bild angezeigt wird. Unter normalen Umgebungslichtbedingungen sind die Aufhellungen in den Eckbereichen nicht wahrnehmbar.

Ausleuchtung unseres Testgeräts bei komplett schwarzer Anzeige im abgedunkelten Raum: Helligkeit 75 % und Kontrast 50 % (Werkseinstellung).

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