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TESTBERICHT: LG Flatron L227WT Teil 3


Die Seitenränder um das Panel sind recht schmal gehalten. Seitlich misst der Rahmen 1,5 cm, am oberen Rand sind es 1,6 cm. Unten, wo sich die Bedientasten befinden, nimmt das Gehäuse 2,3 cm in Anspruch.

Im Gegensatz zum Gehäuse ist die Verarbeitung des Standfußes und der zwei vorhandenen Gelenke – dem Drehteller und dem Kippgelenk – allenfalls mittelprächtig. Der L227WT lässt sich fast einmal um sich selbst (350 Grad) drehen.

Was hierbei nervt, ist die Tatsache, dass das Gelenk so leichtgängig ist, dass sich der Bildschirm beim Drücken des Power-Knopfs sofort dreht. Wer den LG L227WT einschalten will, muss mit den Fingern unter dem Gehäuse durchgreifen und es festhalten, während man mit dem Daumen den Schalter betätigt.

Die Neigefunktion ist beim L227WT so schwergängig, das man Angst hat das Display zu beschädigen.

Im Gegensatz zum Drehteller ist die Neigefunktion, die es erlaubt, den Bildschirm um 5 Grad nach vorne und um 25 Grad nach hinten zu kippen, derart schwergängig, dass man den Standfuß mit Gewalt auf den Tisch pressen muss, um den Bildschirm aus dem Handgelenk nach vorne oder hinten zu neigen.

Das Plastik knackt dabei unbehaglich. Höhenverstellbar ist der LG L227WT nicht; der Bildschirm hat einen Abstand von 8,6 cm zur Tischplatte. Auch eine Pivotfunktion kann der L227WT nicht bieten.

Wer den 22-Zöller lieber zusammen mit einem besser verarbeiteten und mit mehr Ergonomiefunktionen versehenen Standfuß nutzen will, z.B. dem Ergotron NeoFlex , kann dies tun, denn hierfür ist eine VESA100-Montagemöglichkeit auf der Rückseite des Geräts vorhanden.

Die Kabelführung des LG L227WT besteht aus einer Plastikkappe, die auf den Monitorarm aufgesteckt wird.

Der LG L227WT besitzt nur einige wenige Lüftungsschlitze und diese sind sehr schmal gehalten, was bei der geringen Wärmeentwicklung auch völlig ausreicht. Durch die unscheinbaren Schlitze und durch die Tatsache, dass kein Licht des Backlights durch diese durchscheint, ist ein Eindringen von Insekten unwahrscheinlich.

Wir konnten im Übrigen kein Brummen, Summen oder Sirren des Netzteils oder der Hintergrundbeleuchtung feststellen. Unser Testgerät arbeitete im Betrieb völlig geräuschlos, auch bei gedimmtem Backlight. Um Spekulationen vorzubeugen, sei gesagt, dass es sich um ein Gerät aus dem freien Verkauf und nicht um ein extra vom Hersteller zur Verfügung gestelltes Modell handelte.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
< 45W 38 W
< 1 W 0,6 W
< 1 W 0,4 W

Beim Stromverbrauch schneidet der L227WT enorm gut ab, denn dieser liegt noch einmal unter den ohnehin schon niedrigen Herstellerangaben. Den Maximalverbrauch von 45 Watt hat der 22-Zöller nie erreicht. Im normalen Betrieb (Helligkeit auf 50) verbraucht der LG L227WT nicht einmal 29 Watt.

Bei niedrigster Helligkeit liegt der Verbrauch bei minimalen 18 Watt. Das ist schon rekordverdächtig. Und auch im Stand-by- und Soft-Off-Modus liegt der Stromverbrauch auf einem sehr niedrigen Niveau.

Die Verarbeitung des LG L227WT wäre eigentlich perfekt: Das Gehäuse wirkt wie aus einem Guss und der Monitor arbeitet absolut leise. Beim Plastikstandfuß hätte man allerdings eher an der Hochglanzoptik, als an der Mechanik sparen sollen. Ausgerechnet die einzigen beiden Ergonomiefunktionen des 22-Zöllers sind schlecht umgesetzt und entweder viel zu leichtgängig oder viel zu schwergängig.

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