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TESTBERICHT: Samsung 2233RZ Teil 4


Bedienung

Bedient wird der 22-Zöller über sechs Tasten, die sich am rechten Gehäuserand befinden und aus normaler Arbeitsposition nicht sichtbar sind. Somit wird der edle Look des Monitors nicht beeinträchtigt. Dass die weiße Tastenbeschriftung ebenfalls aus frontaler Sicht nicht zu erkennen ist, macht nichts: Wird das OSD aufgerufen, erscheint auf dem Display in Höhe der Tasten die jeweilige Funktion – eine elegante Lösung.

Bild links: Seitlich angebrachte Bedienelemente mit weißer Beschriftung. Bild rechts: Betriebsanzeige des Samsung 2233RZ.

Alle sechs Tasten sind ausreichend groß bemessen und ragen ein wenig aus dem Gehäuse, so dass sie problemlos erfühlbar sind. Der Druckpunkt ist kräftig und variiert nicht von Taste zu Taste. Desweiteren erschallt bei jeder Tastenbetätigung ein hörbares Klicken als Feedback. Lästige Antwortzeiten müssen nicht in Kauf genommen werden, das OSD reagiert zeitgleich mit jedem Tastenklick, so dass ein schnelles Navigieren möglich ist.

Die Betriebsanzeige des SyncMaster 2233RZ befindet sich zentriert unter dem Samsung-Logo innerhalb des geschwungenen Plexiglasstreifens. Im eingeschalteten Zustand leuchtet dort ein schmaler blauer Streifen. Schaltet sich das Gerät in den Standby-Modus, so blinkt die LED mit einer Frequenz von ca. 1 Sekunde.

OSD

Die beiden Pfeiltasten sind mit direkt anwählbaren Funktionen belegt. Dies geht auch durch die Beschriftung der Tasten hervor. Bei Betätigung der PFEIL OBEN/HELLIGKEIT-Taste öffnet sich die Helligkeitseinstellung, drückt man die PFEIL UNTEN/KONTRAST-Taste, so wird die Kontrasteinstellung geöffnet.

Besonders praktisch beim OSD des SyncMaster 2233RZ ist die am rechten Rand eingeblendete Tastenbeschriftung und -position auf dem Display. Somit findet man komfortabel die richtige Taste, ohne ständig den Kopf verrenken zu müssen.

Die zweite Taste von unten öffnet in der Standardeinstellung die MagicBright-Funktion. Hier lässt sich zwischen sechs voreingestellten (Text, Internet, Game, Sport, Film, Optimalkontrast) und einem benutzerdefinierten Bildmodus wählen. Die Taste kann durch den User selbst wahlweise mit der Funktion Bildgröße oder MagicBright belegt werden.

Im Übrigen sind sowohl im benutzerdefinierten Bildmodus, als auch in den voreingestellten Bildmodi alle Funktionen des OSD freigeschaltet. Werden die Einstellungen eines voreingestellten Bildmodus jedoch verändert, so springt der Monitor automatisch zum benutzerdefinierten Bildmodus.

Die restlichen Tasten dienen der Navigation im Menü bzw. dem Bestätigen von Einstellungen. Alle auf den folgenden Bildern zu erkennenden Einstellungswerte entsprechen der Werkseinstellung des Samsung 2233RZ.

Bild

Die Helligkeit ist mit einer Voreinstellung von 100 recht hoch und sollte für längeres Arbeiten bei normalen Lichtverhältnissen etwas reduziert werden. Der Kontrast ist mit einem Wert von 75 sehr ausgewogen und kräftig. Helligkeit und Kontrast lassen sich aber, wie oben beschrieben, auf schnellerem Wege über die Direktwahltasten regeln.

Die Magic Bright Funktion kann ebenfalls direkt per Taste aufgerufen werden. Zur Auswahl stehen hier sieben Bildmodi.

Farbe

Im Menüpunkt Farbe lassen sich Farbtemperatur, RGB-Kanäle und Gammawert korrigieren. Unter „ Farbtemperatur“ stehen vier Modi zur Auswahl: Kalt, Normal, Warm und Benutzerdefiniert. Hier verhält es sich wie mit den MagicBright-Bildmodi: Wird eine voreingestellte Bildtemperatur manuell angepasst, wird die Einstellung automatisch als „Benutzerdefiniert“ gespeichert, die Voreinstellungen selbst lassen sich nicht anpassen.

Die RGB-Kanäle (Farbanpassung) stehen standardmäßig bei einem Wert von 50, eine Erhöhung der Werte führt zu einer Übersättigung des Bildest. Somit ist nur eine Anpassung in 50 Schritten nach unten möglich, wie auch von anderen Samsung-Displays bereits gewohnt.

Die Gammaeinstellung bietet keine „echte“ Gammakorrektur, sondern drei verschiedene Modi. In der Werkseinstellung ist „Modus 1“ aktiviert.

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