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TESTBERICHT: Samsung 2233RZ Teil 6


Bildqualität

Der Samsung Syncmaster 2233RZ ist mit einem reaktionsschnellen TN-Panel ausgestattet, das über keinen erweiterten Farbraum (Wide Color Gamut, kurz: WCG) verfügt. Das ist nicht zwangsläufig ein Nachteil, denn häufig stellen Monitore ohne dieses Feature den verbreiteten sRGB-Farbraum besser dar, als es WCG-Displays schaffen.

Neben der 120Hz-Technologie wird der SyncMaster 2233RZ auch mit einem dynamischen Kontrast von 20.000:1 beworben. In der Praxis spürt man davon jedoch nicht viel. Unter dynamischem Kontrast versteht man eine aktive Regelung von Backlight und teilweise auch Farbsteuerung in Abhängigkeit vom Bildinhalt. Statisch bietet der 22-Zöller immerhin einen Kontrast von fast 1.000:1, was ein hervorragender Wert ist.

Der erste Bildeindruck nach dem Einschalten ist gut. Mit einer Helligkeit von 303 cd/m² ist das Bild für den dauerhaften Gebrauch in normal beleuchteter Umgebung zwar viel zu hell, es wirkt so aber sehr farbenfroh und kontrastreich. Mit einer Farbtemperatur von ca. 5800 Kelvin ist der Monitor sehr warm voreingestellt. Einen Farbstich oder auffallend verfälschte Farbtöne hat das 22-Zoll-Gerät nicht.

Dithering-Test: Farbverläufe

Farbverläufe stellt der SyncMaster 2233RZ sehr sauber dar. Es sind keinerlei Farbabstufungen zu erkennen, lediglich bei genauem Hingucken ist leichtes Dithering bei den dunkleren Farbtönen feststellbar. Die Stufenbilder der Primärfarben Rot und Grün weisen genau die gleichen Eigenschaften auf: Im dunklen Bereich werden die dunkelsten 6 Stufen verschluckt.

Bei den hellen Tönen sind die beiden hellsten nicht mehr voneinander differenzierbar. Bei den Blaustufen sind es sogar die hellsten 19 Stufen. Ein Absenken der RGB-Kanäle führt hier zu keiner Besserung. Generell gilt: RGB-Werte von über 50 im OSD werden mit Banding bestraft, so dass bereits ab Stufe 51 die hellsten Farbtöne miteinander verschmelzen. Insofern sollten die RGB-Balken nicht nach oben korrigiert werden.

Bei den Graustufen ist es ähnlich, hier werden die dunkelsten 7 und hellsten 2 Graustufen nicht mehr differenziert voneinander dargestellt. Ab einem Kontrast-Wert von 76 (werksseitige Voreinstellung 75) werden die hellsten Graustufen geschluckt.


Bei einem steilen Betrachtungswinkel von oben „kippen“ beim Syncmaster 2233RZ insbesondere die hellen Töne ins Negative (jeweils unten im Bild zu sehen). Lösung: Die RGB-Werte und den Kontrast leicht senken.

Im Übrigen weist der Syncmaster 2233RZ ein bei TN-Panels schon öfter beobachtetes  Phänomen auf: Jeweils die hellsten Farbtöne, egal ob es sich um Blau, Rot, Grün oder Weiß handelt, kippen bei einem steilen Betrachtungswinkel ins Negative. Wer dies verhindern möchte, muss die RGB-Kanäle auf etwa 42, den Kontrast auf ca. 70 senken. Dann bleibt der Negativeffekt bei Betrachtung von oben aus.

Blickwinkel

Obwohl der SyncMaster 2233RZ mit einem TN-Panel ausgestattet ist, bietet der 22-Zöller überdurchschnittlich gute Blickwinkel. An die ambitionierten Herstellerangaben von 170° in horizontaler und 160° in vertikaler Richtung kommt der Monitor aber bei weitem nicht heran. Aus einem großen seitlichen Blickwinkel verliert das Display an Helligkeit und einige Farben erhalten einen rötlichen Stich. Betrachtet man den Monitor von oben, so kippen weiße Farbtöne ins Türkisblaue.

Betrachtungswinkel aus allen Blickrichtungen.

Von Unten ist der typische Negativ-Effekt zu erkennen. Sämtliche Farben kippen in einen anderen Ton. Aus normaler Sitzposition sind bereits leichte Unterschiede in der Helligkeit zu erkennen, wenn man den Kopf nur ein wenig hin und her bewegt. Im Vergleich zu anderen Monitoren mit TN-Panel macht der Samsung hier aber eine gute Figur.

Helligkeitsverteilung

Die gemessene Ausleuchtung des Syncmaster 2233RZ ist in Ordnung: Bei einem eingestellten Wert von 140 cd/m² in der Mitte des Displays beträgt die durchschnittliche Helligkeit 131 cd/m². Das ist eine Abweichung von rund 6,5 Prozent vom Richtwert. Im linken unteren Bereich befinden sich die stärksten Abweichungen von bis zu 15 Prozent.

Gemessene Ausleuchtung bei einer Helligkeitseinstellung von 140 cd/m² in der Mitte.

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