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TESTBERICHT: Samsung 2233RZ Teil 7


Subjektiv ist die Helligkeitsverteilung höchstens mittelmäßig. Bei abgedunkelter Umgebung und schwarzem Bildschirm erkennt man am gesamten unteren Rand einen großen, helleren Streifen. Ebenso ist die linke obere Ecke heller als der Rest des Monitors ausgeleuchtet. Überhaupt wirkt ein komplett schwarzer Hintergrund nicht besonders dunkel, sondern bläulich schimmernd. Bei großen seitlichen Blickwinkeln tritt die TN-typische rot-bräunliche Verfärbung auf.

Ausleuchtung bei abgedunkelter Umgebung und schwarzem Bildschirm.

Die Farbhomogenität ist für ein Gerät mit TN-Panel in Ordnung. Häufig sind die Ecken aus frontaler Position dunkler als der Rest des Bildes. Hier ist es jedoch so, dass die linke obere Ecke sogar bei hellem Bildinhalt mit bloßem Auge erkennbar etwas heller ist. Trotz der Blickwinkelabhängigkeit werden einfarbige Farbflächen aber insgesamt sehr gleichmäßig dargestellt.

Homogene Farbflächen sind ungeachtet der Blickwinkelabhängigkeit gleichmäßig hell.

Seine maximale Helligkeit erzielt der 22-Zöller in der Werkseinstellung. Bei einer Helligkeitseinstellung von 100 erreicht der Monitor so 303 cd/m², was für die meisten Aufstellungsorte locker ausreicht.

Für den normalen Gebrauch empfehlen wir die Helligkeit auf etwa 220 cd/m² (ca. Stufe 70) zu dimmen. Die niedrigste Helligkeit liegt bei 64 cd/m², was deutlich unter den Mindestwerten für die Kalibration der gebräuchlichen Farbräume liegt. Dem Benutzer bietet sich somit ein beachtlicher Spielraum von 239 cd/m².

Im normalen Betrieb empfiehlt sich eine auf etwa 65 reduzierte Helligkeit mit leicht verringerten Grün- und Rotwerten. Man erhält somit einen satten statischen Kontrast von ca. 900:1.

Ausmessung und Kalibration

Der Samsung Syncmaster 2233RZ ist nicht mit einem erweiterten Farbraum (Wide Color Gamut, kurz: WCG) ausgestattet. Damit eignet er sich nicht für die Arbeit innerhalb bestimmter Grafikerfarbräume wie beispielsweise AdobeRGB oder ECI2.0. Das Panel des 22-Zöllers hat aber auch seinen Vorteil: Den am häufigsten genutzten sRGB-Standard stellt es besser dar als vergleichbare WCG-Geräte. Für den „Normalbenutzer“ kann dies also ein Vorteil sein.

Für Grafiker empfiehlt sich der Samsung ohnehin nicht, da er mit seinen eingeschränkten Blickwinkeln und der mittelmäßigen Ausleuchtung in Designer-Studios fehl am Platz wäre. Im Folgenden haben wir die Eigenschaften des Monitors bei der Abdeckung des sRGB-Standards ermittelt. Dieser kommt im Internet und bei den meisten Digitalkameras und Druckern zum Einsatz.

3D-Farbraumvergleich

Erläuterung: In den 3D-Ansichten stellt das schwarze Netz den jeweiligen Standard-Farbraum dar, das weiße Netz den Monitor-Farbraum. Die tatsächliche Schnittmenge beider Farbräume macht der bunte Würfel kenntlich. Dort, wo das schwarze Netz aus dem bunten Würfel herausragt, ist der jeweilige Standardfarbraum größer, als das, was der TFT tatsächlich darstellen kann. Ragt umgekehrt das weiße Netz aus dem Würfel heraus, so ist an dieser Stelle der Monitorfarbraum größer als der jeweilige Standard-Farbraum.

Isocoated: 92 % Abdeckung

sRGB-Farbraum: 97 % Abdeckung

Die Abdeckung des Isocoated-Farbraums ist mit 92 Prozent recht gut für ein Gerät ohne erweiterten Farbraum. Der sRGB-Farbraum wird mit  97 Prozent fast vollständig abgedeckt.

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