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TESTBERICHT: Samsung F2380 Teil 13


Zuspielung in 576p im Ausgangsformat "4:3 Letterboxed"; Interpolation im Monitor: seitengerecht.

Das Quellmaterial liegt im 16:9-Format vor, welches der F2380 – ebenfalls mit einem 16:9-Panel ausgestattet – gestreckt auf Vollbild seitengerecht darstellt. Eine andere Möglichkeit der seitengerechten Wiedergabe ist die Letterboxed-Zuspielung im Ausgangsformat 4:3, das durch die Hardwareinterpolation des F2380 korrekt erkannt und dementsprechend gestaucht wird.

Farbmodelle und HDMI-Blacklevel

Ebenfalls sehr wichtig für die korrekte Darstellung des Materials ist die Abstimmung des Videolevels. Abstimmungsprobleme können hier zu starkem Clipping in helleren und dunkleren Farben führen oder ein flaues Bild mit reduziertem Tonwertumfang ohne volles Schwarz und Weiß erzeugen.

Test des korrekten Signalpegels am F2380.

Wie die meisten Geräte ohne HDMI-Eingang kann auch der F2380 kein YCbCr-Material darstellen und zeigt es dementsprechend in Falschfarben an. Bei einer Zuspielung von RGB per DVI geht der Samsung F2380 von PC-Leveln aus. Wenn Videoformat zugespielt wird, sollte das Signal vorher auf PC-Level gespreizt werden um eine optimale Darstellung von Schwarz und Weiß sicherzustellen.

Die Falschfarbendarstellung von YCbCr-Material.

Fazit

Unser Test des Samsung F2380 führt zu einem äußerst zwiespältigen Ergebnis. Sehr löblich ist die Gehäuseverarbeitung, was insbesondere die Bedienung der Tasten und die umfangreichen Officefunktionen einschließt: Mit Pivot- und Drehfunktion kann der F2380 auftrumpfen. Ebenfalls überzeugend ist der für ein VA-Panel sehr niedrige Inputlag, der eine direkte Steuerung ohne jegliche Verzögerung ermöglicht. Spieler werden dennoch wegen der hohen Reaktionszeit und der damit verbundenen Schlierenbildung weiterhin auf Geräte mit TN-Panel oder CRTs zurückgreifen müssen.

Grafiker und Hobbyfotografen dürften mit den Ergebnissen des F2380 eher unzufrieden sein. Der sogenannte "Black-Crush" sorgt dafür, dass der Syncmaster die zehn tiefsten Farb- und Graustufen in der Werkseinstellung sowie in allen anderen Farbprofilen einfach verschluckt. Zwar behebt die Kalibrierung dieses Problem einigermaßen, jedoch wird die Graustufenauflösung, die bereits in der Werkseinstellung nicht mit aktuellen VA- oder IPS-Panels mithalten kann, noch erheblich verschlechtert.

Auch für Multimediafans ist der F2380 weniger geeignet. Zwar erfüllen die großen Blickwinkel und der hohe statische Kontrast die Werbeversprechen Samsungs nahezu, jedoch leidet das Gesamtbild auch hier wieder unter der undifferenzierten Darstellung dunkler Farben.

Fans leisen EDV-Equipments werden sich vom omnipräsenten Brummen des Netzteils und Backlightinverters gestört fühlen. Einzig für Officeanwender, die mit Blick aufs Budget auch Wert auf eine gute Blickwinkelunabhängigkeit legen, bietet der Samsung F2380 eine echte Alternative.

Auf den Punkt gebracht: Der Samsung F2380 ist weder Fisch noch Fleisch; uns konnte die abgelieferte leistung insgesamt nicht überzeugen. In diesem Preissegment bleibt der Dell 2209WA vorerst der absolute Preisleistungssieger. Das Panel bietet sicherlich Chancen, hat aber aus unserer Sicht noch mit einigen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen, die Samsung hoffentlich in den Griff bekommt.

Gesamturteil: Befriedigend

Technische Spezifikationen: Samsung F2380

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