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TESTBERICHT: BenQ EW2430 Teil 4


Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Bei der Helligkeitsverteilung wird ein Durchschnittswert von 92 Prozent erreicht, der zunächst noch gut erscheint. Allerdings lässt die Helligkeit ziemlich einseitig nur im oberen Bildschirmbereich nach, die beiden oberen Ecken liegen schon nah an der Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent. Auch mit bloßem Auge betrachtet fällt der Helligkeitsabfall im oberen Bildschirmbereich bei genauerem Hinsehen schon auf, das Weißbild wirkt etwas wolkig und unruhig.

Die farbliche Homogenität fällt deutlich besser aus. Unsere Messung ergibt ein mittleres deltaC von nur 1,1, die Maximalwerte liegen alle im linken Fünftel und bleiben deutlich unter dem Grenzwert von 4,0.

Blickwinkel

Das Foto zeigt die Darstellung des EW2430 bei Blickwinkeln von +/- 70 Grad horizontal und +60 und -45 Grad vertikal.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Die natürlichste Farbwiedergabe und das tiefste Schwarz erhält man bei frontaler Draufsicht. Bei Blickwinkeln bis etwa 30 Grad bleibt der Bildeindruck (bis auf das nachlassende Schwarz) noch recht konstant, darüber hellt sich der Bildschirm dann immer mehr auf und der Bildkontrast lässt stark nach. Die Farben verblassen, verändern sich aber kaum. Oberhalb von etwa 60 Grad ändert sich dann nicht mehr viel.

In der Gegenüberstellung mit deutlich teureren VA-Panels der Oberklasse überzeugt das Ergebnis natürlich nicht. Die ähnlich preiswerten TN-Panels schlägt das Bild dagegen um Längen: es bleibt in allen Richtungen wesentlich stabiler, und die Änderungen verlaufen gleichmäßiger.

Für die Fotobearbeitung sollte man den EW2430 nur im Hobbybereich einsetzen. Für das Teamwork im Büro oder den Filmabend mit Freunden ist die gebotene Farbstabilität dagegen völlig in Ordnung.

Farbwiedergabe

Ausmessung und Kalibration

Wir haben den EW2430 vor und nach der Kalibration und Profilierung umfangreich vermessen und die Ergebnisse ausgewertet. Die Ergebnisse sind insbesondere für die Bildverarbeitung interessant. Für die TV- und Videowiedergabe, aber auch für den Einsatz im Office und für Spiele ist zumindest eine ausreichende Neutralität des Bildschirms wichtig. Die Messungen werden in einer eigenen Software ausgewertet. Das ermöglicht eine exakte und detaillierte Aussage zum vorliegenden Testgerät.

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Zunächst haben wir ermittelt, wie gut der Monitor verschiedene Farbräume abdeckt. Als Referenz nutzen wir den Arbeitsfarbraum sRGB. Zusätzlich haben wir mit dem Profil ISOcoated V2 verglichen. Es basiert auf den FOGRA39-Charakterisierungsdaten und repräsentiert die Standard-Druckbedingungen für den Offset-Druck auf bestimmten Papiertypen. Die exakten Bedingungen können als PDF-Dokument angesehen werden. Mit AdobeRGB und ECI-RGB 2.0 haben wir nicht verglichen, weil dieser Monitor nicht über einen erweiterten Farbraum verfügt.

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