Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: LaCie 324i + Blende + Colorimeter (131083) Teil 5


Sound:

Das vorletzte Menü steuert die zugespielten Audiosignale. Als Quellen stehen der Cinch-, Klinkenstecker- und HDMI-Eingang zur Verfügung. Die Ausgabe erfolgt über einen Klinkenstecker-Ausgang. Der LaCie 324i dient in diesem Fall also nur als Verteiler.

Information:

Das letzte Menü informiert über Signalquelle, Auflösung, Bildwiederholfrequenz und Monitormodell. Ein Betriebsstundenzähler ist ebenfalls vorhanden.

Screenmanager

Dem LaCie 324i liegt keine Screenmanager-Software bei. Da man den Bildschirm normalerweise hardwarekalibrieren wird, fällt dieser Umstand nicht ins Gewicht.

Bildqualität

Der LaCie 324i setzt das aktuelle, 24-Zoll große P-IPS Panel von LG ein. Es wird auch in vielen anderen Bildschirmen, u.a. von DELL, Eizo und NEC verwendet. Den deutlich über sRGB hinausgehenden Farbraum realisiert man durch eine WCG-CCFL Hintergrundbeleuchtung (102 % NTSC). Die eigentliche Panelansteuerung erfolgt weiter mit 8bit pro Kanal. Das vermutlich panelintern umgesetzte FRC-Dithering verhindert unschöne Tonwertverluste am Ende der Verarbeitungskette. Zuvor sollten die eigentlichen Transformationen des Signals durch die 10bit LUT ebenfalls faktisch verlustfrei durchgeführt werden können. Die Konstellation ermöglicht auch die Anzeige von Signalen mit 10bit pro Kanal. Eine Unterstützung durch Grafikkarte, Betriebssystem, Treiber und Anwendung ist dabei Voraussetzung. Mangels geeigneter Grafikkarte konnten wir die Zuspielung mit 10bit pro Kanal nicht testen.

Das FRC-Dithering äußert sich beim LaCie 324i auf die übliche Weise einer guten Implementierung: Ein minimales Grieseln in dunklen Tonwerten wird erst aus kürzester Entfernung sichtbar. Unschöne spatiale Artefakte unterbleiben.

Alle Einstellungen, die mit Bordmitteln getroffen werden, sollten also nicht zu sichtbarem Banding führen. Das gilt auch für eine Softwarekalibrierung mit Kalibrationszielen, die über das OSD zu erreichen sind.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen.

Leider zeigte bereits die Werkseinstellung sichtbares Banding in Grau- und Farbverläufen. Gleichzeitig war die Differenzierung im oberen Helligkeitsbereich teils mäßig, obwohl die RGB-Gains auf Mittelstellung belassen wurden, d.h. eigentlich kein Clipping auftreten dürfte. Veränderungen der OSD-Einstellungen führten weder zu einer Verbesserung noch zu einer Verschlechterung des etwas eingeschränkten Tonwertumfangs. Nach der Softwarekalibrierung verstärkte sich das Banding selbst bei einem Gamma von 2.2 als Zielgradation. Das ist auf die nur unzureichende Neutralität unseres Testgerätes zurückzuführen, auf die wir im übernächsten Abschnitt noch eingehen werden.

Unbuntfarben sind in der Werkseinstellung (Gamma 2.2) ab der zweiten Stufe sichtbar (die Testbilder werden ohne Farbmanagement angezeigt). Am anderen Ende des Helligkeitsspektrums sind die drei letzten Tonwerte nicht mehr differenzierbar.

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

 << < 5 6 7 8 9 10 11 12 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!