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TESTBERICHT: Asus PB278Q Teil 3


OSD Hauptmenü (aus: Handbuch Asus).

Die Gestaltung des kurzen Menüsystems ist übersichtlich und leicht verständlich. Pro Seite werden bis zu 8 Einstellungen angeboten, blättern muss man nicht. Je nach Betriebsart können einige Optionen ausgegraut sein (z.B. sind die meisten Optionen im Menü Bildeinrichtung nur bei einem analogen VGA-Eingangssignal zugänglich).

Erfreulicherweise führt Asus im Benutzerhandbuch tabellarisch auf, welche Funktionen des Bild-Menüs bei welchen Modi des Splendid-Menüs noch nutzbar sind. Der Anwendermodus bietet die meisten Einstellungsmöglichkeiten. Hier kann nicht nur die Verstärkung der RGB-Farbkanäle, sondern auch ihre Verschiebung einzeln justiert werden.

Links: Menü Farbe; rechts: Menü Bildeinrichtung.

Neben Helligkeit und Kontrast lassen sich auch die Sättigung und der Farbton des Monitors justieren. Die Farbtemperatur bietet vier Kelvin-Stufen an: 5000, 5500, 6500 und 9300K. Der Gamma Wert kann auf 2,2 oder auf 1,8 gesetzt werden. Damit bietet der Monitor nicht nur den Standardwert für die Bildbearbeitung, sondern auch den Standardwert für die Druckbranche und ältere Macintosh-Betriebssysteme an.

Mit der zweiten Taste von links kann unmittelbar die QuickFit-Funktion des Monitors aufgerufen werden. Dabei werden durch mehrfaches Drücken der Taste unterschiedliche Gittermuster, Foto- und Papiergrößen eingeblendet, die einer Dokumentenanzeige in Originalgröße entsprechen.

Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugen nur schwache Reflektionen auf dem Bildschirm. Auch die Innenkanten des Displayrahmens sind matt gehalten und minimieren so störende Reflexionen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80, Sättigung 50, Farbton 50, Farbtemperatur 6500K und Gamma 2,2. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem PB278Q in der Werkseinstellung überzeugend gut. Nur ein ganz leichtes Banding ist in den Tiefen zu beobachten, was auf die differenzierte Wiedergabe der dunklen Schwarzwerte zurückzuführen ist. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendarstellung schneidet der PB278Q gut ab: die dunkelsten Stufen sind alle voneinander unterscheidbar und bis hinab zu Stufe 1 erkennbar. Bei den hellen Tonwertstufen ist er hingegen weniger differenziert: hier werden die hellsten fünf Stufen abgeschnitten. Dieses gute Ergebnis wird auch bei seitlichen Betrachtungswinkeln erzielt.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Asus PB278Q gut. Zu den Ecken und zum oberen Displayrand hin ist eine leichte Aufhellung wahrnehmbar, die insbesondere in der rechten Ecke oben stärker auffällt.

Zur Verdeutlichung dieses Sachverhalts haben wir zwei Fotos angefertigt. Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden nur die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit 3-fach längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung. Hier zeigt sich, dass der Asus in der rechten oberen Bildecke einen leicht gelblich verfärbten Lichthof aufweist. Unten links ist die Verfärbung bläulich. Die Wolkenbildung des Displays fällt erfreulicherweise gering aus.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Frontal und mittig betrachtet wirkt der Bildschirm schwarz und weitgehend homogen. Bei seitlicher Betrachtung hellen die Ecken noch stärker und schließlich hellt auch der ganze Bildschirm silberfarben auf. Dies ist bei IPS-Panels und der hierzu verwandten PLS-Technik ein typischer Effekt.

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