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TESTBERICHT: Dell U2913WM

Einleitung

Der Dell U2913WM gehört zu den ersten TFT-Bildschirmen am Markt mit 21:9 Breitbildformat und ist zur Zeit sogar der einzig verfügbare. Während es im TV Sektor dieses breite Bildformat zwar nicht häufiger aber doch schon länger gibt, ist es bei TFT-Bildschirmen erst im Kommen.

Da aktuelle Filme meistens im überbreiten 2.40:1 Format aufgenommen werden, sind selbst bei einem 16:9 Anzeigegerät schwarze Balken zu sehen. Mit 21:9 Seitenformat und einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixel kann der Inhalt beim U2913WM tatsächlich Bildschirm füllend wiedergegeben werden. Doch der Dell U2913WM möchte nicht nur Cineasten ansprechen.

Durch die extreme Breite können auch mehrere Programme gleichzeitig und nebeneinander dargestellt werden, der Dell U2913WM vereint somit die Anzeigebreite von fast zwei Bildschirmen in nur einem Gerät. Für Gamer ist die genannte Reaktionszeit von 8 ms (grau-zu-grau) ein interessanter Wert denn auch für diesen Einsatz bietet das breite Panorama des Dell U2913WM ein neues Spieleerlebnis. Berücksichtigt ein Spiel eine überbreite Auflösung, kann das sogar ein entscheidender Vorteil sein.

Dell setzt beim U2913WM auf die Qualität eines AH-IPS Panels, welches einen großen Blickwinkel, satte Farbbrillanz und hohes Kontrastverhältnis verspricht. Die Ansteuerung erfolgt mit 6-Bit + FRC je Farbkanal. Außerdem legt Dell jedem U2913WM einen Kalibrierungsreport bei mit dem Versprechen, dass im sRGB-Bildmodus ein DeltaE von 2 nicht überschritten wird und sich der Monitor somit auch für die EBV einsetzen lässt.

Als Hintergrundbeleuchtung werden stromsparende LEDs eingesetzt. Auch bei den Schnittstellen bietet der Dell U2913WM ein wortwörtlich breites Spektrum: Mini-DisplayPort, DisplayPort, HDMI, DVI, VGA, Audio und USB 3.0 Hub sind mit an Bord.

Hands on Dell U2913WM

Zweifellos ist der Dell U2913WM ein ungewöhnlicher Monitor mit sehr flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Doch möchten wir uns vom äußeren Erscheinungsbild und den Zahlen auf dem Datenblatt nicht blenden lassen und unterziehen den Monitor einem Praxistest. Wie viel Euphorie am Ende noch übrig bleibt wird sich zeigen.

Angeschlossen und getestet haben wir den Dell U2913WM am digitalen DVI Ausgang einer Gainward GTX 560 Ti und den Monitor über ein DVI Kabel mit dem PC verbunden. Die farbmetrischen Messungen wurden mit einem Spektralfotometer (EyeOne Pro) in Verbindung mit der iColor Software von Quato und Colorimetre HCFR durchgeführt. Für die Ermittlung des minimalen Schwarzwertes wurde ein Colorimeter (X-Rite DTP94) verwendet. Als externe Zuspielquelle kam der Sony BDP-S350 Blu-ray Player zum Einsatz, angeschlossen über ein HDMI-DVI Kabel.

Lieferumfang

In einem recht klobigen Karton wird der Dell U2913WM geliefert. Im Inneren der Schachtel sorgen Kartoneinlagen für eine sichere Trennung und Fixierung von Display und Standfuß. Beide Komponenten befinden sich noch zusätzlich in einem weichen Schaumstoffbeutel.

Als Zubehör legt Dell dem U2913WM ein DVI-D, DisplayPort (Mini-DP zu DP), USB-Hub und Stromkabel bei, sowie einen Kalibrierungs-Report. Das USB Kabel hat einen speziellen Stecker, daher kann nur dieses Kabel mit dem U2913WM verwendet werden. Laut Hersteller-Seite sollte auch noch eine Treiber-CD beiliegen. Zumindest bei unserem Testmodell fehlte diese und das Stromkabel hat einen englischen Netzstecker.

Lieferzubehör des Dell U2913WM mit proprietären USB-Hub Kabel.

Optik und Mechanik

Vor allem anderen fällt zuerst einmal das extrem breite Display des Dell U2913WM auf. Das bei TFT-Bildschirmen noch unübliche 21:9 Bildformat wirkt ungewohnt breit. Das Kunststoffgehäuse des Dell U2913WM ist durchgängig schwarz-matt. Lediglich die Rückseite des Standfußes ist silbern lackiert. Das Gehäuse des U2913WM ist an der Außenkante nur 2 Zentimeter dick.

Extra breites Panorama: Der Dell U2913WM mit 21:9 Bildformat.

Ungewöhnlich ist auch der Gehäuserahmen um das Display - es gibt nämlich keinen. Die Displayschutzscheibe geht bis zum Rand und wird dort nur noch von der etwa 3 Millimeter dicken Gehäuserückseite umfasst. Allerdings hat das Panel selber noch einen Abstand von 9 Millimeter bis zum Rand der Schutzscheibe, in Summe beträgt der Rand somit geringe 1,2 Zentimeter.

Sehr schick: Rahmenloses Display - die Schutzscheibe zieht sich bis zum Rand.

Ergonomisch bietet der Dell U2913WM auch so einiges, da wäre zuerst einmal die Höheneinstellung. Von minimal 6 Zentimeter auf maximale 19 Zentimeter lässt sich die Displayhöhe um bis zu 13 Zentimeter variieren. Flüssig und mit angenehmem Kraftaufwand kann die Höhe verändert werden.

Ebenso angeboten wird eine Swivel-Funktion. Der Dell U2913WM erlaubt eine Drehung um 30 Grad jeweils zur linken und rechten Seite. Der Standfuß bewegt sich dabei nicht mit. Auch die Drehung erfolgt flüssig und leicht, ist aber nicht zu leichtgängig.

Drehfunktion des Dell U2913WM um jeweils 30 Grad zur Seite.

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1 Kommentar vorhanden


Sehr schöner Test eines sehr interessanten Produktes.
Was fehlt: Das Daisy-Chaining ausprobieren. Oder habe ich da was überlesen?

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