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TESTBERICHT: Asus MX299Q Teil 4


OSD: Bildeinrichtung (links) und System-Einstellungen (rechts).

Das ist gerade wenn man mehrere Modi kalibrieren möchte äußerst wertvoll, da man einen Modus zurücksetzen kann ohne die anderen zu beeinflussen.

Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt so gut wie keine Reflektionen auf dem Bildschirm. Das ist gerade bei farb- und helligkeitskritischem Arbeiten wie der EBV sehr angenehm.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Bildmodus Standard, Helligkeit 90, Kontrast 80, Sättigung 50, Schärfe 50, Gamma 2.2, Farbtemperatur Anwendermodus (keine genaue Angabe der Farbtemperatur in Kelvin, RGB-Kanäle jeweils 100). Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist in der Werkseinstellung nahezu einwandfrei. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendarstellung schneidet der MX299Q gut ab: Die hellsten Stufen lassen sich vollständig voneinander unterscheiden. In den Tiefen wird nur die dunkelste Stufe abgeschnitten. Das Ergebnis ist zudem recht blickwinkelstabil – in den hellen Bereichen noch besser als in den dunklen.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem ASUS MX299Q nicht wirklich gut, bestenfalls durchschnittlich.

Das Aufhellen des Schwarzbildes durch die Hintergrundbeleuchtung des Displays ist insgesamt deutlich wahrnehmbar. Zudem sind in den Ecken unten deutliche Lichthöfe zu erkennen, am Rand oben zumindest gewisse Einstrahlungen.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Regelt man die Helligkeit auf sinnvolle 140 cd/m2 herunter, verbessert sich der Schwarzwert merklich. Die Lichthöfe reduzieren sich ebenfalls, verschwinden aber nicht vollständig. Selbst bei dunklen Filmszenen dürfte das aber die wenigsten stören. Bei gedämmter Raumbeleuchtung ist der Effekt kaum noch wahrnehmbar. Im Office-Betrieb spielt das sowieso keine Rolle, für die präzise Bildbearbeitung (EBV) dagegen schon und ist zumindest nicht optimal.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Der Regelbereich für die Leuchtdichte reicht beim MX299Q von 62 bis 342 cd/m². Die Maximalhelligkeit von 300 cd/m² im Datenblatt wird somit um 15 Prozent übertroffen. Der Regelbereich ist gleichermaßen gut ausgelegt für sehr dunkle wie sehr helle Räume. Bei unserer empfohlenen Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² steht der Regler in Position 31.

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Bei den Schwarzwerten messen wir zwischen 0,06 und 0,33 cd/m². Das resultierende Kontrastverhältnis berechnet sich zu sehr guten 1.030:1. Ganz aktuelle Modelle mit 24 Zoll IPS-Panel schaffen allerdings auch schon 1.200:1.

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6 Kommentare vorhanden


Habe den Monitor aufgrund des Test´s gekauft und bin doch sehr enttäuscht! Der Monitor hat extreme! Lichthöfe in den unteren Ecken, selbst mit stark runtergeregelter Helligkeit stören diese extrem bei dunklen Bildinhalten.

Darauf gehen wir ja auch ein. Mehr als die Helligkeitsverteilung zu messen und ein Bild davon zu machen ist ja kaum möglich. Zumal gerade die Ausleuchtung einer gewissen Serienstreuung unterliegt. Wir können ja nur das eine Modell bewerten was von uns getestet wurde und nicht alle am Markt vorhandenen Geräte. Wenn die Ausleuchtung nicht passt, wieder einpacken und zurück senden.
War auch eigentlich nicht als Kritik am Test gemeint sondern eher als Hinweis für evtl. Käufer. Ich danke Euch auf jeden Fall für den guten Test.
Hallo,
jetzt würde ich nur noch um einen kleinen Schubs bitten:
Den Asus MX299Q oder den LG Flatron 29EB93-P.
Beide habt Ihr ja getestet und eigentlich nehmen die sich ja nix. Ich bin Gamer. Warthunder, Battlefield, World of Tanks.
Vielen Dank
Frage: Ich möchte (neben dem PC) auch meine Xbox 360 an dem Monitor betreiben.
Ihr schreibt ja, dass es Probleme bei 1280x720 gibt. Das ist aber die Auflösung, in der die meisten Xbox Games laufen.

Heisst das, xbox und dieser Monitor sind keine gute Kombi? Ich will eigentlich nur normale 16:9 und keine sonstige schräge Skalierung haben.
Da bei der XBox die Interpolation ja vom Monitor übernommen werden muss, ist die Kombination nicht ideal.

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