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TESTBERICHT: Eizo CG277 Teil 6


Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist gut. Im oberen rechten Bereich können wir leichte Unregelmäßigkeiten ausmachen, die bei gängigen Helligkeitseinstellungen und Umgebungsbedingungen aber keine Rolle spielen. Blickwinkelbedingte Aufhellungen treten faktisch nicht auf.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75%, 50%, 25% Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft – DUE: Uniformity

Der DUE (Digital Uniformity Equalizer) des Eizo CG277 leistet ganze Arbeit. Die Darstellung ist über die gesamte Panelfläche ausgesprochen gleichmäßig. Helligkeits- und Farbabweichungen sind weder mit dem bloßen Auge noch durch Messung auszumachen.

DUE-Einstellung in Color Navigator.

Über eine im Handbuch dokumentierte Tastenkombination oder den Color Navigator kann die Ausgleichsfunktion auf Eingriffe in den Mitteltönen beschränkt werden. Dadurch erhöht sich der Kontrastumfang.

Die Veränderungen der gemittelten Messungen sollten entsprechend gering ausfallen. Tatsächlich verschlechtert sich die Helligkeitsverteilung – im Gegensatz zu den von uns getesteten CG246 und CX240 – deutlich, während die Farbabweichungen weiter keinen Anlass zur Kritik geben.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft – DUE: Brightness

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Eizo CG246 – Standard-Bildmodus, D65 (links: DUE Uniformity; rechts: DUE Brightness)

Im Maximum erreichen wir – entsprechend der Einstellung im OSD – eine Leuchtdichte von rund 300 cd/m². Sie wird mit abgeschwächter Ausgleichsfunktion (DUE: Brightness) über eine weite Weißpunkt-Spannbreite eingehalten. Ein Beleg für erhebliche Helligkeitsreserven. Nicht abgeregelt wären mit nativem Weißpunkt rund 370 cd/m² möglich.

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