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TESTBERICHT: Dell U2515H Teil 5


QHD-Auflösung

Die QHD-Auflösung mit 2.560 x 1.440 Pixeln ist grundsätzlich keine Neuheit, allerdings wurde diese früher erst ab Bildschirmdiagonalen von 27 Zoll eingesetzt. Bei dem hier getesteten Modell wird ein 25-Zoll-Bildschirm eingesetzt, was entsprechend zu einer Pixelgröße von nur 0,216 Millimetern führt. Eine UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln besitzt im Vergleich aber selbst bei einem 32-Zoll-Bildschirm nur eine Pixelgröße von 0,18 Millimetern.

Unser Redakteur nutzt normalerweise ein 27-Zoll-Gerät mit 2.560 x 1.440 Pixeln ohne Skalierung im Betriebssystem und hat sich vor dem ersten Betrieb eigentlich schon darauf eingestellt, die Skalierung auf 125 Prozent hochzustellen. Allerdings dauerte die Gewöhnung an die etwas kleinere Pixelgröße nur wenige Minuten, so dass auch diese ohne Skalierung betrieben werden konnte.

Anwender, denen ein 27-Zoll-Gerät mit dieser Auflösung schon zu fein auflöst, werden dagegen eine Skalierung im Betriebssystem einstellen müssen. Unter Windows funktioniert diese bei vielen Programmen leider noch nicht wie gewünscht, und es werden daher teilweise trotzdem sehr kleine Menüs oder Buttons angezeigt.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht. Hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Ausleuchtung bei einem komplett schwarzen Bild sieht grundsätzlich gleichmäßig aus, allerdings sind oben links und mittig unten zwei deutliche Lichthöfe erkennbar. Diese sind auch mit bloßem Auge erkennbar; die leicht wolkige Ausleuchtung wird dagegen erst bei einer längeren Belichtungszeit sichtbar und war vorher nicht wahrnehmbar.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Bei einem Blick von schräg oben wird das Bild eher in einem hellen Grau als in einem satten Schwarz angezeigt. Diese Darstellung kennen wir unter dem Namen "IPS-Glow-Effekt", der entsprechend auch bei so gut wie allen Geräten mit IPS-Panel auftritt.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von rechts schräg oben.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Der Hersteller gibt eine maximale Helligkeit von 350 cd/m² und einen Kontrast von 1.000:1 an. Messen konnten wir in der Werkseinstellung sogar eine maximale Helligkeit von 420 cd/m². Der Kontrast lag dafür durchschnittlich nur bei knapp über 800:1. Die minimale Helligkeit betrug 35 cd/m², wodurch das Gerät auch in einer stark abgedunkelten Umgebung eingesetzt werden kann.

Helligkeits- und Kontrastverlauf in der Werkseinstellung.

Wir haben anschließend auch den Bildmodus "Benutzer" vermessen, um zu überprüfen, ob dort der angepriesene Kontrast von 1.000:1 erreicht werden kann. Da die Ergebnisse mit denen der Werkseinstellung fast übereinstimmten, haben wir kein erneutes Diagramm erstellt. In den beiden von Anwendern am häufigsten verwendeten Bildmodi kann daher kein höherer Kontrast festgestellt werden. Trotzdem reicht dieser Wert noch für eine gute Note in diesem Bereich.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Werkseinstellung; links: Helligkeitsverteilung; rechts: Farbreinheit.

Die durchschnittliche Abweichung bei der Helligkeitsverteilung beträgt über 10 Prozent. In einem Messfeld kann sogar fast ein Wert von 20 Prozent gemessen werden, wodurch in diesem Bereich keine gute Note mehr vergeben werden kann.

Bei der Farbreinheit konnten wir ein ähnliches Bild feststellen. Die durchschnittliche Abweichung lag knapp über 1,5 und die maximale Abweichung sogar bei über 3,5. Beide Werte verhindern auch in diesem Bereich die Vergabe einer guten Note.

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11 Kommentare vorhanden


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Kann ich so nicht erkennen. Sollen massive Probleme auftauchen, müsste das anhand der Kundenbewertungen eigentlich nachvollziehbar sein.
Wie sieht denn die 1080p Auflösung auf 25 zoll aus?
Dazu ist ein Bild auf Seite 8 zu finden (Mitte).
Da ihr dann scheinbar doch nicht professionell genug seid, eurer obligatorischen Facebookseite auch nur einen Hauch von Aufmerksamkeit zu schenken, hier mein Kommentar von April, der sich auf ein falsch verlinktes Bild bezieht, was bis heute unbemerkt geblieben ist - trotz meines Hinweises!

Ihr habt bei eurem Test vom Dell UltraSharp U2515H beim Testen der Interpolation ein falsches Testbild verlinkt. Auf folgender Seite sollen die native Auflösung, 1920x1080 und 1280x720 zu sehen sein. Die Bilder rechts und in der Mitte sind jedoch das identische gitter1080.jpg.
Danke für den nochmaligen Hinweis. Dein Kommentar könnte aber ebenfalls ein Hauch von Freundlichkeit vertragen. Auch uns kann mal ein Kommentar entgehen. Der direkte Weg per Mail ist in diesem Fall immer der beste. Das Foto wurde ausgetauscht.
Touché, ihr habt als letzte Station meiner unregelmäßig stattfindenen Suche nach unbeantworteten Kommentaren als seriösester Rezipient wohl meinen Unmut abbekommen. Nächstes Mal gerne per E-Mail und danke für denn ansonsten durchaus ausführlichen Testbericht!
Bei diesem Test wurde offensichtlich wieder ein Sahnetestmuster vorselektiert. Ich habe gestern zwei Modelle für meinen Arbeitsplatz gekauft. Da ich mich schon bei dem russischen Roulette eines Gamingmonitors geärgert habe, wollte ich bei diesen Modellen auch mal gucken, wie extrem das Backlight Bleeding ist.

Tja, es ist bei beiden Modellen enorm. In keinsterweise kann man die Ausleuchtung dieses Testberichtes nicht ernst nehmen. Wer meint ein solch makelloses Panel zu bekommen, wird sich schneiden.
@Leckofunny

Für meine Firma beschaffte ich mehrere dieser Monitore. Die lichttechnischen Eigenschaften liegen im Rahmen einer geringen Streuung bei den Prospektwerten, der Gebrauchswert ist sehr gut. Meine Sachbearbeiter sind allerdings nicht mit Spielen beschäftigt sondern mit Bürotätigkeiten.

Die Unterstellung einer Vordelektion ... reichlich gewagt.

Und "In keinsterweise " tut weh, grr. sowas kann man wirklich nicht ernst nehmen.
Gruß Victor
Ich habe den Monitor seit einigen Tagen und bin zufrieden. Gestern mit Spyder 5Pro kalibiert. SIst die Angabe, die von der Software über den Umfang des sRGB-Farbraums angegeben wird denn soweit richtig/glaubhaft?
Bei mir sind es nach Angabe der Spyder Software nach Kalibrierung 100% sRGB und 82% adobeRGB.

Mein altes Notebook kommt auf 70% sRGB ;)
Wir haben den Monitor ja schon vor über einem Jahr getestet. Ob Dell noch das identische Panel einsetzt, kann ich nicht sagen. Wir haben damals 98 % gemessen, Dell sagt 99 %. Dein Spider sagt nun 100% ist doch alles OK.

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