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TESTBERICHT: Philips BDM4065UC Teil 3


OSD

Die Gestaltung des Menüs ist übersichtlich und gut leserlich. Mit einem sanften Druck nach rechts auf den kleinen Joystick gelangt man unmittelbar in die erste Einstellungsebene mit den fünf Bereichen Eingang, Bild, PiB/PbP, Audio und Farbe. Durch mehrfachen Druck des Joysticks nach unten gelangt man zu den weiteren Menüpunkten Sprache, OSD-Einstellungen und Einrichtung.

OSD-Hauptmenü (aus: Handbuch Philips).

In jedem Untermenü werden maximal zehn Einstellungen angezeigt. Gelegentlich muss man blättern, um weitere Menüpunkte zu sehen. Je nach Betriebsart oder nach Anzahl der angeschlossenen Geräte können einige Funktionen ausgegraut sein. So sind die Bild-in-Bild-Funktionen und die Wahl der Audio-Signaleingänge erst bei Anschluss einer zweiten Signalquelle nutzbar.

Im Menü "Bild" kann der Gammawert in fünf Schritten von 1,8 bis 2,6 justiert werden. Die Funktion Bildpunktumkreisung ist werksmäßig aktiviert und soll das Einbrennen eines für längere Zeit angezeigten Standbildes verhindern. Für die Farbtemperatur werden im Menü "Farbe" die sechs Werte 5.000, 6.500, 7.500, 8.200, 9.300 und 11.500 K angeboten. Dort kann auch der sRGB-Farbraum aktiviert oder für eine Kalibration eine benutzerdefinierte Anpassung der RGB-Farben vorgenommen werden.

Links: Menü Audio; rechts: Menü Bild in Bild (PiP/PbP).

Bei Nutzung des Multi-Monitor-Betriebs können insgesamt bis zu vier verschiedene Signalquellen gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden. Dabei wird jeder Signalquelle ein Viertel des Bildschirmes zugewiesen. Bei der Darstellung von zwei Bildschirminhalten ist auch die Einblendung eines kleineren Bildschirminhaltes möglich. Die Nutzung der RS-232-Schnittstelle als auch die Nutzung von DisplayPort 1.2 für den 60-Hertz-Betrieb der UHD-Auflösung müssen im Menü "Einrichtung" aktiviert werden.

Mit dem erstmaligen Druck des Joysticks nach links gelangt man unmittelbar in das SmartImage-Menü, das zur schnellen Bildschirmanpassung die Bildmodi "Büroarbeit", "Foto", "Film", "Spiel", "Sparmodus", "SmartUniformity" und "Aus" anbietet.

Bildqualität

Die Bildqualität des hochauflösenden Panels macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Das Bild wirkt leuchtend hell und kontrastreich, die Farben kräftig. Die geringe Entspiegelung des Displays sorgt für hohe Kontraste und brillante Farben. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung kann, je nach Helligkeit und Umgebung, deutlich sichtbare Reflexionen auf dem Bildschirm erzeugen. Dies wird insbesondere bei der Wiedergabe dunkler Bildinhalte offensichtlich.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Schärfe 50, Gamma 2,2 und sRGB-Farbe 6.500 K. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem BDM4065UC in der Werkseinstellung gut. Dithering ist nicht zu erkennen. Ein leichtes Banding tritt hingegen in den dunklen Schwarzwerten auf. Hier macht sich bei dem kontrastreichen Display die begrenzte 8-Bit-Tonwertdifferenzierung bemerkbar. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Graustufendifferenzierung schneidet der BDM4065UC sehr gut ab: die hellsten und auch die dunkelsten Stufen werden sehr gleichmäßig differenziert. Sie sind ab Stufe 2 beziehungsweise bis Stufe 254 wahrnehmbar. Alle Tonwerte erhalten bei seitlicher Betrachtung, wie für VA-Panels typisch, einen leicht silberfarbenen Schimmer, was zu einer stärkeren Aufhellung und besseren Differenzierung der untersten Tonwerte führt.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Philips BDM4065UC hervorragend. Der Schwarzwert selbst wirkt sehr satt, was für VA-Panels typisch ist. Ebenso typisch ist die leicht violettfarbene Aufhellung bei schräger Betrachtung und zu den Bildecken hin. Je dichter man vor dem Monitor sitzt, desto ausgeprägter ist der Effekt.

Eine Wolkenbildung ist selbst in abgedunkelten Räumen praktisch nicht erkennbar. Erst ein Foto mit dreifach verlängerter Belichtungszeit zeigt, dass das Panel zu einer leichten Wolkenbildung im oberen Bilddrittel neigt.

Ausleuchtung bei normaler und dreifach verlängerter Belichtung.

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2 Kommentare vorhanden


Hallo,

ihr schreibt bei dem Kapitel Technik - Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören.

Ich habe leider schon das 2. Gerät bei dem das nicht so ist. An der Unterseite des Gerätes kommt nach einer Betriebszeit ab ca. 20-30 Minuten ein leises Pfeifen hervor. Das wird mal etwas lauter und leiser. Es ist in einem Abstand von ca. 60 cm gut hörbar, solange keine Nebengeräusche vorhanden sind.
Der Monitor ist wie bei euch über Displayport 1.2 angebunden (60HZ). Eine Veränderung der Helligkeit bringt keine Abhilfe. Auch das Zurücksetzen aller Einstellungen hilft nicht. Werde mich jetzt mal den Support von Philips wenden.
Nutze den Monitor auch für normale Büroarbeit bzw. für die Uni. Da stört es beim Schreiben von Arbeiten etc.
Gruß
Habe bei dem Monitor das Problem, das wenn der Monitor in den Ruhezustand geht und wieder aufwacht alle Fenster aud ein Minimum zurückgesetzt werden. Läuft am Displayport in voller Auflösung mit 60 Hz. So kann man natürlich nicht produktiv arbeiten.

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