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TESTBERICHT: Acer Predator Z271 Teil 6


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Der Schwarzwert ist durch das VA-Panel natürlich sehr gut. Nicht so gut sind die jeweils vier Highlights am oberen und unteren Bildschirmrand, die bis etwa 5 cm zur Mitte einstrahlen. Im Spielbetrieb oder bei Filmen fallen sie allerdings nur auf, wenn man sich darauf konzentriert und das Zimmer komplett abgedunkelt ist. Bei verlängerter Belichtungszeit ist zudem eine leichte Wolkenbildung erkennbar.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Acer Z271

Leuchtkraft hat der Z271 mehr als genug. Mit 339 cd/m² bei nativem Weißpunkt erreicht das Panel 13 Prozent mehr als im Datenblatt angegeben. Trotz der sehr hohen maximalen Leuchtdichte ist es möglich, das Gerät sehr weit bis 27 cd/m² herunterzuregeln – damit ist auch ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit möglich. Das durchschnittliche Kontrastverhältnis liegt dank des VA-Panels bei hohen 2683:1. Nach der Kalibrierung gewinnt das Kontrastverhältnis und steigt auf 2853:1. Der höchste Kontrast wird bei 10 bis 20 Prozent Leuchtdichte erreicht und liegt im Bereich von 3000:1.

Bildhomogenität

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des Acer Z271

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Sowohl die durchschnittliche Helligkeitsabweichung mit 5,69 Prozent als auch die maximale Helligkeitsabweichung mit 15,46 Prozent liegen in einem befriedigenden Bereich. Dabei fällt auf, dass die linke Bildschirmseite weitaus höhere Abweichungen aufweist als die rechte. Die Farbabweichungen liegen ebenfalls mit einem durchschnittlichen Delta C von 1,70 und einer maximalen Abweichung bei einem Delta C von 3,93 in einem befriedigenden Bereich.

Coating

Links das Coating des Acer Z271, rechts das Referenzbild

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des Acer Z271 bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Das Ergebnis ist sowohl bei vertikalem als auch bei horizontalem Blickwinkel nahezu gleich. Das Bild hellt auf und verliert dementsprechend an Kontrast. Bei den bunten Farben stellt sich Rot als problematisch dar und wäscht aus. So kann beispielsweise Orange nicht von Zitronengelb unterschieden werden. Auch Nuancen in Rot zeigt das Display gleich an. Die anderen Farben bleiben hingegen stabil.

Horizontale und vertikale Blickwinkel

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