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TESTBERICHT: AOC AG271QG

Einleitung

Schaut man sich nach einem Gaming-Display um, so fällt der Blick schnell auf die Marktführer. Auch wenn AOC kein Exot ist, steht diese Marke seltener in den Regalen der großen Elektronik-Fachmärkte. Doch ein Blick lohnt sich auf jeden Fall, denn der taiwanesische Konzern plant für 2016, mit der AGON-Serie zehn Premium-Gaming-Displays auf den Markt zu bringen, deren Line-up jedes Gamer-Herz höherschlagen lässt.

Mit dem AG271QG konnten wir eines dieser Geräte für einen umfangreichen Test gewinnen. Ausgestattet ist das Display mit einem IPS-Panel, das 2560 x 1440 Pixel auflöst und über eine Reaktionszeit von 4 ms (Grey2Grey) verfügt. Die maximal mögliche Aktualisierungsrate von 165 Hz und NVIDIAs G-Sync sollen für reibungslose Action auf dem Bildschirm sorgen. Auch ULMB (Ultra Low Motion Blur) ist vorhanden, um ein CRT-ähnliches Feeling zu erhalten.

AOC bietet eine 14-tägige DOA-Richtlinie (Dead on Arrival), was bedeutet, dass ein Produkt, dessen Funktion bei Erstinbetriebnahme mangelhaft ist, durch ein gleichwertiges ersetzt wird.

Wie sich die Premium-Gaming-Linie von AOC schlägt, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Hands on Video zum AOC AG271QG

Lieferumfang

Der große Hochglanzmotivkarton des AG271QG wiegt genau 10 kg. Der Transport ist allerdings alles andere als angenehm, da sich zwar seitliche Tragemulden am Karton befinden, aber der Eingriff nur 30 mm tief ist und so gerade einmal die Fingerkuppen verschwinden. Zudem schneidet man sich schnell an den scharfkantigen Rändern der Griffmulden, die vorher eingedrückt werden müssen.

Beim Transport des Hochglanzkartons ist Vorsicht geboten, sonst schneidet man sich die Finger

Am Bestimmungsort angekommen, wird der Karton von oben geöffnet. Hier wird man mit dem Quick-Start-Guide des Monitors konfrontiert, der auf der Innenklappe des Kartons aufgedruckt ist.

Auf der inneren Kartonlasche ist der Quick-Start-Guide aufgedruckt

Schaut man in den Karton des AOC AG271QG, wird klar, dass zunächst die zwei Styroporformteile komplett dem Karton entnommen werden müssen, um an den Inhalt zu gelangen. Hierfür wünscht man sich vier Hände, da das Styropor recht stramm im schützenden Umkarton sitzt. Die obere Lage enthält einige Fächer, in denen das Zubehör, der massive Tragarm und der ebenso massive Fuß aus Metall zu finden sind. Die Lage darunter beinhaltet einzig das Display, das sicher vom Rest getrennt im obligatorischen Schaumstoffbeutel auf seinen Einsatz wartet. Das Zubehör ist kabeltechnisch mit DisplayPort für die Bildübertragung, Audiokabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker für den Ton und USB-3.0-Upstream-Kabel für die Datenübertragung gut bestückt.

Die Faltblätter sind in chinesischer Sprache gedruckt

Bei der Papierbeilage muss man sich zunächst die Augen reiben, denn bei den zwei Faltblättern sind lediglich das Logo, die Typenbezeichnung und der Copyright-Vermerk zu entziffern. Der Rest ist in feinsten chinesischen Schriftzeichen vermerkt. Auf der informativen Webseite werden allerdings Handbuch und Treiber zum Download angeboten.

Um den AG271QG zusammenzubauen, müssen zunächst die Schaumstoffbandagen, die zum Schutz um Tragarm und Fuß gewickelt sind, entfernt werden.

Der Fuß besteht komplett aus Metall

Beide Teile sind komplett aus Metall gefertigt, während der Tragarm zusätzlich über ein paar schwarze Kunststoffverblendungen verfügt. Die Konstruktion wird durch eine Schraube mit Bügel für den werkzeugfreien Aufbau unterhalb des Fußes fixiert. Ganz ohne Werkzeug ist der Aufbau dann aber doch nicht möglich, da das Display durch vier kleine Schrauben mit dem Tragarm verbunden wird.

Der Standfuß muss am Display angeschraubt werden

Optik und Mechanik

Dem ersten Anschein nach ist der AG271QG für die Ewigkeit gebaut und steht da wie ein Panzer. Zum Einsatz kommen neben dem silbernen metallischen Tragekonstrukt drei verschiedene Kunststoffoberflächen in Schwarz und Rot.

Der AOC AG271QG wirkt durch die vielen Metallteile sehr robust

Das Panel wird oben und an den Seiten von einem 10 mm und unten von einem 20 mm breiten Rand umgeben. Der untere Rahmen verfügt über eine Textur, die gebürstetem Metall nachempfunden ist. Hier befindet sich mittig das AGON-Logo in Rot. AGON deshalb, weil es die Premium-Gaming-Linie von AOC darstellt. Die Typbezeichnung ist in unauffälligem Grau rechts am oberen Rand aufgedruckt.

Links kontrastreiches AGON-Logo, rechts Typbezeichnung in unauffälligem Grau

Die Symbole zu den Tasten des OSD-Menüs, die sich unterhalb des Rahmens befinden, sind ebenfalls aufgedruckt. Allerdings sind sie schon bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen nicht mehr zu erkennen.

Schlecht lesbare Tastenbeschriftung bei mäßigem Licht

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13 Kommentare vorhanden


Ein weiteres "sehr gut" für einen Monitor mit diesem Panel. Prad schafft sich ab.
was genau gibts zu beanstanden am Panel?
lG
Zu beanstanden gibt es die krassen Lichthöfe am Rand des Panels. Ab einem gewissen Preisniveau erwartet man da anderes. Da hilft auch keine gute Farbraumabdeckung oder GSync. Aber AOC ist hier nicht der einzige Hersteller mit Problemen. Der Asus PG279Q hat ebenfalls eine riesige Serienstreuung bei den Panels. Auf so ein Lotteriespiel habe ich keine Lust, wenn ich 700€+ für einen Monitor ausgebe. Und daher finde ich es sehr optimistisch ein sehr gut zu geben. Da bin ich zu 100 Prozent bei sirmixalot.
@Hellsoul:
Das ist das eine Problem. Die Serienstreuung verursacht nicht nur dieses heftige Backlightbleeding, nein. In den allermeisten Geräten treten nicht nur mehrer Pixelfehler, sondern auch ganze Partikeleinschlüsse auf. prad.de weiß von dieser Tatsache ganz genau. Die leben ja auch nicht hinterm Mond. Der ganze Sachverhalt ist ja auch nicht erst seit gestern bekannt.

Nein, die verheimlichen das ganz einfach. Die möchten wohl weiterhin AOC-Monitore testen dürfen. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären.
Was bist Du denn für ein Verschwörungstheoretiker? Zuerst einmal testen wir das uns bereitgestellte Gerät und mutmaßen nicht was ansonsten für Meinungen existieren. Wir gehen unvoreingenommen an den Test und lesen nicht erst was andere eventuell bemängelt haben. Dieser Monitor kam fabrikneu aus dem Großlager Niederlanden direkt zu uns. Eine Vorselektion ist unwahrscheinlich, kann aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden. Serienstreuung gibt es bei fast allen Herstellern. Die Wertung entspricht genau dem was der Redakteur, der übrigens fast alle unsere Gaming-Monitore testet, im Test ermittelt hat. Vielleicht wurden die Anfangsprobleme auch gelöst? Auch das weiß ich nicht.
Ich möchte mich auch kurz in die Diskussion einklinken. Ich bin der Testredakteur, der diesen Test geschrieben hat. @Sirmixalot + Hellsfoul: Diese Lichthöfe, die da zu sehen sind verschwinden bei minimalem Lichteinsatz und sind dann nicht mehr sichtbar, außer man starrt stumpf in die Ränder, was aber im Spiel nicht passieren wird. Dieser Monitor hat sich mit einer solchen Leistung redlich ein "Sehr Gut" verdient, da er eine Top-Performance abliefert und nebenbei auch noch für Hobbyfotografen eine Option ist. Zeig mir doch bitte einmal ein Grafikmonitor in diesem Preissegment, mit dem man auf hohem Niveau spielen kann. Sollen wir diesen Modellen dann auch maximal ein "Gut" geben, da sie nicht in allen Gebieten eine Top-Performance abliefern? Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es halt nicht und dieser Monitor kann dafür eine Menge, obwohl es ein reines Gaming-Display ist.
@Andi: Damit ist alles gesagt. Wissen wir ja Bescheid. Jeder, der nicht hinterm Mond lebt oder sogar mal eines dieser AOC-Panels in seinem Monitor erlebt hat kann eure Tests nun einordnen.

Danke für den Offenbarungseid.

@Testredakteur:
Mir persönlich geht es um Partikeleinschlüsse und Pixelfehler, die außerhalb eurer vorselektierten Geräte bei jedem Panel vom Typ AOC 144hz WQHD auftreten. Bitte öffnet eure Augen. Es existieren keine komplett fehlerfreien Versionen dieses Panels außerhalb eurer Tests. Kauft euch bitte mal einen als Privatperson, ihr könnt ihn ja wieder zurückschicken.
Solche Tests führen Leute nämlich in die Irre. Man erhofft sich, wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt, dass man einen einwandfreien Monitor erhält. Einen Monitor, der das Geld dann wenigstens auch wert ist. Was man erhält ist nur noch eins: Ärger. Und Arbeit beim Zurückschicken.
Kann mir kaum vorstellen, dass Bildbearbeitung Spaß macht mit toten Pixeln, defekten Subpixeln und Staubeinschlüssen.


Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit,
eine Privatperson, der in den "Genuss" einiger dieser Monitore gekommen ist
Diskussionen in allen Ehren, aber was Du hier machst sind Verallgemeinerungen und Unterstellungen! Du kannst Dir sicher sein, dass Pixelfehler und Einschlüsse, wenn diese bei unserem Testmuster vorhanden gewesen wären, auch von uns entdeckt worden wären. Und zu mutmaßen, dass alle Panels diese Probleme haben ist eine Behauptung, mehr nicht. Nur weil Du einige, was auch immer das bedeutet, selbst gesehen hast. Vielleicht betraf dies auch nur eine bestimmte Charge. Ich denke an dieser Stelle bringt eine weitere Diskussion auch nichts. Jeder der diesen Test liest, wird auch Dein Statement lesen und kann selbst entscheiden was er mit der Info anfängt. Dafür sollen die Kommentare auch dienen. Ich will keineswegs ausschließen, dass fehlerhafte Panels bei dieser Serie existieren! In der Regel zeigen sich unzufriedene Nutzer aber deutlich mitteilsamer als zufriedene Nutzer. Und ich denke, dass kein Händler dieses Modell weiterhin im Angebot behält, wenn alle verkauften Geräte wieder retour gehen.
Prinzipiell hast du damit recht, dass es jetzt jeder lesen kann. Bei diesem speziellen Monitor. Beim MG279Q sowie dem Acer XB27... steht immernoch ein "sehr gut" unkommentiert da.

Ich bitte euch nur mal, einen beliebigen Monitor mit diesem Panel als Privatperson bei einem Händler zu erwerben. Oder geht in einen Laden und erbittet, das EIZO-Monitortool auf den Geräten laufen zu lassen.

Gebrauchte Monitore diesen Typs, die nur schwaches Backlightbleeding und nur kleine Staubeinschlüsse aufweisen, erzielen auf Marktplätzen wie dem hardwareluxx-Forum gute Preise. Seht es euch einfach selbst an...
Zur Serienstreuung des Asus PG279Q habe ich ein interessantes Video gefunden (20 Monitore getestet). Das muss natürlich nicht für den AOC gelten:
https://www.youtube.com/watch?v=mje_fmayu0k

Auf jeden Fall verunsichert mich die Serienstreuung bei diversen Herstellern extern und ich weiß nicht, welchen Monitor ich nehmen soll.
Hallo,
ich habe selten so einen Unsinn wie von sirmixalot gelesen. Was heisst denn hier "Wissen wir ja bescheid" !? Du redest jetzt für alle Besucher hier ?
Du glaubst etwas aufgrund Deiner Erfahrungen und unterstellst den Testern von Prad ein "Wohlwollen" dem Hersteller gegenüber.

Den Offenbarungseid hast eher Du in Bezug auf objektive und kritische Beurteilung geleistet.
Du bist ein verärgerter Kunde..... mehr nicht.

Ich selbst kann den Test von Prad voll und ganz nachvollziehen, da ich mir als "Privatperson" den AOC AG271QG im Internet selbst gekauft habe.

Die Fakten mehrerer unterschiedlicher Geräte mit 27" WQHD IPS PANEL VON AU Optronics:

AOC AG271QG
- 0 Pixel und Subpixelfehler
- 0 Staubeinschlüsse
- Backlightbleeding rechts unten stark ausgeprägt ragt fast bis in die Bildmitte
- Farbverlauf graublau links und rechts Senkrecht im Randbereich von oben bis unten
- Im Zentralbereich zeigt der Monitor eine gute bis sehr gute homogene Farb- und Helligkeitsverteilung

ASUS MG279Q
- 0 Pixel und Subpixelfehler
- 5 Staubeinschlüsse
- Backlightbleeding rechts unten gering ausgeprägt
Panel wirkt sehr unscharf
- Im gesamten Bereich zeigt der Monitor eine sehr homogene Farb- und Helligkeitsverteilung

ASUS PG279Q
0 Pixel und Subpixelfehler
0 Staubeinschlüsse
1 Mangel mit beschädigtem Coating ca. 1x1mm sichtbar im linken Randbereich bei sehr hellem Hintergrund, jedoch unauffällig bei normalen Gebrauch.
Backlightbleeding rechts unten gering ausgeprägt, links leicht und noch akzeptabel
- schlechte Farb- und Helligkeitsverteilung
Der Händler hat den Monitor aufgrund des Mangels mit einem enormen Preisnachlass verkauft.

Mein Urteil zu den Monitoren:

AOC: Fast guter Monitor, das BLB rechts unten stört mich aber sehr, ebenso die Farbunreinheiten links/rechts.

ASUS MG279Q: Ziemlich unscharf mit inakzeptablen Staubeinschlüssen.

ASUS PG279Q: Sehr schlechte Farb- Helligkeitsverteilung im zentralen Bildfeld, dafür sehr günstig und nur beim surfen auffällig.

Wer muß jetzt seine Augen öffnen ?
@Hellsfoul:

Dann musst Du zu einem anderen Monitor wie EIZO Foris 2735 oder ViewSonic XG2703-GS für fast 1000 EUR greifen, falls das zu teuer ist, bleibt noch ein TN Panel kaufen und andere Einschränkungen (Pixel Inversion/schlechte Blickwinkelstabilität, schlechte Farben) in Kauf zu nehmen.
Selbst bei einem EIZO kannst Du Pech haben, wird aber minimiert, da die Monitore von Hand nachjustiert werden.

Für die gebotene Qualität sind sämtliche 27";IPS;WQHD;144/165Hz Monitore 25% zu teuer.
Und wenn dann Hersteller auf ihre hohen Qualitätsstandards verweisen dann klingt das für mich als Endkunde einfach nur Absurd.

Qualität hat ihren Preis, hier nämlich 200 EUR Aufpreis zum Massenprodukt !
Klingt etwas zynisch, ist aber wohl so.
Habe nun diesen Monitor. Das IPS-Glitzern ist schon heftig... Und das Coating ziemlich schrecklich: Links geht das weiß ins gräulich gelbe. Warum verliert prad nie ein Wort über solche Dinge? Bekommt ihr immer perfekte Coatings? Meine ersten U2412HM hatten auch schlimme Coatings. Weiß gar nicht mehr, wie oft ich den damals getauscht habe, bis ich mich damit abgefunden habe. Schade, scheint nur bei IPS der Fall zu sein, ohne jetzt wirklich viele VA oder TN gesehen zu haben. Der Rest ist klasse beim Agon.

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