Test Monitor AOC AG271QG
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Optik und Mechanik – Teil 2

Als Kabelführung dient die Öffnung unterhalb der Verblendung. Der Tragarm geht ganz unten in die zwei diagonal stehenden Füße über, die jeweils 280 mm lang sind. Sie stehen in einem Winkel von 125 Grad zueinander und geben dem AG271QG zusätzlich zum recht hohen Gewicht und der guten Balance eine ordentliche Standfestigkeit.

Aoc Ag271qg Monitor Drehung Links
Aoc Ag271qg Monitor Drehung Rechts
Die seitliche Drehung ist um 20 Grad zu beiden Seiten möglich

An ergonomischen Möglichkeiten wird alles geboten, was möglich ist. So kann das Display um 20 Grad zu beiden Seiten geschwenkt werden. Die Liftfunktion erlaubt eine Anpassung an die Körpergröße über einen Weg von 130 mm. Dabei befindet sich die Unterseite des Displays bei niedrigster Stellung 65 mm über der Tischoberfläche.

Aoc Ag271qg Monitor Vorne Unten
Aoc Ag271qg Monitor Hinten Unten
In der niedrigsten Stellung …
Aoc Ag271qg Monitor Vorne Oben
Aoc Ag271qg Monitor Hinten Oben
… und in der höchsten Stellung

Die Neigungsfunktion erlaubt eine noch genauere Anpassung und lässt sich um -3,5 Grad nach vorne und um 21,5 Grad nach hinten kippen.

Aoc Ag271qg Monitor Neigung Vorne
Aoc Ag271qg Monitor Neigung Hinten
Neigungswinkel des AOC AG271QG

Für eine bessere Lesbarkeit von langen Dokumenten oder für ein Multi-Monitor-Setup ist auch eine Pivot-Funktion an Bord. Die Drehung in die horizontale und vertikale Position funktioniert hervorragend. Hilfreich ist dabei, dass kurz vor der Endposition ein leichter Widerstand überwunden werden muss, der das Display im Anschluss wie von alleine in einen rechten Winkel einschnappen lässt. Das funktioniert so gut, dass oftmals überhaupt nicht mehr nachjustiert werden muss, damit das Display im rechten Winkel steht.

Aoc Ag271qg Monitor Pivot Vorne
Aoc Ag271qg Monitor Pivot Hinten
Pivot-Funktion für eine bessere Lesbarkeit von langen Dokumenten oder für ein Multi-Monitor-Setup

Man sollte aber aufpassen, dass die Schraube des ausklappbaren Kopfhörerhakens fest genug angezogen ist und so den Haken selbstständig in eingeklappter Position hält, sonst kann es sein, dass man durch den Schwung am rechten Fuß hängen bleibt und ihn abbricht.

Optisch ist der AG271QG eine Augenweide. Die silberne Standkonstruktion gibt einen sehr schönen Kontrast zum schwarzen Display ab. Die diagonalen Linien der Rückseite finden sich an den Füßen und am hinteren Teil des Tragarms wieder, der dort ebenfalls diagonal zuläuft. Die roten Schwingen setzen dabei einen schönen Farbakzent. Die Verarbeitungsqualität ist auf einem hohen Niveau. Sämtliche Spaltmaße stimmen überein, und auch das Panel ist ordentlich eingepasst. Die metallischen Teile verfügen außerdem über keine Grate. Einzig die Schwenkfunktion am unteren Gelenk hat minimales Spiel.

Aoc Ag271qg Monitor Belueftung
Große Belüftungsöffnung aufgrund des G-Sync-Moduls

Wie bei allen G-Sync-Monitoren verfügt der AG271QG ebenfalls über zwei große Belüftungsöffnungen, die sich oberhalb der roten Schwingen befinden. Grund dafür ist die entstehende Wärme, die von dem G-Sync-Modul erzeugt wird und abgeführt werden muss. Das Netzteil ist von externer Natur und mit den Maßen 170 x 75 x 40mm recht groß geraten.

Aoc Ag271qg Monitor Netzteil
Großes Netzteil lässt sich dank des 1,2 m langen Kabels gut verstecken

Das Kabel ist dafür mit 1,20 m ausreichend lang geraten, um es verstecken zu können. Bei einer Betriebstemperatur von etwa 41 °C besteht auch keine Gefahr der Überhitzung.

Technik

Betriebsgeräusch

Der AG271QG arbeitet, ohne Störgeräusche zu verursachen. Auch die Zuspielung von speziellen Testbildern mit harten Kontrasten änderte daran nichts. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 56,6 W
Betrieb typisch (200cd/m²) 45 W
140 cd/m² 29,5 W
Betrieb minimal 15,4 W
Energiesparmodus (Stand-by) 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Soft-off) 0,3 W 0,3 W

* Ohne USB und Lautsprecher

Laut Datenblatt benötigt der AOC AGON AG271QG 45 Watt. Dabei ist allerdings nicht angegeben, ob es sich hierbei um die maximale Stromaufnahme handelt. Wir haben 56,6 Watt gemessen. Mit 22,5 Watt bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m² ergibt das eine Effizienz von 1,20 cd/W, was ein gutes Ergebnis darstellt. Mit 0,3 Watt sowohl im Stand-by als auch beim Soft-off werden auch die EU-Richtlinien eingehalten.

Anschlüsse

Im Allgemeinen ist die Konnektivität für die Bildübertragung an Geräten mit G-Sync-Modul bis jetzt eher dürftig. Das zweigeteilte Anschluss-Panel mit vertikaler Kabelführung des AG271QG bildet dahingehend auch keine Ausnahme und ist auf der einen Seite mit DisplayPort- und HDMI-Schnittstelle ausgestattet.

Aoc Ag271qg Monitor Anschluesse
Aoc Ag271qg Monitor Anschluesse1
Zweigeteiltes Anschluss-Panel des AOC AG271QG

Zusätzlich befindet sich hier noch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Mikrofone und eine weitere Buchse für einen speziellen Stecker, der wahrscheinlich für Servicezwecke vom Hersteller genutzt wird. Auf der anderen Seite sind neben dem Netzanschluss ein USB-3.0-Upstream-Port und zwei USB-3.0-Downstream-Ports vorhanden. Benutzerfreundlich existiert auf der rechten Seite ein weiteres Anschluss-Panel mit Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss sowie zwei USB-3.0-Schnittstellen, wovon eine gelb gekennzeichnet ist und über eine Schnellladefunktion für mobile Geräte verfügt, die diese Funktion unterstützen.

Aoc Ag271qg Monitor Anschluesse3
Für die bessere Erreichbarkeit existiert auch ein seitliches Anschluss-Panel

13 KOMMENTARE

  1. Ich habe nach langer Suche endlich meinen Monitor gefunden. Den AOC Agon AG271QG, den ich nun besitze, kann ich weiterempfehlen. Ich bin in einem hohen Maße zufrieden. In den Monitor Bildtest haben sich keine fehlerhaften Pixel gezeigt. BLB ist rechts unten zu erkennen, der Bereich ist aber lokal sehr beschränkt und nicht sehr stark ausgeprägt. Sobald man kein rein schwarzes Bild mehr anschaut, sondern ein dunkles Spiel spielt, oder einen entsprechenden Film ansieht, erscheint dieser Lichthof in keiner Weise störend.

    Ich dachte schon, dass ich niemals einen Monitor finde, der mich in der Summe sehr zufriedenstellt. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Display nun tatsächlich gefunden habe.

    Im Übrigen finde ich ein begrenztes BLB wesentlich (!) weniger störend als das auf vielen TN Panels vorkommende Colorbanding. Colorbanding zerstört für mich jede Immersion bei Spiel und Film.

  2. @Hellsfoul:

    Dann musst Du zu einem anderen Monitor wie EIZO Foris 2735 oder ViewSonic XG2703-GS für fast 1000 EUR greifen, falls das zu teuer ist, bleibt noch ein TN Panel kaufen und andere Einschränkungen (Pixel Inversion/schlechte Blickwinkelstabilität, schlechte Farben) in Kauf zu nehmen.
    Selbst bei einem EIZO kannst Du Pech haben, wird aber minimiert, da die Monitore von Hand nachjustiert werden.

    Für die gebotene Qualität sind sämtliche 27″;IPS;WQHD;144/165Hz Monitore 25% zu teuer.
    Und wenn dann Hersteller auf ihre hohen Qualitätsstandards verweisen dann klingt das für mich als Endkunde einfach nur Absurd.

    Qualität hat ihren Preis, hier nämlich 200 EUR Aufpreis zum Massenprodukt !
    Klingt etwas zynisch, ist aber wohl so.

  3. Hallo,
    ich habe selten so einen Unsinn wie von sirmixalot gelesen. Was heisst denn hier „Wissen wir ja bescheid“ !? Du redest jetzt für alle Besucher hier ?
    Du glaubst etwas aufgrund Deiner Erfahrungen und unterstellst den Testern von Prad ein „Wohlwollen“ dem Hersteller gegenüber.

    Den Offenbarungseid hast eher Du in Bezug auf objektive und kritische Beurteilung geleistet.
    Du bist ein verärgerter Kunde….. mehr nicht.

    Ich selbst kann den Test von Prad voll und ganz nachvollziehen, da ich mir als „Privatperson“ den AOC AG271QG im Internet selbst gekauft habe.

    Die Fakten mehrerer unterschiedlicher Geräte mit 27″ WQHD IPS PANEL VON AU Optronics:

    AOC AG271QG
    – 0 Pixel und Subpixelfehler
    – 0 Staubeinschlüsse
    – Backlightbleeding rechts unten stark ausgeprägt ragt fast bis in die Bildmitte
    – Farbverlauf graublau links und rechts Senkrecht im Randbereich von oben bis unten
    – Im Zentralbereich zeigt der Monitor eine gute bis sehr gute homogene Farb- und Helligkeitsverteilung

    ASUS MG279Q
    – 0 Pixel und Subpixelfehler
    – 5 Staubeinschlüsse
    – Backlightbleeding rechts unten gering ausgeprägt
    Panel wirkt sehr unscharf
    – Im gesamten Bereich zeigt der Monitor eine sehr homogene Farb- und Helligkeitsverteilung

    ASUS PG279Q
    0 Pixel und Subpixelfehler
    0 Staubeinschlüsse
    1 Mangel mit beschädigtem Coating ca. 1x1mm sichtbar im linken Randbereich bei sehr hellem Hintergrund, jedoch unauffällig bei normalen Gebrauch.
    Backlightbleeding rechts unten gering ausgeprägt, links leicht und noch akzeptabel
    – schlechte Farb- und Helligkeitsverteilung
    Der Händler hat den Monitor aufgrund des Mangels mit einem enormen Preisnachlass verkauft.

    Mein Urteil zu den Monitoren:

    AOC: Fast guter Monitor, das BLB rechts unten stört mich aber sehr, ebenso die Farbunreinheiten links/rechts.

    ASUS MG279Q: Ziemlich unscharf mit inakzeptablen Staubeinschlüssen.

    ASUS PG279Q: Sehr schlechte Farb- Helligkeitsverteilung im zentralen Bildfeld, dafür sehr günstig und nur beim surfen auffällig.

    Wer muß jetzt seine Augen öffnen ?

  4. Zur Serienstreuung des Asus PG279Q habe ich ein interessantes Video gefunden (20 Monitore getestet). Das muss natürlich nicht für den AOC gelten:
    https://www.youtube.com/watch?v=mje_fmayu0k

    Auf jeden Fall verunsichert mich die Serienstreuung bei diversen Herstellern extern und ich weiß nicht, welchen Monitor ich nehmen soll.

  5. Prinzipiell hast du damit recht, dass es jetzt jeder lesen kann. Bei diesem speziellen Monitor. Beim MG279Q sowie dem Acer XB27… steht immernoch ein „sehr gut“ unkommentiert da.

    Ich bitte euch nur mal, einen beliebigen Monitor mit diesem Panel als Privatperson bei einem Händler zu erwerben. Oder geht in einen Laden und erbittet, das EIZO-Monitortool auf den Geräten laufen zu lassen.

    Gebrauchte Monitore diesen Typs, die nur schwaches Backlightbleeding und nur kleine Staubeinschlüsse aufweisen, erzielen auf Marktplätzen wie dem hardwareluxx-Forum gute Preise. Seht es euch einfach selbst an…

  6. Diskussionen in allen Ehren, aber was Du hier machst sind Verallgemeinerungen und Unterstellungen! Du kannst Dir sicher sein, dass Pixelfehler und Einschlüsse, wenn diese bei unserem Testmuster vorhanden gewesen wären, auch von uns entdeckt worden wären. Und zu mutmaßen, dass alle Panels diese Probleme haben ist eine Behauptung, mehr nicht. Nur weil Du einige, was auch immer das bedeutet, selbst gesehen hast. Vielleicht betraf dies auch nur eine bestimmte Charge. Ich denke an dieser Stelle bringt eine weitere Diskussion auch nichts. Jeder der diesen Test liest, wird auch Dein Statement lesen und kann selbst entscheiden was er mit der Info anfängt. Dafür sollen die Kommentare auch dienen. Ich will keineswegs ausschließen, dass fehlerhafte Panels bei dieser Serie existieren! In der Regel zeigen sich unzufriedene Nutzer aber deutlich mitteilsamer als zufriedene Nutzer. Und ich denke, dass kein Händler dieses Modell weiterhin im Angebot behält, wenn alle verkauften Geräte wieder retour gehen.

  7. @Andi: Damit ist alles gesagt. Wissen wir ja Bescheid. Jeder, der nicht hinterm Mond lebt oder sogar mal eines dieser AOC-Panels in seinem Monitor erlebt hat kann eure Tests nun einordnen.

    Danke für den Offenbarungseid.

    @Testredakteur:
    Mir persönlich geht es um Partikeleinschlüsse und Pixelfehler, die außerhalb eurer vorselektierten Geräte bei jedem Panel vom Typ AOC 144hz WQHD auftreten. Bitte öffnet eure Augen. Es existieren keine komplett fehlerfreien Versionen dieses Panels außerhalb eurer Tests. Kauft euch bitte mal einen als Privatperson, ihr könnt ihn ja wieder zurückschicken.
    Solche Tests führen Leute nämlich in die Irre. Man erhofft sich, wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt, dass man einen einwandfreien Monitor erhält. Einen Monitor, der das Geld dann wenigstens auch wert ist. Was man erhält ist nur noch eins: Ärger. Und Arbeit beim Zurückschicken.
    Kann mir kaum vorstellen, dass Bildbearbeitung Spaß macht mit toten Pixeln, defekten Subpixeln und Staubeinschlüssen.

    Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit,
    eine Privatperson, der in den „Genuss“ einiger dieser Monitore gekommen ist

  8. Ich möchte mich auch kurz in die Diskussion einklinken. Ich bin der Testredakteur, der diesen Test geschrieben hat. @Sirmixalot + Hellsfoul: Diese Lichthöfe, die da zu sehen sind verschwinden bei minimalem Lichteinsatz und sind dann nicht mehr sichtbar, außer man starrt stumpf in die Ränder, was aber im Spiel nicht passieren wird. Dieser Monitor hat sich mit einer solchen Leistung redlich ein „Sehr Gut“ verdient, da er eine Top-Performance abliefert und nebenbei auch noch für Hobbyfotografen eine Option ist. Zeig mir doch bitte einmal ein Grafikmonitor in diesem Preissegment, mit dem man auf hohem Niveau spielen kann. Sollen wir diesen Modellen dann auch maximal ein „Gut“ geben, da sie nicht in allen Gebieten eine Top-Performance abliefern? Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es halt nicht und dieser Monitor kann dafür eine Menge, obwohl es ein reines Gaming-Display ist.

  9. Was bist Du denn für ein Verschwörungstheoretiker? Zuerst einmal testen wir das uns bereitgestellte Gerät und mutmaßen nicht was ansonsten für Meinungen existieren. Wir gehen unvoreingenommen an den Test und lesen nicht erst was andere eventuell bemängelt haben. Dieser Monitor kam fabrikneu aus dem Großlager Niederlanden direkt zu uns. Eine Vorselektion ist unwahrscheinlich, kann aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden. Serienstreuung gibt es bei fast allen Herstellern. Die Wertung entspricht genau dem was der Redakteur, der übrigens fast alle unsere Gaming-Monitore testet, im Test ermittelt hat. Vielleicht wurden die Anfangsprobleme auch gelöst? Auch das weiß ich nicht.

  10. @Hellsoul:
    Das ist das eine Problem. Die Serienstreuung verursacht nicht nur dieses heftige Backlightbleeding, nein. In den allermeisten Geräten treten nicht nur mehrer Pixelfehler, sondern auch ganze Partikeleinschlüsse auf. prad.de weiß von dieser Tatsache ganz genau. Die leben ja auch nicht hinterm Mond. Der ganze Sachverhalt ist ja auch nicht erst seit gestern bekannt.

    Nein, die verheimlichen das ganz einfach. Die möchten wohl weiterhin AOC-Monitore testen dürfen. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären.

  11. Zu beanstanden gibt es die krassen Lichthöfe am Rand des Panels. Ab einem gewissen Preisniveau erwartet man da anderes. Da hilft auch keine gute Farbraumabdeckung oder GSync. Aber AOC ist hier nicht der einzige Hersteller mit Problemen. Der Asus PG279Q hat ebenfalls eine riesige Serienstreuung bei den Panels. Auf so ein Lotteriespiel habe ich keine Lust, wenn ich 700€+ für einen Monitor ausgebe. Und daher finde ich es sehr optimistisch ein sehr gut zu geben. Da bin ich zu 100 Prozent bei sirmixalot.

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