Test BenQ EX2780Q – Gaming-Monitor mit Subwoofer
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Bedienung

Das OSD-Menü des BenQ EX2780Q wird über zwei analoge Tasten und einen Fünf-Wege-Joystick gesteuert. Die Bedienelemente befinden sich rechts hinter dem Bildschirm, sind gut mit der rechten Hand zu erreichen und geben mit leisem Knacken Rückmeldung über deren Betätigung. Unter dem Joystick befindet sich die Power-Taste. Da sich die beiden Funktionstasten aber oberhalb des Joysticks befinden, ist ein versehentliches Ausschalten ausgeschlossen.

Analoge Tasten und Fünf-Wege-Joystick steuern das OSD-Menü
Analoge Tasten und Fünf-Wege-Joystick steuern das OSD-Menü

Die beiden Funktionstasten verfügen über eine Hotkey-Funktion, deren Zuweisung sich über das OSD-Menü aus vier Möglichkeiten wählen lässt. Der Fünf-Wege-Joystick öffnet nach einem Klick ein weiteres Hotkey-Menü, das fest mit Helligkeit, Hauptmenü, Kontrast und der Verlassen-Funktion belegt ist.

Hierfür muss der Joystick in die vorgegebene Richtung bewegt werden. Innerhalb des Hauptmenüs navigiert er vertikal und horizontal durch das Menü. Außerdem werden durch ihn Werte erhöht oder verringert sowie Auswahlen getroffen und letztendlich auch bestätigt. Das funktioniert sehr gut und intuitiv und bedarf keiner großen Übung.

Hotkey der Funktionstasten
Hotkey der Funktionstasten
Hotkeys des Fünf-Wege-Joysticks
Hotkeys des Fünf-Wege-Joysticks

 

OSD

Das OSD-Menü des BenQ EX2780Q verfügt über sieben Kategorien im Spaltenlayout. Je nachdem wie tief man in eine Kategorie eintaucht, werden bis zu vier Spalten aufgebaut, was sehr übersichtlich ist. Nicht anzuwendende Punkte sind ausgegraut und damit hinreichend gekennzeichnet.

OSD-Hauptmenü des BenQ EX2780Q
Hauptmenü des BenQ EX2780Q

Über mangelnde Einstellungsmöglichkeiten kann man sich bei diesem Monitor nicht beschweren, da besonders farbtechnisch sehr viel geboten wird. Auf Spielereien wie eine Toolbox mit Target-Overlay oder Bildratenanzeige wurde verzichtet.

Die meisten grundlegenden Einstellungen wie zum Beispiel Helligkeit und Kontrast benötigen natürlich keine Erklärung. Zusätzlich verfügt der BenQ EX2780Q über einige Features, die viele Monitore nicht bieten und nachfolgend erklärt werden.

Bildmodi

Der BenQ EX2780Q bietet neun vorkonfigurierte Bildmodi, die unter „Farbe -> Farbmodus“ zu erreichen sind. Die Modi „Spieler 1“ bis „Spieler 3“ sowie „Benutzer“ und „Standard“ sind komplett konfigurierbar und bleiben bis zu einem Reset in ihren Einstellungen gespeichert. Die restlichen Modi haben zwar Einschränkungen, doch auch hier bleiben die abweichenden möglichen Einstellungen bis zu einem Reset erhalten. Damit hat der Proband fünf Speicherplätze, was für einen Gaming-Monitor mehr als genug ist.

Eye Care

B.I.+: Der Monitor verfügt über eine automatische Anpassung der Bildschirmhelligkeit. Der Sensor hierfür befindet sich am unteren Rahmen und wird über das OSD-Menü unter „Eye Care -> B.I.+“ aktiviert. Je nach Umgebungslicht regelt nun der Sensor die Helligkeit des Bildschirms, um die Belastung für die Augen zu verringern. Der Sensor lässt sich zusätzlich in seiner Empfindlichkeit regulieren.

Nach Dauer anpassen: Bei längerer Nutzungszeit ändert der Monitor die Farbtemperatur in einen wärmeren Farbton, um einer Überanstrengung der Augen entgegenzuwirken.

Augenhinweis: Der integrierte Näherungssensor erfasst die Anwesenheit innerhalb eines Bereichs von 90 cm. Durch ein Popup auf dem Bildschirm wird daran erinnert, eine Pause einzulegen. Die eingestellte Zeitspanne kann zwischen 30, 45 oder 60 Minuten gewählt werden.

Low Blue Light: Fünf verschiedene Szenarien können vorausgewählt werden, um das blaue Licht aus dem Bild zu filtern.

Farbschwäche: Menschen mit einer Farbschwäche können einen Rot- oder Grünfilter aktivieren, der in seiner Intensität angepasst werden kann, um Farben leichter erkennen zu können.

Neben diesen umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten existieren noch verschiedene HDR-Modi. Der Umfang der Möglichkeiten und die Bedienfreundlichkeit des OSD-Menüs müssen insgesamt lobend erwähnt werden. Wie eingangs erläutert, befindet sich eine Fernbedienung im Lieferumfang. Der Sensor am Display funktioniert sehr gut und reagiert auch dann, wenn die Fernbedienung nicht direkt auf den Empfänger gerichtet ist. Dank der vielen Direkttasten und des Steuerrings lässt sich das Gerät über die Fernbedienung ebenso komfortabel konfigurieren.

Fernbedienung des BenQ EX2780Q
Fernbedienung des BenQ EX2780Q

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 55, Kontrast 50, Schärfe 5, Gamma 2,2, Farbtemperatur „Normal“ und Bildmodus „Standard“. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Graustufendarstellung des BenQ EX2780Q
Graustufen des BenQ EX2780Q

Die Darstellung der Graustufen in den Lichtern ist gut. Bis auf das letzte Feld heben sich alle vom reinweißen Hintergrund ab. Gleiches gilt für die dunklen Grautöne. Zudem wird ein schön neutraler Grauton angezeigt, der erst bei einem extremen seitlichen Blickwinkel einen leichten Blaustich bei den hellen Grautönen erhält. Die dunklen Grautöne verlieren hier zwei zusätzliche Felder. Leider wird der kritische Bereich nahe der Mitte durch eine Farbtreppe gestört.

Je extremer der Blickwinkel, desto weniger sichtbar wird die Farbtreppe
Je extremer der Blickwinkel, desto weniger sichtbar wird die Farbtreppe

Kurioserweise nimmt die Sichtbarkeit dieser Farbtreppe immer weiter ab, je extremer der seitliche Blickwinkel wird.

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