Test Monitor BenQ XL2720Z
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Technik

Betriebsgeräusch

In jeder Einstellung arbeitet das Gerät absolut geräuschlos. Auch wenn man das Ohr direkt an die Rückseite legt, kann man weder brummen noch hochfrequentes Pfeifen vernehmen. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 27 W 29,2 W
Betrieb typisch
Arbeitsplatz 140 cd/m² 16,4 W
Betrieb minimal 11,1 W
Energiesparmodus < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet 0,1 W

* Ohne zusätzliche Verbraucher (USB)

BenQ nennt in seinen Datenblättern einen Maximalverbrauch von 27 Watt, wir messen mit 29,2 Watt nur geringfügig mehr. Der Power-Button senkt den Verbrauch fast auf null, es sind lediglich noch 0,1 Watt messbar.

Im Standby-Modus messen wir 0,3 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden sehr gut eingehalten. Ein Netzschalter, um den Monitor komplett vom Stromnetz zu trennen, hat der BenQ XL2720Z nicht.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 16,4 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu ausgezeichneten 1,7 cd/W.

Anschlüsse

Wer einen Monitor mit einer großen Anschlussvielfalt sucht, ist mit dem XL2720Z bestens bedient. Hier gibt es alles was das Herz begehrt und macht ein umstecken der Endgeräte fast überflüssig. Geboten werden ein D-Sub, ein DVI-D, ein DisplayPort 1.2, zwei HDMI, drei USB-Ports und ein Kopfhörerausgang.

Benq Xl2720z Monitor Anschluesse
Reichhaltiges Anschlussangebot

Die USB-Schnittstellen sind unterteilt und zwar verfügt das Anschlusspanel über einen sowie die Buchse auf der linken Seite des Monitors über zwei weitere Ports, an der sich auch der Kopfhörerausgang befindet. Eine gute Erreichbarkeit ist so jederzeit gewährleistet. Zusätzlich befindet sich noch eine Mini-USB Buchse am Anschlusspanel, über die der „S-Switch“ angeschlossen wird. Näheres über diese Fernbedienung erläutern wir in einem späteren Kapitel.

Benq Xl2720z Monitor Usb
Gut erreichbar, USB und Kopfhörerausgang

Bedienung

Gesteuert wird der BenQ XL2720Z über fünf Berührungsempfindliche Tasten, die auf der rechten Seite im Rahmen vertikal angeordnet sind. Kommt man mit den Fingern in Tastennähe (etwa 5 mm), erscheinen weiß leuchtende LEDs, die eine Berührung mit einem Piep-Ton quittieren. Gleichzeitig wird das Startmenü des OSD angezeigt.

Das Menü ist grafisch ansprechend gestaltet und wirkt sehr übersichtlich. Bis auf die Tatsache, dass sich das Menü nicht mehr auf dem Bildschirm verschieben lässt, ist das eine gute Lösung, da die Beschriftung direkt neben den Tasten auf dem Bildschirm angezeigt wird und so die Lesbarkeit kein Problem darstellt. Die Tasten müssen schon recht genau gedrückt werden, damit sie reagieren. Das verhindert ein versehentliches Verstellen des Menüs und überzeugt in der Praxis.

Benq Xl2720z Monitor Tasten
Berührungsempfindliche Tasten vertikal angeordnet

OSD

Das Startmenü besteht aus fünf Bereichen. Und zwar drei Benutzerdefinierte Bereiche, ein Punkt der das gesamte Menü aufruft und ein Punkt zum Beenden des OSD. Hotkey-Tasten werden nur in zweiter Instanz geboten, da jede Einstellung erneute bestätigt werden muss.

Benq Xl2720z Monitor Osd Anfang
Das Anfangsmenü ist in drei Punkten frei zu belegen

Der Punkt „Menü“ eröffnet das eigentliche OSD, das in sechs Unterpunkte eigeteilt ist. Man hat die Auswahl zwischen „Anzeige“ (die nur im analogen Betrieb aktiv ist), „Bild“, „Bild erweitert“, „Einstellungen speichern“, „Audio“ und „System“.

Benq Xl2720z Monitor Osd Bild
Benq Xl2720z Monitor Osd Bild 1
 
Benq Xl2720z Monitor Osd Bild
Benq Xl2720z Monitor Osd Bild 1
Umfangreiche Bildeinstellungen

Zwar geht das Menü nicht tiefer als in die dritte Ebene, aber die sehr vielen Unterpunkte können verwirren. Man kann BenQ nicht zum Vorwurf machen, dass der XL2720Z eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten bietet und sich sehr gut an die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt. Aber die Zuteilung und Namensgebung hätte man unseres Erachtens besser lösen können. Sinnvoll wäre ein Menüpunkt „Spiel“ gewesen, unter dem alle relevanten Einstellungen zu finden sind, die das „Gameplay“ verbessern. Kämpft man sich aber erstmal durch die Begrifflichkeiten, findet man einige Punkte die sehr nützlich sind und im Folgenden erklärt werden.

Hellblaues Licht

In diesem Punkt kann über einer Skala von 0-10 eingestellt werden, in wie weit blaues Licht aus dem Bild herausgefiltert werden soll, das dafür verantwortlich gemacht wird, Schlafstörungen und Kopfschmerzen hervorzurufen. Der Nachteil liegt jedoch in dem Farbstich, der dadurch hervorgerufen wird.

1 KOMMENTAR

  1. „Am Rade sei erwähnt, dass wir noch einen Monitor der ersten Generation erhalten haben. Die Problematik besteht hier in der unteren Hälfte des Monitors bei eingeschalteter „Unschärfereduktion“. Und zwar entsteht ein doppelter Ghostingeffekt, der durch die „Blur Busters Strobe Utility“ eliminiert werden kann. Leider muss dafür der Monitor die „V2-Firmware“ erhalten, die wir bei uns nicht aufspielen konnten.“
    Ich dachte die Unschärfereduktion sei so gut gewesen(>Tempo 18).
    Benötigt man das Strobe-Utility, wenn man die aktuelle Version vom Monitor hat? Ist dort die Firmware V2 bereits installiert?

    dankeschön!

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