Test Monitor ViewSonic VX924
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Anschlüsse

Die Anschlüsse des ViewSonic VX924 sind nach dem Abnehmen der Kabelführungsabdeckung gut zugänglich. An Anschlüssen stehen ein D-Sub, ein DVI-D und ein Netzanschluss zur Verfügung. Ein separater Netzschalter ist nicht vorhanden. Um den VX924 komplett vom Netz zu trennen muss also das Netzkabel gezogen werden.

Viewsonic Vx924 Monitor Viewsonic Vx924 Anschluesse
Anschlüsse des ViewSonic VX924

Der fehlende Netzschalter macht beim ViewSonic VX924 sogar Sinn, da das Gerät mit einer speziellen Funktion ausgestattet ist. Diese merkt sich nämlich den letzten Status des Monitors, bevor dieser vom Stromnetz getrennt wurde. Wenn also lediglich der Strom abschaltet wird, ohne dass die Powertaste (An/Aus) betätigt wurde, dann schaltet sich der VX924, wenn der Strom wieder vorhanden ist, von alleine wieder ein. Dies geschieht übrigens ohne dass man dafür die Powertaste drücken muss. Damit ist der ViewSonic VX924 z.B. für den Betrieb an einer Master-Steckerleiste prädestiniert, da sich mit einem Klick sowohl PC als auch Monitor in Betriebsbereitschaft setzen lassen können.

OSD

Das OSD (On-Screen-Display) des ViewSonic VX924 ist übersichtlich und gut strukturiert aufgebaut. Zusammen mit den großen Bedientasten, die einen spürbaren Druckpunkt haben, lässt sich das OSD hervorragend bedienen.

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Bedientasten des ViewSonic VX924

Im folgenden finden Sie Bilder und Informationen zu den Funktionen des OSD:

Hauptmenü des OSD, von hier werden die Funktionen/Untermenüs angewählt. Menüpunkte mit weißer Schrift können im digitalen Betrieb des ViewSonic VX924 nicht angewählt werden, da diese Einstellungen beim Anschluss des Displays über DVI-D nicht benötigt werden. Bei Kontrast/Helligkeit können genau diese beiden Parameter eingestellt werden. Bei Eingangssignalquelle kann bei Anschluss von zwei Computern zwischen dem analogen und dem digitalen Anschluss umgeschalten werden. Die Eingangssignalquelle kann auch über die Bedientaste 2 direkt umgeschalten werden.

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 OSD: Hauptmenü

Unter Farbeinstellungen, können Farbtemperatur (5400°, 6500° und 9300°), sRGB und Benutzerfarbeinstellungen für R (rot), G (grün) und B (blau) vorgenommen werden.

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OSD: Farbeinstellungen 

Hier im Detail das Untermenü von Benutzerfarbeinstellungen, in dem rot, grün und blau nach den eigenen Wünschen eingestellt werden können.

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 OSD: Nutzer Farben (RGB)

Unter Informationen lassen sich die Betriebparameter, wie horizontale Frequenz, vertikale Frequenz, Videobandbreite (Pixeltakt), Model- und Seriennummer des ViewSonic VX924 anzeigen.

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 OSD: Information

Im Menü Einstellungen, kann die Menüsprache, die Anmerkung zur Auflösung, die OSD Position, die OSD Einblendzeit und die Transparenz des OSD Hintergrundes eingestellt werden. Abschließend gibt es noch den Menüpunkt Zurücksetzen, mit dem die Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurückgestellt werden.

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 OSD: Setup Menü

Bildqualität

Die Bildqualität des ViewSonic VX924 ist für ein Display mit TN Panel, welches per Dithering 16,2 Milionen Farben darstellen kann, gut. Das Dithering arbeitet ausgewogen und fällt nur selten auf. Zum sogenannten Jeansmustereffekt, der häufig bei TN Panels beobachtet wird, kam es während unseres Tests nicht. Bei feinen Farb- und Graustufenverläufen sind leichte Streifen erkennbar, die auf einem Displays das echte 8Bit pro RGB Farben darstellt, nicht zu sehen sind.

Der Blickwinkel ist bei einem 10:1 Kontrast mit 140° horizontal und 135° vertikal TN Panel typisch und natürlich deutlich kleiner als dies bei Paneltechnologien wie z.B. VA oder S-IPS der Fall ist. VA und IPS Panels erreichen heute einen horizontalen/vertikalen Blickwinkel bis zu 178°. Beim ViewSonic VX924 hält sich aber grade die horizontal Blickwinkelstabilität trotz der geringen 140° ordentlich. Erst aus sehr schrägen Einblickwinkel kommt es zu sehr deutlichen Farb- und Kontrastveränderungen des Bildinhaltes. Wer also direkt vor seinem Monitor sitzt, wird mit diesem Blickwinkel gut zurecht kommen.

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Horizontaler Blickwinkel

Die vertikale Blickwinkelstabilität des ViewSonic VX924 ist mit 135° nicht sonderlich groß ausgefallen. Farb- und Kontrastveränderungen des Bildinhaltes machen sich hier deutlich früher bemerkbar. Um so erstaunlicher, weil der Unterschied zwischen vertikalem und horizontalem Blickwinkel nach Spezifikation lediglich 5° beträgt.

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Vertikaler Blickwinkel von schräg oben

Die Ausleuchtung des ViewSonic VX924 kann beim Testgerät mit gut bewertet werden. Bei maximaler Helligkeitseinstellung und komplett schwarzem Bild ist eine ganz leichte Abdunkelung in der rechten oberen Ecke erkennbar. Im Alltagsbetrieb hat dies aber keinen erkennbar negativen Einfluss. In der Regel wird der VX924 nicht mit 100% Helligkeit betrieben, was die subjetive Einschätzung der Ausleuchtung weiter verbessert. Das Testgerät zeigt keinen Pixelfehler.

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Ausleuchtung des ViewSonic VX924 bei maximaler Helligkeit

Im OSD kann aus 4 vordefinierten Farbprofilen gewählt werden: sRGB, 5400°, 6500° und 9300°. Für eine individuelle Farbanpassung, kann auch rot, grün und blau entsprechend eingestellt werden. Leider gibt es nur Balken ohne eine Skala in % oder einer anderen Einteilung. Somit kann man sich nur an der Balkenlänge für R, G und B orientieren, was die eigene Farbeinstellung erschwert.

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