BRANDHEISS

Test ViewSonic M2: Mobiler Projektor mit hoher Konnektivität
8/8

LED-Projektor mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080) in einem pflegeleichten und schmucken Design, der sogar einen USB-C-Anschluss besitzt und zudem ein tolles Preis-Leistungsverhältnis aufweist

Bewertung

ab 651,52 €
4.1

(GUT)
Viewsonic M2 Portabler LED Beamer (Full-HD, 1.200 Lumen, Rec. 709, HDMI, USB, USB-C, WLAN Konnektivität, Bluetooth, SD-Kartenleser, 2x 3 Watt Lautsprecher) metallic-bronze
(500 Kundenrezensionen)
Preis: 651,52 €
(Stand von: 04.07.2022 04:25 - Details
×
Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
)

Preis inkl. MwSt., ggfs. zzgl. Versandkosten
Bei Amazon ansehen *
(* = Affiliate-Link) Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Fazit

Mit dem M2 hat jetzt auch ViewSonic einen interessanten Vertreter aus dem Lager der LED-Projektoren im Programm. Bei unserem Test gilt es zu berücksichtigen, dass wir alle Geräte dem gleichen Prozedere unterziehen und dabei sicherlich einen Schwerpunkt auf die Wiedergabe von Spielfilmen legen. Der M2 ist allerdings kein ausgewachsener Heimkinoprojektor, sondern soll nach dem Motto „Express yourself anywhere you go“ jederzeit und überall ein großes Bild ermöglichen.

Das schmucke Design sorgt dabei schon einmal für einen sehr eleganten Auftritt und ist zudem auch noch sehr pflegeleicht. Das kann nicht jeder der Wettbewerber von sich behaupten. Insgesamt macht die Verarbeitung einen sehr hochwertigen Eindruck.

Mit seinen schlanken Abmessungen und dem stufenlos ausklappbaren Standbein kann man den M2 überall hin mitnehmen und schnell aufstellen. Besonders komfortabel geht dabei das Scharfstellen per Autofokus. Die Schärfeleistung kann dennoch nicht vollends überzeugen. Das liegt aber weniger am Objektiv, sondern primär an der rautenförmigen Anordnung der Pixel. Der M2 ist deshalb für Präsentationen nicht sonderlich gut geeignet und schlägt sich bei der Filmwiedergabe deutlich besser.

Auf einer Leinwand schätzen wir die Lichtleistung auch für eine 90-Zoll-Diagonale noch als ausreichend ein. Wirft man das Bild einfach nur an eine weiße Wand, wird man sich in der Regel mit deutlich kleineren Diagonalen begnügen müssen. Dabei ist es aber weniger die Lichtleistung als der Kontrast, den wir beim M2 bemängeln müssen. Während helle Szenen recht gut dargestellt werden, wirken dunkle Szenen eher flau und verlieren Details.

Bei der Bildqualität überzeugt der ViewSonic M2 ansonsten mit einer sehr natürlichen Farbwiedergabe. Den „Farb-Punch“ vergleichbarer LED-Projektoren haben wir beim M2 dagegen vermisst. Dafür kann der M2 sogar unabhängig von einer Netzsteckdose über eine Powerbank betrieben werden. Besonders angenehm empfanden wir auch die geringe Geräuschentwicklung der Lüfter beim Testmodell.

Eine große Stärke des M2 ist zu guter Letzt noch die Konnektivität. Nicht nur weil die drahtgebundenen Anschlüsse auf dem neuesten Stand sind, sondern weil auch drahtlos von WLAN, Bluetooth und Mirroring bis hin zur Sprachsteuerung praktisch alles geboten wird, was derzeit technisch möglich ist.

Besonders reizvoll ist der ViewSonic M2 dann noch wegen seines geringen Anschaffungspreises von nur 633 Euro. Dank LED-Technik muss man zudem keine Folgekosten durch Lampenwechsel befürchten.

Plus

  • Ansprechendes, elegantes und zugleich pflegeleichtes Design
  • Transportabel und insgesamt sehr vielseitig einsetzbar, auch im Akkubetrieb
  • Kinomodus für natürliche Farbwiedergabe nahe der Videonorm ab Werk
  • Sehr gute Konnektivität, auch drahtlos
  • Energieeffizient, angenehm leise und kaum Abwärme dank LED
  • Objektiv mit Autofokus
  • Integrierte Lautsprecher mit erstaunlich gutem Klang
  • Pflegeleicht und wartungsfrei
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • Schwächen bei der Detailzeichnung, insbesondere in dunklen Bereichen
  • Schwarzwert kann nicht überzeugen
  • Manchmal etwas träges OSD
  • Apps und OS wirken teils etwas unausgereift
  • Geringe Aufstellungsflexibilität (kein Zoom & Lens-Shift)

Testlogo ViewSonic M2

Gefällt Ihnen dieser Beitrag ?

100%
gefällt es
Manuel Findeis

... beschäftigt sich beruflich wie privat seit über 20 Jahren intensiv mit den Themen und Entwicklungen in der IT-Branche. Als freiberuflicher Autor, Testredakteur und Fotograf, kennt er die Anforderungen an ein gutes Display. Für PRAD ist er seit 2013 tätig.

Interessante Themen

8 Gedanken zu „Test ViewSonic M2: Mobiler Projektor mit hoher Konnektivität“

  1. Hallo,

    hier steht das der Beamer mit einem Abstand 3,7 Meter auf eine 2 Meter Leinwand projeziert wurde. Ich habe gelesen, dass es keinen optischen Zoom gibt und das Verhältnis 1:1.2 ist. Gibt es also doch eine Möglichkeit zum Zoomen. Weil bei 3,7 und Verhältnis 1:1.2 ergibt sich ja eine Bildfläche von 3,083 Metern. Ich frage weil meine Wand tatsächlich 3,8 Meter entfernt ist und daher die Möglichkeit des Zooms (digital oder optisch) essentiell wäre.

    Danke für die Antwort,
    Christian

    Antworten
    • Das ist ein Fehler im Text, den wir korrigieren. Im Test steht, dass kein Zoom vorhanden ist und wir haben die Tabelle des Herstellers eingefügt, die Daten stimmen. Wir ändern das noch ab.

      Antworten
  2. Habe mich nun mit dem Beamer fast zwei Wochen lang beschäftigt. Kurz gesagt sobald die trapezkorrektur ausgeschaltet ist, ist das Bild 1A mit sauberen 60fps sichtbar( ohne stottern)

    Antworten
  3. Liebes Prad-Team,

    ich habe den M2 nun ein halbes Jahr. Ausschließlich für Spielfilme. Bislang nutzte ich hochwertige Heimkino Beamer z. B. von Mitsubishi.

    Das größte Problem sehe ich in dem extrem stotternden Bild. Ihr schreibt, dass durch eine ‚zuschaltbare Zwischenbildberechnung‘ alles flüssiger wird.

    Nach meinem bisherigen Wissen, gibt es hier nichts zuschaltbares. Das Stottern wird auch in den internationalen Foren als negativ dargestellt. Auf deutschen Seiten habe ich darüber noch nichts gelesen.

    Wo ist denn diese Einstellung (versteckt)? Bei welcher Firmware?

    Viele Grüße
    Matthias

    Antworten
    • Hallo Matthias,

      schau mal im Testbericht unter „Bedienung und OSD“ auf die Abbildung „OSD: Erweiterte Einstellungen im laufenden Betrieb“. Dort siehst Du auch den Schalter „Frame interpolation“. Wie der Name sagt, sind diese Einstellungen nur im laufenden Betrieb zugänglich und abhängig von der Signalquelle.
      Dass man einen auf Portabilität getrimmten Beamer für 633 EUR nicht mit ausgewachsenen Heimkino-Projektoren für 2.000 EUR und mehr vergleichen kann, sollte sich eingentlich auch ohne die Erwähnungen im Fazit von selbst verstehen.

      Antworten
      • Hallo Manuel,

        Danke für die flotte Antwort. Meine Anfrage war ungenau. Bei der ‚Zuschaltung‘ ging es mir eigentlich um die komplette Abschaltung der Frame Interpolation.

        Eine kurze Recherche hat ergeben, dass es seit der Firmware v0.57 nun endlich auszuschalten ist. Aber zu speichern scheint der M2 das nicht. Wenn ich wieder ins Menü gehe, erscheint ‚Hoch‘ als Einstellung.

        Ich hoffe, dass an der Firmware noch weiter gearbeitet wird. Die Spezifikationen des Beamers passen für mich nach wie vor.

        Antworten
  4. Könnt ihr etwas vergleichbar teures oder günstigeres empfehlen, dass aber grade im Bereich feiner Details wirklich erwähnenswert ist? Ich suche noch so einen kleinen, handlichen und bezahlbaren Beamer für Vorzeichnungen schnell und effizient auf Leinwand übertragen zu können.

    Antworten
    • Wir haben bei der Bilddarstellung ja einen Vergleich mit dem ASUS F1 gemacht, hast Du das Bild gesehen? Der ist aber deutlich teurer. Das Preis-Leistungsverhältnis des ViewSonic M2 ist richtig gut.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

* Sie müssen das Kästchen aktivieren, ansonsten können Sie keinen Kommentar erstellen. Sollten Sie dennoch versuchen Ihren Kommentar zu posten, ohne akzeptiert zu haben, wird eine neue Seite geöffnet und Sie erhalten einen Hinweis. Alle eingetragenen Daten, inklusive des Kommentars, gehen dabei verloren!