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TESTBERICHT: Samsung 226BW Teil 11


Der statische 1.000:1 Kontrast des TN-Panels kommt zwar nicht an den Schwarzwert eines VA-Panels mit 1.000:1 Kontrast heran, liefert aber für ein TN-Panel den derzeit bestmöglichen Schwarzwert. In der Grundeinstellung des Samsung 226BW sind in Verläufen deutliche Stufen zu sehen. Das ändert sich nach unserer Kalibrierung.

Hierzu haben wir das Colorimeter Gretag MacBeth Eye-One-Display und die i-Colour Software von Quatographic verwendet. Bei der Kalibrierung wird deutlich, dass eine gute Farbtreue sowie saubere Verläufe mit dem Standardkontrast von 75 nicht zu erreichen sind. Unsere Kalibrierergebnisse haben wir mit einem Kontrast von 50 erreicht. Mit der Kontrastabsenkung geht eine relativ hohe Helligkeitseinstellung von ca. 89 einher, um die gewünschten 140 cd/m² zu erreichen.

Kalibrierung:

  Ziel Erreicht
2.2 2.2
6500 6507
140 140


Farbraum Farbtreue

Messdiagramme: Zur Vergrößerung und Erläuterung die Grafiken anklicken

Der Samsung 226BW kann dank Frame Rate Control 16,7 Millionen Farben darstellen und bietet ein schon als sehr gut einzustufendes Ergebnis bei der Farbtreue, wie es auch beim 22 Zoll Konkurrenten ViewSonic VX2235 der Fall ist.

Der Farbraum ist gut, kommt aber nicht ganz an das Ergebnis des Modells von ViewSonic heran. Dennoch bietet der Samsung 226BW durchaus die Möglichkeit im Hobby- und semiprofessionellen Bereich mit Grafikanwendungen zu arbeiten.

Einschränkend ist festzustellen, dass der Samsung 226BW sich bei der Kalibrierung sehr schwer tut, denn die Helligkeit wird nicht sonderlich gut gehalten und sinkt deutlich ab um etwas später wieder ein wenig anzusteigen. Aus diesem Grunde mussten sehr viele Kalibrierungsdurchgänge gemacht werden, um ein entsprechend gutes Ergebnis zu erreichen.

Schneidet der Samsung 226BW bei Farbtreue und Farbraum gut bis sehr gut ab und kann hier durchaus mit preiswerteren VA-Geräten verglichen werden, so sind die Blickwinkel nur zufriedenstellend. Die vom Hersteller beworbenen 160 Grad sind Augenwischerei und entsprechen nicht den realen Gegebenheiten:

Während der Kontrast horizontal auch von der Seite noch knapp als gut zu werten ist, sind vertikal praktisch in jeder Sitzposition Blickwinkel bedingte Farbveränderungen sichtbar. Ein einfarbiger grauer Desktophintergrund erscheint am oberen bzw. unteren Bildschirmrand immer etwas dunkler bzw. heller. Der Blickwinkel von unten nimmt besonders rapide ab, so dass der Kontrast rasch "kippt". Das konnten wir auch schon beim ViewSonic VX2235 beobachten. Wer besonders empfindlich bzgl. des Blickwinkels ist, sollte daher besser direkt zu einem blickwinkelstabilen Display mit VA- oder IPS-Panel greifen.

Oben: Blickwinkel von ca. 170 Grad rechts und Bild frontal.

Oben: Blickwinkel von ca. 170 Grad unten.

Oben: Blickwinkel von ca. 170 Grad oben.

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