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TESTBERICHT: Samsung 226BW Teil 16


Insgesamt schneidet der Samsung 226BW bei der Film- und Videowiedergabe zufriedenstellend ab. Die Bildinhalte und Effekte werden zwar sauber dargestellt und auch Kontrast, Reaktionszeit und Schwarzwert in dunklen Szenen sind positiv zu bewerten. Für ein gut hat es aber aufgrund der Tendenz zur Hervorhebung von Kompressionsartefakten und dem nicht optimalen Schärfegrad bei HD-Material nicht mehr gereicht.

Wer den Samsung jedoch nicht hauptsächlich für die TV-Wiedergabe oder als Heimkino-Ersatz nutzen will, kann trotzdem zugreifen. Überbewerten sollte man diese Effekte nicht, die auf praktisch jedem TFT mehr oder weniger stark auftreten.

Fazit

Der Samsung 226BW spielt in der oberen Liga der 22 Zoll Klasse, was er nicht nur seinem edel anmutenden Design zu verdanken hat. Auch bei der Bildqualität wird der TFT besonders Liebhaber knallig bunter Farbkontraste überzeugen – jedenfalls, sofern der dynamische Kontrast oder MagicColor aktiviert sind.

Wer es lieber natürlich mag, sollte die ohnehin zu hellen Standardeinstellungen schnell verwerfen. Da sich per Knopfdruck die Profile wechseln lassen, kann jederzeit bequem auf die passende Einstellung umgeschaltet werden.

Ohne künstliche Kontraststeigerung können selbst Hobbygrafiker einen Blick auf den Samsung 226BW werfen, der nach der Kalibrierung eine mehr als gute Farbtreue und einen ordentlichen Farbraum aufweist. Einschränkend für diese Klientel müssen die schwierige Kalibrierbarkeit, der ungünstige vertikale Blickwinkel und die niedrigere Helligkeit am äußeren linken Bildrand aufgeführt werden.

Für Spieler hat sich die 22 Zoll TFT-Klasse ohnehin als besonders empfehlenswert herumgesprochen. Der Samsung 226BW macht keine Ausnahme und überzeugt mit einer rundum sehr guten Darstellungsqualität in schnellen Action-Spielen.

Kleinere Auflösungen werden ohne größere Detailgrad- und Schärfeverluste interpoliert. Probleme bereitet nur der Catalyst-Treiber. Da die Auflösung 1.440 x 900 scheinbar nicht im Samsung 226BW hinterlegt ist, verweigert er im Test partout die Vollbilddarstellung. Ein Treiberupdate seitens ATI sollte für Abhilfe sorgen.

Engster Konkurrent des Samsung 226BW ist der ViewSonic VX2235wm. Für etwas mehr Geld bietet letzterer den etwas besseren Farbraum und eine bessere Videoqualität. Zurückstecken muss der ViewSonic bei der schlechten Bedienbarkeit. Ansonsten sind sich die Konkurrenten sehr ähnlich. Selbst beim Stromverbrauch schneiden beide TFTs sehr gut ab.

Gesamturteil: GUT

Technische Spezifikation: Samsung 226BW

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