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TESTBERICHT: Iiyama ProLite B2206WS-B1 Teil 5


Verringert man den Kontrast auf Werte unterhalb von 70, fallen die hellsten Abstufungen weg und werden durch dunklere ersetzt. Weiß wird also gräulich. Es ist somit nicht ratsam, von der Werkseinstellung in irgendeine Richtung abzuweichen.

Aktiviert man den ACR-Modus zur Erhöhung des Kontrastes, fallen ebenfalls einige der hellsten Farbtöne zusammen. Von dessen Verwendung raten wir deshalb ab.

Die einzelnen Farbkanäle stehen werksseitig auf einem Wert von 70. Die Einstellungen verhalten sich ähnlich wie die Kontrasteinstellungen. Eine Erhöhung über 70 hinaus ist somit strikt zu vermeiden.

Die Unterteilung dieser 70 Schritte erfolgt ungleichmäßig mit je ein oder zwei Tastendrücken, erlaubt aber letztendlich eine gute Justierung der Primärfarben.

Blickwinkel

Das in diesem 16:10-Monitor verwendete TN-Panel verfügt laut Datenblatt über einen Blickwinkelbereich von 160 Grad vertikal und 170 Grad horizontal. In der Praxis finden sich bereits unter idealen Betrachtungswinkeln Abschattungen im oberen Bildschirmbereich. Betrachtet man eine weiße Excel-Tabelle und sitzt dabei nur etwas zu weit links, erscheint die Fläche direkt vor einem fast schon bläulich weiß, während der rechte Bereich eher beige und matt wirkt.

Selbst für einen Monitor mit TN Panel sind diese Blickwinkelabhängigkeiten nicht mehr zufriedenstellend.

Unter großen Blickwinkeln sind die Veränderungen von Kontrast und Farben selbst im Vergleich zu anderen TN-Paneln sehr stark ausgeprägt. Auch unter weniger extremen, also alltäglichen, Betrachtungswinkeln schlägt sich diese Blickwinkelabhängigkeit im subjektiven Bildeindruck nieder.

Homogenität

Eintönige Farbflächen stellt der B2206WS überwiegend gleichmäßig und ohne starke Abschattungen dar. Subjektiv ist die Darstellung einer rein weißen Fläche nicht perfekt farbneutral, selbst wenn der Betrachtungswinkel ideal gewählt wurde.

Minimale Abschattungen sind höchstens in den äußeren Ecken wahrzunehmen, allerdings wird eine weiße Fläche nicht rein weiß, was stark vom Betrachtungswinkel abhängt.

Bei der Schwarzdarstellung sind besonders an der unteren Panelkante bläuliche Aufhellungen zu erkennen. Diese Aufhellungen sind nicht nur in dunklen Umgebungen sichtbar, fallen aber bei helleren Bildschirminhalten nicht mehr auf. Auch am oberen Bildschirmrand ist eine leichte, weniger stark ausgeprägte Aufhellung zu erkennen.

Die Schwarzdarstellung ist gut, zeigt aber am oberen und unteren Rand minimale Aufhellungen.

Helligkeitsverteilung

Zur Homogenität gehört natürlich auch eine Ausmessung der Helligkeitsverteilung. Hierfür wurde der Monitor auf 140 cd/m² bei 6500 K kalibriert und dann an 15 gleichmäßig über den Bildschirm verteilten Punkten die jeweilige Helligkeit ermittelt.

Die größte Abweichung vom Zentrum wurde oben links ermittelt, mit einer Helligkeit von 110 cd/m², was 78 Prozent vom Sollwert entspricht. Eine Abweichung von 22 Prozent ist als ausreichend einzustufen, subjektiv sind unter Umständen bereits leichte Abdunklungen festzustellen. Dies ist kein einzelner niedriger Messwert, sondern betrifft fast die gesamte linke Seite des Monitors.

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