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TESTBERICHT: NEC LCD2490WUXi-BK Teil 5


OSD

Der NEC 2490WUXi verfügt, wie die anderen Bildschirme aus der "Professional" und "ColourManagement" Reihe, über zwei verschiedene OSDs. Das Standard-Menü kann jederzeit im Betrieb genutzt werden und bietet Zugriff auf die meisten, wichtigen Funktionen. Beim Einschalten des Bildschirms ist es möglich per Tastenkombination (Power- und Inputtaste und danach eine beliebige unbeschriftete Taste) ein erweitertes Menü aufzurufen.

Diese Zweiteilung erscheint zunächst unnötig kompliziert. Der Eindruck relativiert sich beim Blick auf den Funktionsumfang des erweiterten Menüs. Durch die Separation bleibt der Zugriff auf die meistgenutzten Funktionen sehr übersichtlich und effizient. Umständlich ist nur die Tastenkombination, die für den Zugriff auf das erweiterte Menü benötigt wird. Eine weitere Taste hätte dem Bedienkonzept hier sicher nicht geschadet.

Nachfolgend gehen wir kurz auf die Einstellmöglichkeiten des Standard-OSD ein:

Brightness/ Contrast

Über diesen Menüpunkt können Helligkeit und Kontrast verändert werden. Dabei justiert der Kontrastregler den Weißpegel. Der Schwarzpegel wird über den "BLACK LEVEL"-Regler angepasst, während die Backlighthelligkeit über den Helligkeitsregler verändert wird. In der Standardeinstellung ist das bis hinunter auf 0 Prozent der Fall.

Hinter dem "ECO"-Modus verbirgt sich eine Funktion zur Verringerung der Helligkeit, die in zwei Schritten zu je 25 Prozent reduziert werden kann. Über das erweiterte Menü ist auch eine individuelle Einstellung möglich. Die minimale Helligkeit bei 0 Prozent wird allerdings nicht verändert. Hier ist die Grenze des Regelungsbereiches der Hintergrundbeleuchtung bereits erreicht. Eine Absenkung des Weißpegels findet nicht statt.

Schließlich kann noch die automatische Helligkeitsregelung durch den integrierten Umgebungslichtsensor aktiviert werden.

Auto Adjust

Bei Zuspielung eines analogen RGBHV-Signales, wird bei Aktivierung eine automatische Justage auf das Eingangssignal durchgeführt.

Image Adjust

Dieser Menüpunkt erlaubt die Anpassung des Bildes in Bezug auf seine Dimension. Horizontale und vertikale Bildposition können für digitale und analoge Signale verändert werden. Bei analoger Zuspielung kann zusätzlich auch die Bildgröße modifiziert werden.

Das Interpolationsverhalten wird ebenfalls über diesen Menüpunkt gesteuert. Neben einer bildschirmfüllenden Wiedergabe, sind die Skalierung unter Beachtung des Quellseitenverhältnisses und eine unskalierte Ausgabe möglich. Mit der "Custom"-Funktion kann über das erweiterte OSD die Skalierung individuell angepasst werden. Damit ist es auch möglich, bei Zuspielung von Signalen mit nicht quadratischen Pixeln (z.B. auf DVD, oder beim DVB), eine korrekte Darstellung zu erreichen.

AccuColor Control Systems

Über diesen Menüpunkt werden die einzelnen Farbmodi des NEC 2490WUXi gesteuert. Der kompakte Aufbau täuscht: Es handelt sich hier um sehr umfangreiche Eingriffsmöglichkeiten.

Neben dem sRGB-Modus, können auch in den Modi "N" und "P" keine Veränderungen vorgenommen werden. Modus "P" bietet Zugriff auf die Änderungen, die ihm Rahmen einer Hardwarekalibrierung an der LUT durchgeführt wurden. Offiziell gibt es beim europäischen NEC 2490WUXi also keine Verwendung für diese Option (für die Einstellungen über "GammaComp" gibt es eine separate Zugriffsmöglichkeit im erweiterten Menü). Wie der Bildschirm sich tatsächlich verhält, werden wir im Laufe des Tests noch ermitteln. Modus "N" überführt in einen neutralen Zustand.

Die Bildmodi "1", "2", "3" und "5" erlauben umfangreiche Modifikationen in der Farbsteuerung des Bildschirms. Der Weißpunkt kann auf Wunsch individuell über drei RGB-Gain Regler verändert werden. Hinter den Optionen "HUE", "SATURATION" und "OFFSET" verbirgt sich eine 6-Achsen-Farbkorrektur, mit der Farbton und Helligkeit der Primär- und Sekundärfarben unabhängig voneinander angepasst werden können. Die Veränderung der Sättigung ist allerdings, im Gegensatz zur Lösung von Eizo, nur rudimentär und ausschließlich in positive Richtung möglich: Die Sättigung der ausgewählten Primärfarbe bleibt unverändert (der Monitor wurde werksseitig in seinem Farbraum ja auch nicht beschnitten). Auswirkungen zeigen sich nur in weniger gesättigten Farbtönen, oder Mischungen mit dem jeweiligen Farbanteil, deren Sättigung erhöht werden kann.

Tools

Funktionen, die keiner anderen Hauptgruppe zugeordnet werden konnten, werden hier aufgeführt. Interessant ist in erster Linie die Möglichkeit, die Schärfe der Darstellung, auch bei nativer Zuspielung, zu beeinflussen und die "ColorComp" Funktion. Sie soll eine homogenere Farb- und Graustufendarstellung sicherstellen und hat in den bisher getesteten Modellen (NEC 2690WUXi und NEC 3090WUXi) bereits gute Ergebnisse erzielt.

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