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TESTBERICHT: NEC LCD2490WUXi-BK Teil 7


Menüpunkt 7

"OVER DRIVE" steuert die Overdrive-Implementierung des NEC 2490WUXi. "ColorComp" kann in unterschiedlicher Stärke zugeschaltet werden. Die Helligkeit des ungenutzten Randes, der im Zuge einer seitengerechten Skalierung entstehen kann, wird ebenfalls über diesen Menüpunkt verändert.

NaviSet Screenmanager

Das mitgelieferte Tool "NaviSet" bildet die Screenmanager-Software von NEC. Es besteht aus mehreren Registerkarten, die Zugriff auf einige wichtige Monitorfunktionen (RGB-Gain Regler, Helligkeit, Kontrast) bieten. Der Funktionsumfang von normalem und erweitertem Menü wird nicht erreicht.

Screenmanager-Software NaviSet.

GammaComp

Wesentlich interessanter als "NaviSet", ist "GammaComp", das per Zugriff auf die LUT des NEC 2490WUXi eine Anpassung des Monitorgammas erlaubt. Das Tool wirkt spartanisch und offenbart dennoch einen erstaunlichen Funktionsumfang.

Über die Optionen des erweiterten Menüs hinausgehend, kann der Benutzer eine Mehrpunkt-Gammakorrektur durchführen (max. 8 Stützstellen). Highlight ist ein direkter Zugriff auf die LUT. Zwar ist dieser auf 10-Bit pro Kanal beschränkt (die LUT des NEC 2490WUXi ist mit 12-Bit etwas breiter), was der Funktionalität aber keinen Abbruch tut. Die Werte selbst können mit einer Genauigkeit von 16-Bit verändert werden.

Links: "Einfache" Gammaauswahl, Mitte: Mehrpunkt-Gammakorrektur, rechts: Zugriff auf die Monitor-LUT.

Bildqualität

Der NEC 2490WUXi verbaut ein H-IPS Panel, das mit Hilfe einer programmierbaren 12-Bit LUT angesteuert wird. Die interne Rechengenauigkeit beträgt, wie in "GammaComp" zu beobachten, 16-Bit pro Kanal. Damit hat NEC ein 24-Zoll Display für den ambitionierten Benutzer im Produktportfolio, der, zumindest auf dem Papier, selbst im Prepress-Bereich Verwendung finden könnte.

Durch die potente Elektronik bleiben Veränderungen, die über das OSD oder "GammaComp" getroffen werden, faktisch verlustfrei. Der Tonwertumfang wird kaum bis gar nicht reduziert. So konnten wir in der Werkseinstellung kein Banding in Farb- und Grauverläufen ausmachen. In den voreingestellten Bildmodi zeigten sich höchstens vereinzelt zusammenfallende Tonwerte. Nach der Softwarekalibrierung ist diesbezüglich keine Verschlechterung festzustellen, denn es muss kaum über die 8-Bit LUT der Grafikkarte eingegriffen werden.

Testbild für die Überprüfung von Farb- und Grauverläufen.

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