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TESTBERICHT: NEC LCD2490WUXi-BK Teil 8


Die Ausleuchtung ist gut. Nur in der unteren, rechten Ecke zeigt sich eine kleine Aufhellung, die aber sehr begrenzt bleibt und selbst ohne Umgebungslicht nicht störend auffällt. Der Schwarzpunkt liegt in der Werkseinstellung bei hohen 0,51 cd/m², allerdings ist die Helligkeit auch auf maximalem Niveau. Durch Reduzierung der Backlight-Helligkeit kann der Schwarzpunkt bis auf 0,19 cd/m² gesenkt werden. Das ist noch kein Spitzenwert, aber, angesichts der hohen Maximalhelligkeit, deutlich besser, als befürchtet.

Bei einer für die meisten Umgebungen ausreichenden Helligkeit von 140 cd/m² messen wir einen Schwarzpunkt von 0,23 cd/m². Einige Display mit S-IPS Panel und fast alle Geräte mit S-PVA Panel schlagen den NEC 2490WUXi somit auf diesem Gebiet. Allerdings ist der Schwarzwert natürlich nur eine Komponente, die zu einem subjektiv guten Bild führt, zumal man auch mit dem NEC weit von einem schlechten Ergebnis entfernt ist.

Sekunden Belichtungszeit, rechts: 2,5 Sekunden Belichtungszeit).

Die Bildhomogenität kann auch ohne expliziten Eingriff durch die Elektronik überzeugen. Von unschönen Verfärbungen bleibt der Benutzer verschont. Wir konnten allerdings bereits bei einigen Geräten mit IPS-Panel (siehe Testbericht zum Fujitsu Siemens P24W-5) eine leichte Streifenbildung in dunklen Tonwerten, oder aus extremen Blickwinkeln, feststellen. Das betrifft auch den NEC 2490WUXi. Allerdings ist dieser Effekt im normalen Arbeitsabstand nicht zu sehen und fällt auch in Spielen und bei der Videowiedergabe nicht auf. Die Beschichtung des Panels vermeidet einen starken Glitzereffekt, der besonders bei älteren IPS-Panels zu beobachten war.

NEC verzichtet beim 2490WUXi auf einen erweiterten Farbraum. Diese Entscheidung hat zwei Auswirkungen: Ein vernünftiges Arbeiten in größeren Quellfarbräumen (z.B. AdobeRGB) ist nicht möglich. Dafür kann man durchaus auch in ungemanagten Umgebungen mit sRGB als Quellfarbraum arbeiten. Auch die Videowiedergabe profitiert vom kleineren Monitorfarbraum.

Helligkeitsverteilung

Mit "ColorComp" auf Stufe 3 (Standardeinstellung), liegt die gemessene Helligkeitsabweichung zum oberen Bildschirmrand bei maximal 6 Prozent, während die entsprechende Abweichung zum unteren Bildschirmrand maximal 17 Prozent erreicht. Im Durchschnitt sind es etwa 6 Prozent. Im zentralen Blickfeld liegt das Maximum bei 11 Prozent und der Durchschnittswert bei knapp 5 Prozent. Nach einer Kalibrierung mit einem Zielgamma von 2,2 wird dieser Wert über die gesamte Panelfläche gehalten. Allerdings sind diese Werte nur bedingt aussagekräftig, da sie sich auf einen Durchschnittswert beziehen.

Ohne "ColorComp" steigt die gemessene Helligkeitsabweichung zum oberen Bildschirmrand auf maximal 10 Prozent. Noch deutlicher ist die Verschlechterung zum unteren Bildschirmrand hin. Hier liegt die Abweichung bei maximal 22 Prozent. Im zentralen Blickfeld liegt das Maximum nun bei 14 Prozent und der Durchschnittswert bei knapp 6 Prozent.

Mit entsprechender Kompensationsfunktion erreicht der NEC 2490WUXi damit ein gutes Ergebnis, wobei wir uns noch etwas mehr erhofft hätten.

An 15 Messpunkten wurden die Helligkeitswerte (linkes Bild) und die Farbtemperatur (rechtes Bild) ermittelt – ColorComp Stufe 3; gut zu erkennen ist die verringerte Leuchtdichte.

An 15 Messpunkten wurden die Helligkeitswerte (linkes Bild) und die Farbtemperatur (rechtes Bild) ermittelt – ColorComp ausgeschaltet.

Das Kontrastverhältnis für den 2490WUXi liegt laut NEC bei 800:1. In der Werkseinstellung (100 % Helligkeit) können wir diese Angabe bestätigen und messen einen Kontrast von 775:1. Nach der Kalibrierung auf eine Helligkeit von 140 cd/m² sinkt der Kontrast auf 608:1 ab.

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

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