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TESTBERICHT: Samsung BX2350 Teil 4


Im Unterpunkt Größe und Position lässt sich die horizontale und vertikale Position des Bildes bei analogem Anschluss sowie die Position des Menüs verschieben, außerdem können Interpolationsmodi verändert werden. Unter Setup&Reset kann ein Reset vorgenommen und die Sprache sowie weitere OSD-Optionen eingestellt werden. Möchte der Anwender Signalinformationen erhalten, wählt er Informationen.

Bildqualität

Im Samsung SyncMaster BX2350 kommt ein TN-Panel mit LED-Backlight zum Einsatz. Diese Paneltechnologie arbeitet üblicherweise nur mit 6-Bit pro Farbkanal. Eine HiFRC-Schaltung ermöglicht aber den Eindruck von 16,7 Millionen Farben. Nicht unterstütze Farben werden dabei mit sogenanntem Dithering simuliert. Hierbei nimmt ein Pixel im Verlauf mehrerer Frames verschiedene Farbtöne an, die vom Menschen dann als Zielfarbton erkannt wird.

Ist diese Steuerung korrekt implementiert, kommt die Simulation einem echten 8-Bit-Panel sehr nahe. Im anderen Fall können aber auch unschöne Jeansmuster oder ein Flimmern bei bestimmten Farben auftreten.

Testbild zum Graustufenverlauf.

Beim Graustufenverlauf zeigt sich beim BX2350 leichtes Banding. Auch bei Farbverläufen konnten wir ähnliche Erscheinungen ausmachen. Dunkle Farb- und Graustufen flimmerten sogar etwas oder zeigten leichtes kriseln. Gut schneidet das Gerät aber in der Graustufendifferenzierung ab. Im unteren Spektrum waren alle Graustufen im Vergleich zu Schwarz zu unterscheiden, während dagegen am hellen Ende des Spektrums die obersten beiden Graustufen vom reinen Weiß nicht differenzierbar wiedergegeben werden konnten.

Helligkeitsverteilung bei grauer und schwarzer Fläche.

Die subjektive Bildqualität ist für ein TN-Panel sehr gut: Lichthöfe waren nicht auszumachen und Farben wirken natürlich, obgleich in der Werkseinstellung etwas kalt. Der hohe Kontrast und der gute Schwarzwert verstärken den positiven Eindruck. Nur in Sachen Blickwinkel muss das TN-Panel seine Schwächen offenbaren, auch die Graustufendarstellung ist für ein TN-Panel lediglich auf durchschnittlichem Niveau.

Helligkeit

Samsung beziffert die Maximalhelligkeit mit 250 cd/m². Zum Kontrast finden wir leider nur eine dynamische Angabe in Höhe von 5.000.000:1. Letzterer Wert beschreibt aber das Kontrastverhältnis von zwei aufeinander folgenden Bildern. Wir konnten diesen Wert in unserem Test nicht verifizieren. Bei der maximal gemessenen Helligkeit konnte der Samsung BX2350 mit 252 cd/m² die Herstellerangabe leicht überschreiten. Der gemessene statische Kontrast bleibt während der Messreihe nahezu konstant bei ca. 870:1

Zwischen der gemessenen Helligkeit und der eingestellten Helligkeit besteht ein nahezu perfekter linearer Zusammenhang: Bei Erhöhung der Helligkeit um 10 % steigt der Messwert um je 20 cd/m². Mit einem Minimum von 44 cd/m² und einem Maximum von 244 cd/m² lässt sich mit der Samsung BX2350 in jeder Arbeitsumgebung benutzen.

Helligkeitsverteilung

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Helligkeitsverteilung und Homogenität des BX2350.

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