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TESTBERICHT: Dell U2312HM Teil 5


Die Herstellerangaben zum Energieverbrauch scheinen etwas aus der Luft gegriffen - das aber nicht unbedingt zu Gunsten des Monitors: Die 70 Watt, die für den Maximalverbrauch angegeben sind, werden bei weitem nicht erreicht. Nicht ganz klar wird außerdem, auf was sich der "typische Verbrauch" eigentlich bezieht.

Bei den Werten für Standby und Aus gibt Dell pauschal "< 0,5 Watt" an. Ist der interne USB-Hub mit dem PC verbunden, wird dieser Wert leicht überschrittet. Ohne USB-Verbindung ist der Standbywert mit ca. einem halben Watt jedoch in Ordnung. Positiv hervorzuheben ist der extrem niedrige Verbrauch in komplett ausgeschaltetem Zustand.

Im OSD kann man unter der Bezeichnung „Intelligente Energieeinsparung“ den sogenannten Sparmodus aktivieren. Unsere Erfahrungen in der Vergangenheit zeigen, dass diese Modi meist mehr dem Marketing als der tatsächlichen Reduzierung des Energieverbrauchs dienen. Da macht leider auch der U2312HM keine Ausnahme.

Aktiviert man die „Intelligente Energieeinsparung“, so passt der Monitor die Backlight-Helligkeit automatisch dem Bildschirminhalt an. Bei vorwiegend dunklen Bildinhalten wird die Helligkeit heruntergeregelt und umgekehrt. Um die subjektive Helligkeit dabei beizubehalten, werden im Ausgleich alle Pixel in ihrer Helligkeit angepasst. Dadurch leidet die Bildqualität, da insbesondere das Kontrastverhältnis signifikant sinkt.

Da die Helligkeitseinstellung des Nutzers von dieser Funktion komplett übergangen wird, wird es in vielen Fällen keineswegs zu einer Energieeinsparung kommen, sondern sogar zu einem erhöhten Energieverbrauch, da man die Helligkeit in Innenräumen ohnehin stark reduzieren wird. So lässt sich wie üblich nur empfehlen, diese Funktion deaktiviert zu lassen und die Helligkeit manuell auf einen angenehmen Wert zu regeln.

Anschlüsse

Auch im Bereich der externen Anschlüsse sieht man deutlich die Konzeptionierung für den Business-Bereich.

Die Anschlüsse sind auf der Rückseite untergebracht und weisen nach unten.

So bietet das Gerät im digitalen Bereich neben der DVI- noch eine DisplayPort-Schnittstelle, verzichtet aber gänzlich auf das vor allem im Unterhaltungsbereich verbreitete HDMI. Die obligatorische analoge VGA-Schnittstelle ist natürlich ebenso vertreten.

Die Schnittstellen des U2312HM im Detail, von links nach rechts: DC 12 V, DisplayPort, DVI, VGA, USB-Upstream, 2 x USB-Downstream.

Über eine DC-Buchse wird eine Gleichspannung von 12 V bereitgestellt. Diese dient der Versorgung einer separat erhältlichen Dell Soundbar.

Als praktische Zusatzfunktion hat Dell noch einen USB-Hub mit insgesamt vier externen Anschlüssen integriert. Zwei davon sind gut erreichbar an der linken Rahmenseite platziert, zwei weitere befinden sich etwas versteckter auf der Rückseite bei den anderen Buchsen.

Weitere USB-Buchsen sind leicht zugänglich an der linken Seite untergebracht.

In den Standfuß ist ein ovales Loch als einfache aber zweckmäßige Kabelführung integriert. Man sollte jedoch beim Verstellen des Displays aufpassen, dass die Kabel sich nicht verklemmen und Zugbelastung auf die Anschlussbuchsen ausüben.

Effektive, in den Standfuß integrierte Kabelführung.

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