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TESTBERICHT: AOC q2963Pm Teil 3


Bedienung

Die fünf Bedientasten arbeiten lautlos mit einem deutlichen Druckpunkt. Auf eine Tastenbeschriftung wurde verzichtet, die Bedeutung der Tasten wird durch eine Einblendung im OSD neben den Tasten angezeigt. Damit lässt sich das OSD nicht mehr auf dem Bildschirm verschieben. Beim ersten Drücken wird immer nur die Tastenbelegung eingeblendet. Erst beim zweiten Drücken erfolgt die der Taste zugeordnete Aktion. Dies gilt auch für die Netztaste, so dass ein versehentliches Ausschalten recht unwahrscheinlich wird. Aber bis man sich daran gewöhnt hat, wird der Monitor wohl öfters an bleiben.

Solange kein Signal anliegt, können die OSD Einstellungen nicht verändert werden, es wird nur die Belegung der Tasten angezeigt, das eigentliche OSD-Menü wird nicht erreicht. Im Test führte dieser Umstand beim Experimentieren dazu, dass plötzlich kein Signal mehr verfügbar war und somit auch kein Bild. Schaltet man nämlich die Weiterleitung für DisplayPort an, ohne dass ein zweiter Monitor angeschlossen ist, weigert sich Windows dem Bildschirm ein Signal zu schicken. Das Ausschalten des Features am Monitor ist aber nicht mehr möglich, da das OSD nicht mehr angezeigt wird, es fehlt ja das Monitorsignal. Durch Nutzung eines anderen Eingangs war es dann kein Problem wieder zu den OSD Menüs zu gelangen. Eine Warnung im Handbuch wäre wünschenswert.

Das OSD liefert die Tastenbeschriftung.

Als Betriebsanzeige dient eine LED die zwischen der Netztaste und den anderen Tasten eingelassen ist. Im Betrieb leuchtet sie blau, im Standby Modus orange. Bei normaler Arbeitsposition ist sie nicht sichtbar und lenkt nicht vom dargestellten Bild ab, daher ist es auch weiter schlimm, dass die Helligkeit nicht gedimmt werden kann.

Die unterhalb der Betriebs-LED liegenden Tasten führen bei der zweiten Betätigung zum Einstellungsmenü, der Lautstärkeregelung, der Anpassung des Seitenverhältnisses und zur Eingangswahl.

OSD

Im Einstellungsmenü können sechs bis sieben Menüs gewählt werden: Leuchtkraft, Bildeinrichtung (bei VGA Anschluss), Farbeinstellung, Bildverstärkung, OSD-Einstellungen, BiB-Einstellungen und Extras.

Die Gestaltung des kurzen Menüsystems ist übersichtlich, aber nicht immer verständlich. Pro Seite werden höchstens sieben Einstellungen angeboten die thematisch zusammenpassen. Je nach Betriebsart können einige Optionen ausgegraut sein (z.B. ist das Bildeinrichtungs-Menü nur am VGA-Anschluss zugänglich).

Leider enthält das Handbuch kaum Informationen zu den OSD Einträgen, so dass bei nicht sofort ersichtlichen Menüpunkten die detektivischen Fähigkeiten des Benutzers gefordert sind. Ein Blick in das englische Handbuch zeigt, dass das kein Übersetzungsproblem ist. Auch in der englischen Variante ist das Handbuch nicht sehr aussagekräftig.

Das Leuchtkraft-Menü regelt Kontrast, Helligkeit und Gamma. Während die ersten beiden Werte noch selbsterklärend sind, sucht man in OSD und Handbuch vergeblich nach der Bedeutung der drei einstellbaren Gamma Werte. Die Überprüfung ergibt, dass es sich um die die Werte 2.2, 1.8 und 2.4 handelt.

Unter der Öko-Einstellung verbergen sich Anpassungen an verschiedene Bildschirminhalte. Was nun Sport oder Movie Mode mit einer Öko-Einstellung zu tun haben erschließt sich auch nicht direkt. Geht man die verschiedenen Werte der Öko-Einstellung durch so werden Kontrast und Helligkeit ausgegraut, der Benutzer kann sie nicht mehr einstellen. Während der Kontrast fix auf 50 (von 100) bleibt, ändert sich die Helligkeit von 100 bei Sport bis zu herunter zu 20 bei Text. Mit der DCR Einstellung kann eine dynamische Kontrastanpassung aktiviert werden. Sobald diese aktiv ist lassen sich die anderen Werte nicht mehr vom Benutzer verstellen. Der letzte Wert in diesem Menü der angepasst werden kann ist Overdrive mit der die Reaktionszeit des Panels beeinflusst wird.

OSD Leuchtkraft-Menü

In den Farbeinstellungen kann man zwischen sRGB, Normal, Warm, Kühl und Anwender wählen. Im Anwender-Modus können dann auch RGB individuell angepasst werden. Hinter der DCB Einstellung verstecken sich Farbanpassungen für verschiedene Bildinhalte. Im Großen und Ganze ein eher fragwürdiges Feature. Wer braucht schon einen Himmelblau oder Grünes-Feld Modus? Auch die darunterliegende Demo Einstellung die durch eine Split-Screen-Darstellung zeigen soll was sich ändert ist etwas seltsam, zwar sieht man die Kontrastunterschiede, die Farbanpassungen werden jedoch auf den ganzen Schirm angewandt, so dass ein Vergleich nicht möglich ist.

Das Bildverstärkungs-Menü mit seinem "Hellen Rahmen" bietet die Möglichkeit einen spezifizierten Bildbereich aufzuhellen.

Links: Menü Farbeinstellungen; rechts: Menü Bildverstärkung.

Die Steuerung der Bild im Bild (BiB) Funktion erfolgt über ein weiteres OSD Menü. Man kann den Bildschirm entweder zweiteilen (PBP Einstellung) oder ein kleines Bild einblenden (PIP Einstellung). Im PBP Modus wird das Eingangssignal immer auf ein Vollbild skaliert. Quellen die nicht exakt 1280 x 1090 liefern, werden damit entsprechend gestaucht oder aufgezogen. Da die wenigsten Grafikkarten dieses Format liefern können, hat man praktisch immer ein leicht verzerrtes Bild, der Optimalfall ist dabei noch 1280 x 1024.

Menü BiB-Einstellungen.

Nutzt man die PIP Variante kann man zwischen drei Größen für das eingeblendete Bild wählen, und dieses in eine der vier Ecken oder in der Mitte platzieren. Auch hier werden Eingangssignale ohne Benutzerkontrolle auf das verfügbare Fenster im HD Format hin skaliert.

Die Audio-Einstellung regelt die Nutzung des Line-In Eingangs wenn die BiB Funktion aktiv ist. Damit kann das Signal das am Klinken-Eingang anliegt, statt des digitalen Signals über den Bildschirm-Anschluss wiedergegeben werden.

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