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TESTBERICHT: AOC q2963Pm Teil 7


Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des AOC q2963Pm arbeitet mit White LED. Für die Helligkeitsregelung wird nicht die PWM-Technik, sondern ein kontinuierliches Verfahren eingesetzt.

Das Backlight leuchtet bei jeder Stellung des Helligkeitsreglers kontinuierlich. Im Chart zeigen wir drei markante Einstellungen: volle Helligkeit (rot), 140 cd /m² am Arbeitsplatz (gelb) und kleinste Reglerstellung (violett). In allen Fällen ist der Helligkeitsverlauf glatt, von der PWM-typischen Rechteckschwingung ist hier nichts zu sehen. Backlight-Flimmern kann also beim q2963Pm nicht auftreten.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Regelung.

Subjektive Beurteilung

Im Praxistest waren bei Spielen (TF2) und Videos (Transport – The Mission, Fast and Furious 5) keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu sehen. Hier entspricht der AOC q2963Pm dem, was man von einem aktuellen IPS-Panel klassentypisch erwarten darf und bei der Vermarktung des Monitors als Entertainment Bildschirm auch erwartet wird.

Bei Spielen wird man in der Regel den 16:9 bzw. 1:1 Modus wählen, um so ohne Skalierungen ein gutes Bild zu bekommen.

Sound

Auch wenn der AOC q2963Pm über einen Line-In Eingang verfügt, so funktioniert dieser nicht immer. Er ist nur bei VGA und DVI Signal aktiv, bzw. im BiB Modus kann er auch über das BiB Menü aktiviert werden. Kommt das Videosignal über HDMI oder DisplayPort, so ist der Line-In Eingang nicht aktiv.

Die Lautstärke wird über die Tasten auf der Seite verstellt, auch hier wird ein zweiter Tastendruck benötigt um die Regelung zu aktivieren, der erste zeigt nur die Tastenbelegung. Eine Stummschaltung (Mute) gibt es nicht.

Für die Tonwiedergabe verfügt der AOC q2963Pm über zwei kleine Lautsprecher mit je 3 Watt Leistung, die seitlich aus dem oberen Teil des Fußes abstrahlen. Die Klangqualität ist allerdings unbefriedigend und reicht wie bei diesen kleinen Lautsprechern üblich, nur für die Töne des Betriebssystems.

DVD und Video

Für HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen bietet der q2963Pm einen HDMI-Eingang an. Als MHL-Port kann dieser Eingang zusätzlich mit entsprechend ausgerüsteten Smartphones und Tablets verbunden werden.

Test der Videoeigenschaften.

Die Voreinstellungen im OSD bieten kein besonderes Cinema-Profil an. Hinter den ähnlich bezeichneten Optionen des Öko-Modus verbirgt sich letztlich nur eine festgelegte Änderung des Helligkeitsreglers in 20er Schritten. Nach unseren Farbmessungen wählten wir daher für das Testvideo die ganz normale Werkseinstellung Warm mit Helligkeit 75, den Overdrive senkten wir auf Schwach.

So eingestellt lieferte der q2963Pm ein scharfes und sehr ansprechendes Bild mit recht kräftigen Farben, die gelegentlich schon etwas bunt wirken. Hauttöne wurden sehr ansprechend und natürlich wiedergegeben. Schwarzwert und Bildkontrast waren hervorragend, die Durchzeichnung von hellen wie dunklen Szenen gelang sehr gut. Nachzieheffekte bei schnellen Szenen haben wir trotz des abgesenkten Overdrives nicht beobachtet.

Die geringe Blickwinkelabhängigkeit der Farbwiedergabe des IPS-Panels ist prinzipiell vorteilhaft, gerät beim extremen Breitformat des q2963Pm allerdings auch an ihre Grenzen. Seitlich sitzende Zuschauer bemerken in dunklen Szenen ein deutliches Glühen (IPS-Glow), das sich bei diagonaler Draufsicht (stehender Betrachter) noch erheblich verstärkt. In sehr hellen Szenen macht sich auch ein grauer Schimmer bemerkbar, vor allem bei Zuschauern, die links vom Monitor sitzen. Von oben und diagonal ist der Schimmer sogar sehr auffällig.

Skalierung,Bildraten und Deinterlacing

Die Optionen für die Anpassung des Bildformats sind im OSD des q2963Pm erst zugänglich, wenn eine andere Auflösung zugespielt wird als die native. Dann allerdings wird – abhängig vom zugespielten Format – einfach jeder Wunsch erfüllt: von 1:1 über 4:3, 16:9, 16:10 und 21:9 ist alles möglich. Nur mit der Automatik hapert es, weshalb man beim Formatwechsel sehr oft ins OSD muss.

Die Skalierung hat allerdings die Eigenart, dass nur Bilder mit 1.080 vertikalen Punkten die volle Höhe des Bildschirms ausnutzen. Alle anderen werden zwar (außer bei 1:1) hochgerechnet, doch stets bleiben nicht nur vertikale sondern auch horizontale Ränder. Das sieht ziemlich willkürlich aus, ist aber bei passend gewählter Einstellung korrekt seitengerecht.

Für ein korrekt skaliertes Vollbild, das sich über den gesamten Bildschirm erstreckt, braucht man einen PC in nativer Auflösung 2.560 x 1.080, oder einen der eher seltenen BD-Player mit 21:9-Option, die vor allem bei vielen Philips-Modellen zu finden ist. Damit funktioniert es einwandfrei, passende Blu-rays liefern ein sehr attraktives Bild ohne die horizontalen Trauerränder. Mehr "echte" Bildpunkte als bei FullHD bekommt man so natürlich nicht, das Bild ist nur entsprechend weiter hochgerechnet.

AOC nennt im Handbuch nur ganz wenige Bildformate im Videobereich, in der Praxis ist bei progressivem Material allerdings vieles möglich. Die HD-Formate 720 und 1080 werden mit 60p und 50p einwandfrei und ohne sichtbaren Judder wiedergegeben. Sogar 24p von Blu-ray wird störungsfrei angezeigt, hier ist der Judder im Testbild allerdings stärker. Smartphones und Tablets liefern an der MHL-tauglichen HDMI-Buchse mit 30p ebenfalls einwandfreie Bilder.

Auch Halbbildmaterial haben wir getestet, obwohl dies im Handbuch nicht erwähnt wird. Die Überraschung war groß, denn wir bekamen ein einwandfreies und zitterfreies Bild zu sehen. Offenbar verfügt der q2963Pm über einen durchaus leistungsfähigen Deinterlacer. Bei altem SD-Material mit 480i60 oder 576i50, aber auch bei 720i gab es wieder die schon erwähnten schwarzen Balken ringsherum, für ein Bild mit voller Höhe muss dann doch der PC oder BD-Player auf ein 1080er Ausgangsformat skalieren und kann dann auch gleich noch deinterlacen.

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