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TESTBERICHT: Dell UP3214Q Teil 2


Der Regelungsbereich der Höhenverstellung beträgt 9 cm. In der niedrigsten Einstellung beträgt der Abstand von Rahmenunterkante zur Tischoberfläche 3,5 cm. In der höchsten Position ermitteln wir 12,5 cm. Die maximale Neigung nach hinten wird bei 21 Grad erreicht. Eine Neigung in Gegenrichtung ist bis etwa 5 Grad möglich. Die VESA100-Verschraubung verbindet alternative Befestigungssysteme mit dem Bildschirm.

Auf den Bildern erkennen Sie den maximalen Neigungswinkel nach hinten und vorne.

Der Standfuß fällt im Vergleich zur Bilddiagonalen relativ klein aus, sorgt aber dennoch für einen sicheren Halt auf allen Oberflächen. Über das eingelassene Drehgelenk kann der Bildschirm horizontal um jeweils 30 Grad rotiert werden.

Seitliche Drehung nach links und rechts.

Ein Betrieb in Hochkantausrichtung ist nicht möglich. Angesichts des 31,5-Zoll großen Panels und seiner hohen Auflösung dürfte diese Einschränkung allerdings verschmerzbar und kaum von praktischer Bedeutung sein.

Die im Betrieb entstehende Abwärme wird passiv über das Gehäuse abgeführt. Trotz der nicht unerheblichen Leistungsaufnahme wurden nur wenige Lüftungsschlitze in das Gehäuse eingelassen. Die Wärmeentwicklung ist im oberen Bereich erheblich. Störgeräusche können wir, unabhängig von Helligkeitseinstellung und Bildinhalt, nicht ausmachen.

Die Rückseite des DELL UP3214Q mit den Lüftungsschlitzen.

Stromverbrauch

Bilddiagonale, IPS-Paneltechnologie und Auflösung fordern ihren Tribut: Bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m² ermitteln wir eine Effizienz von knapp 0,6 Candela pro Watt. Damit positioniert sich der DELL UP3214Q genau zwischen WQXGA-Bildschirmen (2560x1600 Pixel) mit CCFL- und moderner GB-r-LED-Hintergrundbeleuchtung.

Der von uns bereits getestete Asus PQ321QE erreicht mit seiner einfachen W-LED-Hintergrundbeleuchtung eine Verbrauchsreduktion von knapp 30 Prozent. Allerdings sind im Gegenzug starke Einbußen beim Farbumfang hinzunehmen.

Im Energiesparmodus ermittelten wir satte 32,5 Watt trotz ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Eine Anfrage bei DELL zu diesem Umstand ist bisher noch unbeantwortet. Wir gehen aber zunächst davon aus, dass dieser Fehler in der Serienproduktion behoben sein wird.

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 170 W 102,3 W
140 cd/m² k.A. 65,3 W
Betrieb minimal k.A. 42,4 W
Energiesparmodus < 1,2 W 32,5 W
Ausgeschaltet < 1,2 W 0 W

Anschlüsse

DELL stattet den UP3214Q mit insgesamt drei Signaleingängen aus. Zur Verfügung stehen jeweils ein DisplayPort-, Mini-DisplayPort- und HDMI-Eingang. Analoge RGBHV-Signale werden nicht mehr verarbeitet. Die beiden DisplayPort-Schnittstellen unterstützen die Spezifikation 1.2. Im MST-Modus kann die volle Auflösung bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz verarbeitet werden. Via HDMI ist der Benutzer hier auf 30 Hz beschränkt.

Die Signaleingänge des DELL UP3214Q.

Der integrierte USB-Hub (Version 3.0) stellt vier Downstream-Anschlüsse bereit. Drei Eingänge sind senkrecht auf der rückwärtigen Anschlussleiste eingelassen. Der vierte Anschluss befindet sich ebenfalls auf der Rückseite. Er ist zur besseren Erreichbarkeit aber waagerecht positioniert. Ein Kartenleser komplettiert das Schnittstellenangebot.

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3 Kommentare vorhanden


Liebe Tester bei Prad,
mich würde sehr interessieren, ob auch beim UP3214q der Bildschirm stets mit einem Monitor-Farbprofil verknüpft ist. Bei meinem up2414q besteht immer eine Verknüpfung mit dem bei der Installation geladenen Monitorprofil UP2414.icm - was mich irritiert, denn wenn sRGB und adobeRGB ja - wie bei 3414q - am Monitor (vorkalibriert)zu wählen sind, wäre das doch eine Hardwarekalibrierung,die dann doch nicht noch durch ein Monitorprofil unterstützt werden müsste.
Besten Gruß
L. Fiedler
Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig verstehe. Egal ob Hardware- oder Softwarekalibrierung, ein Profil wird immer gespeichert. Nur sind bei der Softwarekalibrierung im Profil Informationen für die Grafikkarte gespeichert, da diese ja korrigieren muss. Diese Informationen werden bei der Hardwarekalibrierung in die LUT des Monitors geschrieben. Darin besteht der Unterschied. Dennoch muss man der Software in der man farbverbindlich arbeiten will, in jedem Fall das Profil des Monitors zuordnen.
Aha - ich hatte gedacht, bei HW-Kailbrierung bräuchte es kein Profil mehr. Habe eben gesehen, dass es auch ein Forum für technische Fragen gibt, da werde ich mich ggf. mal weiter ausbreiten - meine dumme Frage hier könnt Ihr gerne löschen :-)
Vielen Dank in jedem Fall!

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