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TESTBERICHT: LG 34UM65-P Teil 8


Profilvalidierung

Validierung des Profils.

Der LG 34UM65-P zeigt keine auffälligen Drifts oder unschöne Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Eine Wiederholung der Profivalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht. Die Graubalance ist gut und die Farbwerte sogar sehr gut.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Auflösungen, die kleiner als die native Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln sind, können bildschirmfüllend, seitengerecht vergrößert oder 1:1 dargestellt werden. Vorhanden sind zudem noch zwei Cinema-Modi auf die wir im Abschnitt "DVD und Video" genauer eingehen werden.

Nachfolgend dargestellt haben wir die Auflösungen mit 1.920 x 1.080 und 1.280 x 720 Pixel. Beide haben wir seitengerecht vergrößert wiedergegeben, da diese auch in der Praxis so angewandt würden. Dies erzeugt natürlich entsprechend schwarze Balken an den Seiten. Die FullHD Auflösung wird dabei nicht interpoliert, da sie die gleiche Höhe wie die native Auflösung besitzt und entsprechend auch genau so perfekt ohne jegliche Einschränkungen bei der Bildqualität angezeigt wird.

Bei der kleineren 16:9 Auflösung ist eine leichte Unschärfe vorhanden, das Interpolationsergebnis ist insgesamt aber gut. Auch die Auflösung von 1.280 x 1.024 wird gut interpoliert wiedergegeben, was für die PBP Darstellung wichtig ist.

Testgrafik, links: 1.920 x 1.080; rechts: 1.280 x 720.


Textwiedergabe, oben: 1.920 x 1.080; unten: 1.280 x 720.

Reaktionsverhalten

Den LG 34UM65-P haben wir in der nativen Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort-Anschluss untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden (GtG) angeben. Die Overdrivefunktion besitzt vier Reglerpositionen: aus, langsam, mittel und schnell. In der Werkseinstellung ist die Option "mittel" aktiv.

Der Color-to-Color (CtC) Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen monochromatischen Helligkeitssprüngen hinaus, schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Overdrive "aus"

Wir ermitteln den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 17 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 12,5 Millisekunden. Der Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte beträgt 21,5 Millisekunden. Der CtC Wert ist mit 10,6 Millisekunden dagegen erfreulich schnell. Der Helligkeitsverlauf (GtG 80-50%) ist völlig neutral, eine Beschleunigung findet nicht statt.

Gemächliche Schaltzeiten und ein völlig neutrale Abstimmung.

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1 Kommentar vorhanden


Habe mir den LG 34UM65 gekauft und bei mir lässt sich die Helligkeit auch unter eine Einstellung von 30% reduzieren.
Es sind dann auch wesentlich weniger als 130cd/m²

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