Test Monitor LG 34UM65-P
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Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

1080p und 720p Auflösungen können wie beschrieben dargestellt werden, zeigen aber große schwarze Balken an den Seiten an, wenn kein Film mit einem 2,35:1 Format gewählt wird. 4:3 Auflösungen sind ebenfalls seitengerecht mit schwarzen Balken an den Seiten darstellbar.

Bei den Bildraten konnten 24, 50 und 60 Hz eingestellt werden. Das Gerät scheint keinen Deinterlacer zu besitzen, da ein leichtes Zittern zu beobachten war, über den Zuspieler war aber die ruckelfreie Wiedergabe von BluRays möglich.

Wird eine Auflösung abweichend zur nativen Auflösung gewählt, wird ein Hinweis angezeigt, der auf die optimalere Auflösung hinweist. Dieser Hinweis lässt sich auch dauerhaft entfernen, ist aber als Information der aktuellen Auflösung und Bildrate hilfreich, da diese im eigentlichen OSD nicht hinterlegt wird.

Lg 34um65 P Monitor 24hz
24 Hz und 50Hz Signale können dargestellt werden.

Overscan

Das Gerät besitzt keine Overscaneinstellung.

Farbmodelle und Signallevel

Farbmodelle lassen sich im Menü des Monitors nicht wählen und auch das Signallevel ist nicht wählbar. Es muss daher darauf vertraut werden, dass der Monitor bei externen Quellen immer das richtige Signallevel zuordnet, ein manuelles Korrigieren ist nicht möglich.

Bewertung

Kein Preis verfügbar
3.8

(GUT)

Fazit

Das Design des Monitors wurde schlicht und elegant gestaltet. Der Standfuß bietet dafür aber kaum Verstellmöglichkeiten an, was über die vorhandenen VESA-Bohrungen aber behoben werden kann. Die Verarbeitungsqualität ist gut, das Gerät im Betrieb unhörbar, der Stromverbrauch gering, die Bedienung über den Joystick angenehm und der subjektive Bildeindruck überzeugend.

Für die Bildbearbeitung ist das Gerät trotz eines hohen Kontrasts, einer sRGB Farbraumabdeckung von fast 100 Prozent und guten Ausgangswerten nach der Kalibrierung, nicht prädestiniert. Die hohen Abweichungen bei der Farbreinheit sprechen dagegen. Für die Bearbeitung der Urlaubsbilder im privaten Umfeld reicht die Leistung aber in jedem Fall aus.

Für Gelegenheitsspieler kann der Monitor mit der guten Latenz und Reaktionszeit dagegen uneingeschränkt empfohlen werden, da durch das 21:9 Format je nach Spiel stärker in die Welt eingetaucht werden kann oder ein größerer Sichtbereich besteht.

Für Filmefans bietet das Gerät neben dem für viele Filme vorteilhaften Format auch noch andere Extras an. Es werden sowohl 60 als auch 50 und 24 Hz unterstützt, es ist ein PBP Modus mit vielen Einstellmöglichkeiten vorhanden, Tonsignale können weitergeleitet oder über die verbauten Lautsprecher wiedergegeben werden und durch die zwei vorhandenen HDMI Anschlüsse sind sogar ein BD-Player, eine Konsole und ein PC ohne das Umstecken von Kabeln anschließbar.

Viele Käufer, die empfindlich auf die PWM-Technologie reagieren, dürften die kontinuierliche Hintergrundbeleuchtung als weiteren positiven Punkt werten. Der Monitor ist also komplett flimmerfrei.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist mit etwa 500 Euro noch gut, wobei für 280 Euro mehr schon ein LG 34UM95-P erhältlich ist, der neben einer höheren Auflösung auch für die Apple-Fraktion deutlich interessanter ist, da dieser zwei Thunderbolt-Anschlüsse bietet.

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... ist seit 2010 im Team und verfasst Testberichte für Monitore. Neben seinen Vorlieben für die Fotografie und der koreanischen Küche hatte er schon immer eine Leidenschaft für Computerspiele. Früher als reiner PC-Spieler und heute als Gamerscore-Jäger auf der Xbox.

1 KOMMENTAR

  1. Habe mir den LG 34UM65 gekauft und bei mir lässt sich die Helligkeit auch unter eine Einstellung von 30% reduzieren.
    Es sind dann auch wesentlich weniger als 130cd/m²

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