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TESTBERICHT: Dell U2515H Teil 4


Zusatzfunktionen

Dell Display Manager

Die Software "Display Manager" bietet einige Einstellungen des OSDs an, die bequem per Maus verstellt werden können. Verfügbar sind aber nur die Grundeinstellungen, also die Wahl des Bildmodus, der Helligkeit und des Kontrastes. Alle anderen Einstellungen müssen weiterhin über die Touch-Tasten ausgeführt werden.

Grundeinstellungen im Display Manager.

Über einen Rechtsklick auf das Programm in der Startleiste kann außerdem bequem die Windows-Skalierung verstellt werden. Eine weitere nützliche Funktion ist der Abschnitt "Easy Arrange", über den Programme einfach auf den Bildschirm aufgeteilt werden können.

Getestet haben wir dies mit einem Word-Dokument, einem PDF und dem Browser Firefox. Diese Programme konnten jeweils problemlos in die vordefinierten Bereiche geschoben werden und wurden in der genau angepassten Größe dargestellt.

"Easy Arrange" im Display Manager.

Drehung der Darstellung und des OSDs

Einen Lagesensor besitzt der Monitor nicht. Dafür gibt es aber eine Einstellung im OSD, die nicht nur das Menü selber, sondern auch die gesamte Bildschirmdarstellung dreht. Bei unserem System, welches mit Windows 7 läuft, funktionierte dies problemlos. Die Taste lässt sich zudem auf die Schnellwahlfunktion legen und so schnell und bequem auswählen.

Lesemodus

Einen Lesemodus implementieren in letzter Zeit immer mehr Hersteller, und auch das Gerät von Dell besitzt diese Option. Es werden dabei Blauanteile aus dem Bild entfernt, um längere Texte ohne eine frühzeitige Ermüdung der Augen lesen zu können. Ein weißer Hintergrundtext wird entsprechend eher gelblich angezeigt, und bei der Aktivierung wurde zudem die Helligkeit etwas reduziert.

Wir empfanden den Effekt bei diesem Gerät aber nicht so gut, wie wir es von Konkurrenzprodukten gewohnt sind. Dies dürfte wohl an der nur teilentspiegelten Bildschirmfläche liegen, die einem deutlicher bewusst macht, dass von einem Bildschirm und nicht von einem Blatt Papier abgelesen wird.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 50, Kontrast 50, Schärfe 50 und den Bildmodus beziehungsweise die Farbtemperatur "Standard". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Der Bildschirm besitzt eine reflexionsarme 3H-Beschichtung. Diese ist eine Mischung aus den üblichen matten Bildschirmen und Exemplaren, die auf den spiegelnden Glossy-Look setzen. Die Farben wirken dadurch kräftiger, als das bei matten Bildschirmen der Fall ist. Gleichzeitig spiegelt der Dell U2515H deutlich geringer als Glossy-Modelle. "Mischung" bedeutet in diesem Fall allerdings nicht, dass der Monitor etwa eine mittlere Darstellung zwischen den beiden Extremeigenschaften darstellt, sondern grundsätzlich deutlich in Richtung matter Bildschirme tendiert, der aber eben nicht vollständig matt ist.

Mit gewissen Spiegelungen muss daher eigentlich nur in Räumen gerechnet werden, in denen kein konstantes Licht gegeben ist. Neben den kräftigen Farben wirkte auch der Kontrast ausreichend hoch und die Darstellung zudem scharf. Selbst die Helligkeit wurde erfreulicherweise recht moderat voreingestellt, so dass der typische Durchschnitts-Anwender wahrscheinlich auch vollständig ohne Anpassungen am Gerät mit einer guten Bilddarstellung arbeiten kann. Ein IPS-Glitzern war ebenfalls nicht auszumachen.

Graustufen

Ein minimales Banding konnte beim Grauverlauf beobachtet werden, die Graustufen wurden dagegen sehr gut wiedergegeben. Nur der jeweils äußerste Balken konnte sowohl im hellen als auch im dunklen Bereich nicht mehr vom Hintergrund unterschieden werden. Für eine Werkseinstellung ist das ein sehr gutes Ergebnis.

Graustufen und -verlauf.

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11 Kommentare vorhanden


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Kann ich so nicht erkennen. Sollen massive Probleme auftauchen, müsste das anhand der Kundenbewertungen eigentlich nachvollziehbar sein.
Wie sieht denn die 1080p Auflösung auf 25 zoll aus?
Dazu ist ein Bild auf Seite 8 zu finden (Mitte).
Da ihr dann scheinbar doch nicht professionell genug seid, eurer obligatorischen Facebookseite auch nur einen Hauch von Aufmerksamkeit zu schenken, hier mein Kommentar von April, der sich auf ein falsch verlinktes Bild bezieht, was bis heute unbemerkt geblieben ist - trotz meines Hinweises!

Ihr habt bei eurem Test vom Dell UltraSharp U2515H beim Testen der Interpolation ein falsches Testbild verlinkt. Auf folgender Seite sollen die native Auflösung, 1920x1080 und 1280x720 zu sehen sein. Die Bilder rechts und in der Mitte sind jedoch das identische gitter1080.jpg.
Danke für den nochmaligen Hinweis. Dein Kommentar könnte aber ebenfalls ein Hauch von Freundlichkeit vertragen. Auch uns kann mal ein Kommentar entgehen. Der direkte Weg per Mail ist in diesem Fall immer der beste. Das Foto wurde ausgetauscht.
Touché, ihr habt als letzte Station meiner unregelmäßig stattfindenen Suche nach unbeantworteten Kommentaren als seriösester Rezipient wohl meinen Unmut abbekommen. Nächstes Mal gerne per E-Mail und danke für denn ansonsten durchaus ausführlichen Testbericht!
Bei diesem Test wurde offensichtlich wieder ein Sahnetestmuster vorselektiert. Ich habe gestern zwei Modelle für meinen Arbeitsplatz gekauft. Da ich mich schon bei dem russischen Roulette eines Gamingmonitors geärgert habe, wollte ich bei diesen Modellen auch mal gucken, wie extrem das Backlight Bleeding ist.

Tja, es ist bei beiden Modellen enorm. In keinsterweise kann man die Ausleuchtung dieses Testberichtes nicht ernst nehmen. Wer meint ein solch makelloses Panel zu bekommen, wird sich schneiden.
@Leckofunny

Für meine Firma beschaffte ich mehrere dieser Monitore. Die lichttechnischen Eigenschaften liegen im Rahmen einer geringen Streuung bei den Prospektwerten, der Gebrauchswert ist sehr gut. Meine Sachbearbeiter sind allerdings nicht mit Spielen beschäftigt sondern mit Bürotätigkeiten.

Die Unterstellung einer Vordelektion ... reichlich gewagt.

Und "In keinsterweise " tut weh, grr. sowas kann man wirklich nicht ernst nehmen.
Gruß Victor
Ich habe den Monitor seit einigen Tagen und bin zufrieden. Gestern mit Spyder 5Pro kalibiert. SIst die Angabe, die von der Software über den Umfang des sRGB-Farbraums angegeben wird denn soweit richtig/glaubhaft?
Bei mir sind es nach Angabe der Spyder Software nach Kalibrierung 100% sRGB und 82% adobeRGB.

Mein altes Notebook kommt auf 70% sRGB ;)
Wir haben den Monitor ja schon vor über einem Jahr getestet. Ob Dell noch das identische Panel einsetzt, kann ich nicht sagen. Wir haben damals 98 % gemessen, Dell sagt 99 %. Dein Spider sagt nun 100% ist doch alles OK.

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