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TESTBERICHT: Dell U2715H Teil 7


Bildhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Bei der Helligkeitsverteilung erhalten wir eine durchschnittliche Helligkeitsabweichung von 4,9 Prozent, was ein guter Wert ist. Mit dem bloßen Auge ist die Helligkeitsverteilung gleichmäßig und der Maximalwert von 13 Prozent liegt noch deutlich unter der Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent.

Bei der Farbreinheit schneidet der DELL U2715H befriedigend ab. Das mittlere deltaC ist mit 1,6 befriedigend, der Maximalwert von 2,6 ist sogar gut.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des Dell U2715H.

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Dell U2715H besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des Dell U2715H bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Der Dell U2715H verspricht mit Blickwinkeln von bis zu 178 Grad sehr viel, und tatsächlich kann man die Blickwinkelstabilität des Monitors als hervorragend, wenn nicht gar sensationell bezeichnen.

Der maximale Schwenkbereich beim Dell beträgt 45 Grad, aber weit über diesen Punkt hinaus besticht der Monitor durch eine enorme Farbstabilität. Bis in extrem seitliche Betrachtungswinkel bleiben die Farben klar und frisch, schlagen nicht um oder grauen aus. Erst ab Blickwinkeln jenseits der 75 Grad, die eigentlich schon nicht mehr sinnvoll sind, lässt die Farbbrillianz leicht nach und die Gelbtöne laufen ganz leicht zu.

Bei einem Blick von schräg oben legt sich ab ca. 50 Grad der bekannte IPS-Grauschleier über das Bild, die Farben selbst aber ändern sich kaum, schlagen nicht um oder flauen aus. Betrachtungswinkel von unten schneiden noch besser ab, bis -45 Grad bleiben die Farben generell frisch, leuchtend und kontrastreich. Dunkle Blautöne verlieren bei vertikalen Blickwinkeln etwas an Brillanz und Tiefe, Rottöne bleiben sehr stabil, bei kräftigen Grüntönen gibt es minimale Verschiebungen.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden - in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite i1 DisplayPro Colorimeter und ein X-rite i1 Pro Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums.

Bei der Farbraumuntersuchung ermitteln wir zunächst die Abdeckung des sRGB-Farbraums. Hier liefert der Dell U2715H mit 98 Prozent nach der Kalibrierung ein hervorragendes Ergebnis. Aber auch vor der Kalibrierung ist das Ergebnis mit 96 Prozent sehr gut.

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4 Kommentare vorhanden


Hallo PRAD-Team,

gibt es einen Grund warum die Kaufberatung noch den
Dell U2713HM gegenüber diesem Modell vorzieht?

Vom Testurteil und Preis her scheinen sie mir recht gleichwertig zu sein mit leichten Vorteilen für den U2715H.

Ist die Zeit für die U2715H noch nicht reif?

Doch in jedem Fall und beim nächsten Update wird das auch sicherlich berücksichtigt.
Hat der Monitor echte 8 Bit, oder nur 6 Bit + FRC?
ich verstehe das Vorgehen im Test nicht. Warum fehlt hier ein UGRA-Test? Auch der Test von anderen Farbräumen wie z.B. ISO Coated oder ECI-RGB v2 fehlt. Zwecks Vergleichbarkeit sollte man sich vielleicht mal ein standardisiertes Vorgehen überlegen. Der Test des U2713H ist wesentlich ausführlicher.

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