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TESTBERICHT: Eizo EV3237-BK Teil 10


Netzdiagramme

In den folgenden Netzdiagrammen sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden. Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

Reaktionszeiten Overdrive "Aus" (links) und "Standard" (rechts).

Reaktionszeiten Overdrive "Verbessert"

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim Eizo EV3237 messen wir mit 31,2 Millisekunden eine lange Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 5,4 Millisekunden noch hinreichend kurz. Der Gesamtwert für die mittlere Gesamtlatenz beträgt 36,6 Millisekunden.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des Eizo EV3237 arbeitet mit weißen LEDs und leuchtet kontinuierlich. Der Vergleich im Diagramm zeigt: Sowohl bei voller als auch bei reduzierter Einstellung der Helligkeit wird der Lichtstrom nicht unterbrochen, wie das bei PWM-Backlights der Fall wäre.

Das Hintergrundlicht des Monitors wird allerdings unterhalb von 67 cd/m² durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert. Die Frequenz beträgt hierbei 16,7 kHz.

LED-Backlight mit einer kombinierten Helligkeitsregelung.

Subjektive Bewertung

Für die meisten Anwender sind die Leistungen des Eizo EV3237 auch im Spielebereich völlig ausreichend. Abstand sollte man nur von der höchsten Overdrive-Einstellung nehmen. Störende Artefakte trüben die Bewegtbilddarstellung sonst erheblich. Abgesehen von dieser leicht zu umgehenden Schwäche ist die Darstellungsqualität einwandfrei, auch wenn das i-Tüpfelchen in Form eines echten sRGB-Modus fehlt.


Bewertung
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1.207,80 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Mit dem EV3237 hat Eizo die EcoView-Serie um ein gelungenes Modell mit Ultra-HD-Auflösung und W-LED-Hintergrundbeleuchtung ergänzt. Der Pixelriese überzeugt nicht nur durch sein blickwinkelstabiles IPS-Panel, sondern auch durch seine sorgfältige Werksabstimmung. Sie manifestiert sich in einer vorbildlichen Graubalance und einer präzisen Tonwertkurve. Kein von uns getesteter Monitor mit Ultra-HD-Auflösung hat hier bislang bessere Ergebnisse erzielt. Ein Wermutstropfen ist der nur mäßige sRGB-Modus. Er steht einer akkuraten Reproduktion in nicht Farbmanagement-fähigen Anwendungen entgegen.

Anwender, die auf der Suche nach einem Monitor für anspruchsvolle Aufgaben in den Disziplinen Bildretusche und Proof-Simulation sind, dürften durch den beschränkten Farbumfang und die fehlende Hardware-Kalibration abgeschreckt werden. Die Funktionen im Videobereich sind ebenfalls nur rudimentär. In Heim- und Bürobereich fallen diese Einschränkungen aber kaum ins Gewicht. Hier punktet der EV3237 durch umfangreiche Ergonomie- und Energiesparoptionen sowie die flexible Verarbeitung parallel anliegender Signale. Die Ansteuerung in voller Auflösung und Bildwiederholfrequenz im SST-Modus via DisplayPort macht ihn obendrein voll praxistauglich.

Ein Straßenpreis von derzeit knapp 1.900 Euro ist angesichts der soliden Leistungen fair. Wer mit geringerer Auflösung und Bildfläche auskommt, bekommt dafür aber schon fast den Grafikprofi CG277 aus demselben Haus.

Gesamturteil: GUT


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